Wie lange musste ich warten, vertröstet mit halbgaren "Hits" oder aufgewärmten Titeln von sogenannten "Stars", und endlich ist sie da, die Gänsehaut, die ich so lange vermissen musste.
Das Album ist nicht nur wirklich neu, es kommt als kleines, bescheidenes Geschenkpäckchen daher, und dann entpuppt sich der Inhalt als absolute Sensation: Soulig, Bluesig, mit Groove, afrikanisch und doch cosmopolitisch, völlig eigenständig! Einfach toll.
Da ist nichts recycled, die Instrumentierung ist überraschend und erstaunlich, akustisch und nicht überladen. Asa kann singen, hat tolle Texte im chamanten afrikanisch-englischen Idiom, oder singt gleich afrikanisch. Und kein Wort klingt fremd oder "merkwürdig", auch wenn man nicht eine Silbe dieser Sprache versteht. Es gibt keinen Vergleich, der Asa gerecht würde.
Mein Fazit: Diese Frau wird umgehend die Charts erobern, und das ist schon deshalb toll, weil wirklich gute Musik dort kaum noch zu finden ist. Gratulation dem kleinen Label und den Produzenten, Ihr habt mir den Glauben an die Musik ein Stück weit zurückgegeben. Danke dafür.