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Asche und Phönix - E-Book inklusive Gebundene Ausgabe – 27. November 2012

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Produktinformation

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  • Gebundene Ausgabe: 464 Seiten
  • Verlag: Carlsen (27. November 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3551582912
  • ISBN-13: 978-3551582911
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
  • Größe und/oder Gewicht: 15,9 x 4,5 x 22,1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (98 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 161.121 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Kai Meyer geboren 1969, studierte Film- und Theaterwissenschaften und arbeitete als Journalist, bevor er sich ganz auf das Schreiben von Büchern verlegte. Er hat inzwischen über fünfzig Titel veröffentlicht, darunter zahlreiche Bestseller, und gilt als einer der wichtigsten Phantastik-Autoren Deutschlands. Seine Werke erscheinen auch als Film-, Comic- und Hörspieladaptionen und wurden in dreißig Sprachen übersetzt.

INTERVIEW:

Wieso schreiben Sie phantastische Romane?

Weil die phantastische Literatur mehr Farben bietet als die realistische. Und weil alles, was wir uns vorstellen und in Gedanken ausmalen können, ebenso real ist wie die konkrete "wirkliche" Welt um uns herum. Unsere Phantasie (d.h. Wünsche, Träume, Ziele) beeinflussen unseren Alltag weit mehr als die konkrete Entscheidung, welches Auto wir uns kaufen. Oder welches Brötchen beim Bäcker.

Immer wieder wird über den Sinn und die "Legitimität" von Fantasy diskutiert. Wie sehen Sie die Rolle der Fantasy heute?

Im besten Fall ist Fantasy Symbolismus, vermischt mit guter Unterhaltung. Manchmal ist sie nur das eine, manchmal nur das andere, und viel zu oft leider keines von beidem. Aber so ist das immer, wenn ein Genre erfolgreich wird. Es gibt gute und schlechte Thriller, gute und schlechte romantische Komödien. Das trifft genauso auf die Fantasy zu. Wenn die Qualität stimmt, muss man über Legitimität nicht diskutieren.

Welches Ihrer Bücher würden Sie am ehesten empfehlen?

Dazu müsste ich den einen speziellen Leser kennen, der diese Frage stellt. Und seine Interessen oder zumindest seinen Geschmack. Generell: ARKADIEN ERWACHT. Fantasy-Fans sind sicher mit der STURMKÖNIGE-Trilogie gut bedient, Horror-Leser mit DIE VATIKAN-VERSCHWÖRUNG, DAS ZWEITE GESICHT oder GÖTTIN DER WÜSTE. Historische Romane mit phantastischem Einschlag: DAS BUCH VON EDEN und LORELEY. (Fast) reine Historie: HERRIN DER LÜGE. Jemandem aus der Gothic-Szene würde ich DIE ALCHIMISTIN empfehlen. Jugendlichen eine der anderen Trilogien. Aber das ist alles sehr verallgemeinernd.

Wie kam Ihnen die Idee zu Ihren ARKADIEN-Romanen?

Ich arbeite seit jeher gern mit mythologischen Elementen. So entstanden irgendwann die Arkadischen Dynastien - eigentlich ein mehr oder minder erfundener Mythos, der aber wie ein echter erscheinen soll. Als mir klar war, dass es um Gestaltwandler aus der Antike gehen würde, die auch in unserer Zeit als Familienclans im Verborgenen weiterexistieren, führte mich das recht schnell zur Mafia - eine der letzten dynastisch organisierten Machtstrukturen der Gegenwart. Zudem fand ich es interessant, dass die Cosa Nostra selbst im Geheimen operiert, zugleich aber den Deckmantel für etwas noch sehr viel Rätselhafteres und Gefährlicheres abgeben sollte.Das war der Hintergrund, den ich mir vage zurechtgelegt hatte. Dann erschien Rosa auf der Bildfläche und krempelte alles um. Plötzlich kreiste die Geschichte vor allem um sie und ihre Beziehung zu Alessandro Carnevare. Das war für mich eines der ersten Male, dass ein Charakter derart zwingend den Plot umgeformt hat. Etwas Ähnliches ist mir nur zwei, drei Mal vorher passiert, vor allem in DIE ALCHIMISTIN. Unter anderem deshalb hat Aura Institoris in ARKADIEN BRENNT einen kurzen Gastauftritt, auch die inhaltlichen Querverbindungen wurden im zweiten Band immer offensichtlicher.

Wie verläuft ein Arbeitstag bei Ihnen?

