Nach Juravollautomat (zu wuchtig, mit der Zeit viel zu laut) und eine Krups XP 5280 (Espresso schmeckte scheußlich, zuviel Kunststoff, zuviel Weichmacher. Das Edelstahl ist nur ein hauchdünnes Blech) musste eine stabile Espressomaschine her. Ich trinke keinen Kaffee sondern nur Espresso, da kann man schon ein kleines Sümmchen investieren und es kam nur eine Siebträgermaschine in Frage. Ich habe viele Espressomaschinen "studiert", viele Rezensionen gelesen. Diese Espressomaschine hatte hier bis jetzt nur eine Rezension, die war für mich sehr aussagekräftig. Also, enschied ich mich für die Ascaso Dream "Sweet Cream" (toll, dass man aus soviele Farben wählen kann. Sie passt farblich wunderbar). Zu dieser Espressomaschine erlaubte ich mir auch eine neue Espressomühle (Ascaso i-steel mini i-1) anzuschaffen. Beides zusammen eine kleine Investition, es hat sich wirklich gelohnt.
Nun zu Espressomaschine.
= Ein sehr ansprechendes Design, ein Hingucker.
= Leicht zu reinigen.
= Schnell betriebsbereit.
= Sehr stabil und sehr hochwertiges Material ( gebürstetes Aluminium-Edelstahl). Es rattert nix es wackelt nix und es gibt keine scharfe Ecken und Kanten wo man sich verletzen könnte. Das Dampfrad ist genau so stabil wie die Dampfdüse. An der Dampfdüse ist ein kleiner Kunsttoffclip angebracht, damit man beim hin und her bewegen die Finger nicht verbrennt.
= Kaffeequalität (bitte keinen Billigkaffee für 9 ¤/1 Kg.), Einstellung des Mahlgrads bei der neuen Espressomühle, Anpressdruck vom Kaffeemehl (ca. 15 Kg.) und Beobachtung des Thermometers spielen hier ein große Rolle. Wenn das Alles stimmt, hat man schnell ein sehr gutes Resultat. Die Maschine ist einfach zu bedienen und liefert ein tolles Ergebnis. Ich bin begeistert. Da ich den Espresso nur aus einem Espressoglas trinke kann man so schön zuschauen, wie sich die Crema entwickelt.
= Die Ascaso-Dream ist keine "hopla-hopp schnell Espressomaschine". Mann sollte schon etwas Geduld und Zeit mitbringen.
= Da unser Leitungswasser sehr viel Kalk enthält, verwende ich nur gefiltertes Wasser. Man schmeckt es am Endergebnis!!
= Von der Fa. S-PRESSIMO bekommt man gleich alle Siebe mitgeliefert. Einzel-, Doppelespresso und ESE-Padsieb. Ich bin allerdings kein Freund von ESE-Pads. Das Resultat ist nicht so berauschend.
Leider wurde meine Maschine mit 2 Doppelespressosiebe geliefert. Ein kurzes Email und ein paar Bilder an S-PRESSIMO und das Sieb wurde sofort anstandslos ausgetauscht. Danke S-PRESSIMO, sie sind eine Empfehlung wert!!
Fazit:
Die Ascaso-Dream kann ich nur empfehlen. Sie ist ihr Geld wert und ich hoffe, dass sie mir noch lange, viele schöne Espressi zubereitet. Es war eine gute Wahl. Ich jedenfalls, freue mich jeden Morgen schon beim Aufstehen auf das Gläschen Gold mit dieser haselnussbraunen Crema.
17. November 2010.
Beim studieren der Bedienungsanleitung musste ich lachen. Ziemlich schlechte D-Übersetzung! Z.B. Überschrift: "Reinigung Back flushing- Blinder filter, Wochenzeitschrift". Hab mich dann mal bei der flämischen Übersetzung schlau gemacht. Da wird aus "Wochenzeitschrift" - Wekelijks = wöchentlich". Auch hier eine Menge Fehler. Da aber viele Deutsche kein Flämisch lesen können empfehle ich Englisch bzw. Fransözisch dazu zu nehmen (wer Diese mächtig ist). Man kommt dann schon noch auf den richtigen Begriff.
Unter Flämisch ist zu lesen, dass man den Brühkopf alle 80-100 Espressi entfernen (Schraube mit einem Schraubenzieher lösen) und reinigen soll. Wie man das macht wird bildlich dargestellt. In der Deutsch-Version ist dieses Kapitel gar nicht vorhanden. Allerdings ist hier überhaupt nicht erwähnt, dass man diese Art von Brühkopfreinigung nur bei einer Maschine "OHNE" Magnetventil durchführen soll. Mit Magnetventil, wie die Ascaso Dream "Neuauflage", verwendet man das Blindsieb. Man heisst es "Rückspülen". Hier wird ein Blindsieb in den Siebträger eingelegt, Entfettungsmittel in Pulverform eingefüllt. Pistole rein in die Maschine. Wie beim Espressomachen einschalten. So staut sich die Flüssigkeit in der Brühgruppe und wird beim Abschalten der Wasserzufuhr über das Magnetventil in die Auffangschale abgeleitet. Ein "Profi" hat davon vielleicht eine Ahnung. Ein Anfänger steht da wie ein "Ochs vor der Apotheke". In der Anleitung werden gleich 4 Ascaso-Maschinen erklärt. Irreführend. Die Maschine bekommt Schulnote 1-1,5. Die Bedienungsanleitung eine glatte 6.
Für eine Weltfirma, wie Ascaso, eigentlich eine Schande!! Es kostet bestimmt nicht die Welt, einen Profi-Übersetzer zu beauftragen um die Bedienungsanleitung richtig zu übersetzen!!
Dank an meinen Eltern, dass Sie mich 2-sprachig erzogen haben. 2 Sprachen lernte ich noch dazu. So kann ich wenigstens 4-sprachig Bedienungsanleitungen lesen.