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Ascension
 
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Ascension

13. Juni 2000 | Format: MP3

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Produktinformation

  • Ursprüngliches Erscheinungsdatum : 1. Januar 2000
  • Erscheinungstermin: 13. Juni 2000
  • Label: Impulse!
  • Copyright: (C) 2000 The Verve Music Group, a Division of UMG Recordings, Inc.
  • Erforderliche Metadaten des Labels: Musik-Datei enthält eindeutiges Kauf-Identifikationsmerkmal. Weitere Informationen.
  • Gesamtlänge: 1:19:13
  • Genres:
  • ASIN: B001SQ9O84
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 15.500 in Alben (Siehe Top 100 in Alben)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Wolfgang Herrmann am 11. Februar 2009
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Ob man John Coltranes «Ascension», das (bis auf den zweiten Aufnahmetake) niemals wiederholt und nie öffentlich aufgeführt wurde, als ein Musikstück ansehen soll, ist eine durchaus offene Frage. Dem Rezensenten erscheint es eher als ein für die Nachwelt gut dokumentiertes spirituelles Ereignis. Das digitale Remastering hat sich hier wirklich gelohnt, manche klanglichen Schärfen sind abgemildert, auch an den dynamischen Höhepunkten bleibt das dichte Stimmgewebe durchhörbar und man hört jetzt tatsächlich gelegentlich die Schreie, von denen der Saxophonist Marion Brown gesprochen hatte (Joachim Ernst Berendt hatte «Ascension» mal als 40-minütigen Orgasmus bezeichnet, na ja ...). Es ist eine reine Freude, das Stück mehrfach anzuhören - wonach ein jedes Meisterwerk der Musik verlangt -, denn unglaublich viel gibt es darin zu entdecken!
Schon der Beginn, der majestätische Aufstieg des (einzigen) Themas, das offenbar aus dem Hauptmotiv von «A Love Supreme» abgeleitet ist, aber im Unterschied dazu nicht nach horizontaler Entwicklung sondern gleichsam in die Höhe drängt, ist bemerkenswert, denn die Instrumente setzen wie im Kanon nacheinander ein und fast gleichzeitig sind abwärts fallende Skalen zu hören, als ob (wie bei der biblischen Jakobsleiter) aufsteigende und absteigende Bewegung einander durchdringen würden. Je öfter man dem Stück lauscht, desto klarer werden die Struktur der Großform, die fein abgestimmte Dramaturgie von kollektiven Improvisationen und solistischen Episoden, sowie die vielen überraschenden harmonischen Modulationen, die das auseinander driftende Kollektiv wieder auf ein tonales Zentrum ausrichten (bei 20:45 in Ed.
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25 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 30. Oktober 2001
Format: Audio CD
Es wird erzählt, daß, während "Ascension" aufgenommen wurde, Leute im Studio vor Begeisterung gebrüllt und gekreischt haben. Das kann man wirklich nachvollziehen, denn Coltrane und seine Mitstreiter entfesseln ein Feuer, das seinesgleichen sucht. Easy listening ist diese Musik sicher nicht, aber dafür umso inspirierter! Vor allem Edition 2 ist von einer atemberaubenden Kraft. Sicher eine der wichtigsten Jazzplatten überhaupt!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Eric Zwang Eriksson am 9. November 2010
Format: MP3-Download
Zugegeben: Ich bin nicht wirklich ein Fan von John Coltrane. Oft sind mir seine Soli zu lang, zu wild, zu quietschend. Umso überraschender, was auf Ascension zu hören ist: Spannungsbögen, die an die indische Auffassung mit dem Stück als Ganzen angelehnt sind und so kein Denken in 12-Takt-Schemata bieten, sondern ein einziges großes Auf und Ab . mit einem Line-Up, das so homogen funktioniert wie ein gut eingespieltes Fussballteam. Ein Rausch, der 30 Minuten in seinen Bann zieht. Dass sich auf der CD zwei mal der gleiche Titel befindet, macht dabei überhaupt nichts. Derart unterschiedlich ist die Interpretation, dass sich das Gefühl des Drogengebrauchs bei beiden gleichsam auftut. Ein Meisterwerk!
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14 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Bruecker am 21. November 2007
Format: Audio CD
Wer Ascension von John Coltrane hört, braucht gute Nerven um nicht zu sagen sehr gute Nerven. Es ist ein verdammt hartes Album und zeigt eigentlich den Weg auf den John Coltrane im Jazz gesehen, leider nur er alleine. Denn wer genau hinhört, stellt fest dass hinter den Improvisationen sehr viel Musik steht. Es ist ja gar nicht so jeglicher Rhythmus verlassen wird, sondern auch hier folgt alles dem Motto, nach 8 Takten kommt was Neues. Es ist vielleicht im ersten Moment schwieriger zu hören und die endlosen Saxophon Improvisationen gehen ein ganz schön an die Nervensubstanz, doch was will man erwarten wenn Godfather selber zum Horne greift? Neben Gottson (Sanders) und the Holy Ghost (Ally) an den Saxophonen mit. Also Freejazz hoch 3, die 3 Potenz vom Freejazz ergibt nun mal nur Improvisationen in die man sich einhören muss. Jedes Mal aufs Neue einhören muss. Herr Coltrane kannte mit dieser Scheibe nun wirklich überhaupt keine Gnade, 2 Stücke jedes knapp an die 40 Minuten. Da bleibt kein Augen trocken, und keine Gehirnzelle uninspiriert. Denn Ornette Cole und Cecil Taylor wirken ja auch noch irgendwie mit. Es ist nicht starker Tobak, es ist Knüppel harter Tobak, es ist wirklich der Knüppel der einem über dem Kopfe gezogen wird um den Scheitel zu richten. Nicht eine Sekunde der Entspannung oder der Verweilung bei einem Thema, ständig was neues. Ständig eine quiekendes Saxophon, Trompeten noch dabei und das ganze versetzt mit einem immer anders spielenden Drum. Es sind vielleicht die Trompeten bzw. Saxophone von Jericho, aber auf alle Fälle ist es der ultimative Grundstein vom Modernjazz. Hier wurde das Fundament gelegt für viele weiteren Künstler die sich dann gerade in den 80er so richtig ausgetobt haben.Lesen Sie weiter... ›
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