Das fünfte Buch der Science Fiction-Serie ist leider mein Erstes, da die Vorgänger nicht als e-Book erhältlich sind.
Ohne Vorkenntnisse war der Einstieg etwas mühsam, es hat viele Anspielungen auf Vergangenes, aber so richtig warm wurde ich mit Kelric nicht.
Der nunmehr 57-jährige Kelric kehrt nach 18 Jahren Gefangenschaft auf einem geheimen Planeten, der von Frauen beherrscht wird, in seine Heimat zurück. Er ist Thronerbe eines mächtigen intergalaktischen Reiches, seine direkte Blutlinie reicht 5000 Jahre zurück. Diese Gene befähigen seine Verwandten, eine Art world wide net zu betreiben, einen schnellen Informationsaustausch. In diesen 18 Jahren wurden die Skolianer, seine Leute, von den Erdenbewohnern erobert und seine Familie entweder gefangen genommen oder vertrieben.
Kelric versucht, sich zurechtzufinden, ohne seine Identität zu offenbaren. Er bemerkt, dass seine schlimmsten Feinde, die Aristos, ein übles Sklavenhändlervolk, dabei sind, seine Leute definitiv zu besiegen. Im Bemühen, eine Lösung zu finden, wird Kelric von den Aristos gefangen genommen und versklavt.
Im Verlauf des Buches erfährt man interessante Sachen über die verschiedenen Kulturen und Welten. Leider nur wenig, der Hauptteil erscheint mir der Charakter von Kelric und seine vielen Frauenbeziehungen. Er scheint seine erneute Gefangennahme zu gelassen hin zu nehmen, wird immer weiter verstümmelt, bleibt aber weiterhin wunderschön und begehrenswert, jede Frau fliegt sofort auf ihn. Das wird mit der Zeit langweilig und einseitig.
Die Vorgängerbücher scheinen interessanter zu sein.