Aufstehen um sechs, frühstücken, mit dem Hund draußen auf den Feldern spazieren gehen, gegen acht, halb neun am Schreibtisch sitzen und die ersten E-Mails beantworten. Dann überarbeite ich meine Seiten vom Vortag und versuche, zehn neue zu schreiben. Oft klappt das, aber nicht immer, weil ich mich genau wie alle anderen von Anrufen, E-Mails und dem Internet im Allgemeinen ablenken lasse. Es ist in den letzten Jahren auch ein ziemlich hoher organisatorischer Aufwand hinzugekommen, trotz meiner Agentur: Ich schreibe oder überarbeite Rückseitentexte, diskutiere über Coverentwürfe, korrigiere Manuskripte meiner Hörspieladaptionen usw.

Wie lange schreiben Sie im Schnitt an einem Buch?

An ARKADIEN ERWACHT habe ich ungefähr fünf Monate geschrieben - im Anschluss an eine etwa ebenso lange Phase der Konzeption. Ich erarbeite über mehrere Monate ein sehr genaues Exposé der Handlung, das im Fall von ARKADIEN ERWACHT etwa vierzig Seiten dick war. Im Fall von ARKADIEN BRENNT hatte das Exposé rund fünfzig Seiten, beim dritten Band fast sechzig. Die Arbeit daran dauert meist zwischen zwei und vier Monaten.

Sie verwenden oft starke Mädchen und Frauen als Hauptfiguren. Warum entscheiden Sie sich für weibliche Protagonisten?

Die WOLKENVOLK-Trilogie hat einen männlichen Protagonisten, die WELLENLÄUFER- und die MERLE-Trilogien nahezu gleichwertige männliche Nebenfiguren. Frauen schreiben ja auch aus der Sicht von Männern, letztlich ist das gar nicht so schwierig. Man muss sich nur in andere hineinversetzen können, dann spielt das Geschlecht keine große Rolle mehr. Ich weiß nicht genau, woher der Eindruck rührt, dass ich nur über Mädchen und Frauen schreibe. Die Frage danach taucht immer wieder auf. Aber niemand will von J.K. Rowling wissen, warum ihre Bücher "Harry Potter" und nicht "Hermione Granger" heißen.

Haben Sie einen Ratschlag für alle, die mit dem Schreiben beginnen möchten?

Schreiben ist in erster Linie kein Beruf, kein Status, kein Ziel und keine Erfolgsformel - Schreiben ist eine ganz konkrete Tätigkeit. Also erzähle mir keiner: "Irgendwann schreibe ich auch mal ein Buch." Ich sage ja auch nicht zu einem Chirurgen: "Irgendwann arbeite ich auch mal am offenen Gehirn." Wer schreiben will, muss es vor allen Dingen tun. Jetzt. Dann zeigt sich recht schnell, ob man tatsächlich das Talent dazu hat oder nicht. Schreiben bedeutet zu einem erheblichen Teil Selbstdisziplin. Manchmal muss man sich zwingen, sich hinzusetzen und loszulegen. Oder weiterzumachen. Wer das nicht kann, braucht auch nicht davon zu träumen, mal ein Buch zu veröffentlichen.

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Bitte mehr von Kai Meyer, bitte mehr von Sascha Rotermund - ein starkes Doppel.", BÜCHER, 01.03.2013 -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Kai Meyer, geboren 1969, studierte Film- und Theaterwissenschaften und arbeitete als Journalist, bevor er sich ganz auf das Schreiben von Büchern verlegte. Er hat inzwischen über fünfzig Titel veröffentlicht, darunter zahlreiche Bestseller, und gilt als einer der wichtigsten Phantastik-Autoren Deutschlands. Seine Werke erscheinen auch als Film-, Comic- und Hörspieladaptionen und wurden in siebenundzwanzig Sprachen übersetzt.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ally MagicAllyPrincess BookDreams am 17. Februar 2013
Format: Gebundene Ausgabe
Auf Asche & Phönix habe ich mich besonders gefreut, daher stand es auch ganz oben auf meiner to-read Liste. Auch die vielen positiven Meinungen darüber, haben meinen Wunsch es ganz schnell zu lesen, nur noch verstärkt. Somit hatte ich natürlich auch einige Erwartungen an das Buch, die es zum größten Teil auch erfüllen konnte.

Kai Meyer's Schreibstil ist einfach genial und so lässt man sich auch sofort in der Geschichte fallen und taucht ein, in eine für einen selbst, doch recht unbekannte Welt. Durch die bildhafte aber nicht zu ausgeschmückte Darstellung, kann man sich die oft wechselnde Umgebung, sowie die Charaktere wunderbar vorstellen, ohne dass allerdings die eigene Fantasie zu sehr beeinflusst wird.

Der Autor versteht es, auf wundervolle Weiße, dem Leser seine Protagonisten nahe zu bringen, und so hat man von der ersten Seite an, sofort einen Bezug zu Ash und Parker. Man kann sich augenblicklich in deren Gefühle und Emotionen hinein versetzen und so fühlt, leidet und freut man sich von Anfang an mit ihnen.

Parker ist zu Beginn des Buches der absolute Superstar und der Mädchenschwarm schlecht hin. Klingt doch eigentlich gar nicht so schlecht! Doch Parker fühlt sich schon lange nicht mehr wohl, denn das Leben inmitten von Groupies und im Rampenlicht, hat auch so einige Schattenseiten. Die Menschen sehen in ihm nur noch den Magier Phoenix, sein wahres Ich interessiert so gut wie niemanden. Dies ändert sich erst, als Ash in sein Leben tritt, und dieses gehörig auf den Kopf stellt. Denn ihr ist sein Ruhm und der Hype um ihn völlig egal. Bei Ash kann Parker sein wie er ist, er muss sich nicht verstellen, um gemocht und geliebt zu werden.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von das Glückskind am 5. Februar 2013
Format: Gebundene Ausgabe
Ruhm wird von vielen Menschen als erstrebenswert angesehen und gilt in vielen Bereichen als gewinnbringend. Aber oft wird Ruhm nicht nur mit Anerkennung und Geld gleich gesetzt, sondern auch mit Glück assoziiert. Das, dass allerdings nicht immer der Fall ist, zeigt uns nicht nur die Klatschpresse in einschlägigen, wöchentlich erscheinenden Magazinen, sondern auch der neue Roman von Kai Meyer. Denn genau das ist der "berühmte" rote Faden in seinem Buch "Asche und Phönix".

Parker, ein gefeierter Jungschauspieler und Sohn eines mächtigen Medienmoguls, trifft auf Ash, eine familienlose Obdachlose, die sich ihr Geld durch ausrauben von Hotelzimmern verdient. Auf den ersten Blick wird schnell klar, dass wir es hier mit 2 Protagonisten zu tun haben, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Und dies ist auch so. Was uns aber nicht wie vielleicht vermutet, erwartet, ist eine typische Liebesgeschichte a lá armes Mädchen verliebt sich in reichen Superstar. Schnell wird klar, dass wir es hier mit weit aus mehr zu tun bekommen. Wie der Klappentext nur versteckt verrät, ist "Asche und Phönix" ein Fantasy Roman, der dazu unglaublich viel Action und Spannung bereit hält. Und das von der ersten Seite an. Der Leser wird sofort in die unterschiedlichen Welten von Ash und Parker hinein projeziert und beobachtet sie von aussen.

Der schon als filmreich zu beschreibende Schreibstil von Herrn Meyer lässt uns die nun folgende Hetzjagd von London nach Frankreich live miterleben. Der Leser ist ebenso ausser Atem und von Spannung getrieben wie die Protagonisten.
Die wortgewandte Schreibweise des Autors macht es dem Leser leicht, sich nicht nur Orte sondern ganze Situationen bildhaft vorzustellen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von MacBaylie VINE-PRODUKTTESTER am 5. Februar 2013
Format: Gebundene Ausgabe
Meine Meinung:
Ich traue mich beinahe gar nicht es zu sagen, aber das war das erste Buch von Kai Meyer, das ich gelesen habe. Und das, obwohl der erste Arkadien-Band signiert aber leider noch ungelesen bei mir im Schrank steht. Das wird sich auf jeden Fall in nächster Zukunft ändern.
Asche und Phönix hat mir sehr gut gefallen. Es ist wieder so ein Buch, das man am liebsten ratz fatz in einem durch bis zum Ende liest und kurz drauf traurig ist, weil es schon zu Ende ist.
Der Schreibstil von Kai Meyer konnte mich wirklich das ganze Buch über fesseln. Es gab keinen Moment, der auch nur im Entferntesten langweilig, langatmig oder überflüssig gewesen wäre, ganz im Gegenteil. Kai Meyer nimmt den Leser mit auf eine durchweg rasante Reise, die einfach nur viel zu schnell endet.
Ehrlich gesagt hätte ich total gerne noch viel mehr, halt so manchen Hintergrund erfahren. Es wurden doch einige Dinge angerissen, die meiner Meinung nach zu schnell abgehandelt wurden und zu denen man sich im Nachhinein immer noch reichlich Gedanken macht. Diese Geschichte hätte ich mir sehr gut als Dilogie vorstellen können. Es müssen ja nicht immer Trilogien sein.
Andererseits hat es mich aber auch fasziniert, dass Asche und Phönix dennoch in dieser Kürze irgendwie funktioniert hat.
Ash und Parker fand ich sehr interessant beschrieben. Die Art und Weise wie sie zueinander gefunden haben und sich Stück für Stück einander angenähert haben. Sie hatten Ecken und Kanten, waren oberflächlich gesehen sehr unterschiedlich aber im Grunde auf der Suche nach der gleichen Sache und sich somit wieder sehr ähnlich.
Trotz der Fantasyeinschläge fand ich die Story sehr authentisch.
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