...hätte ich, wie auch schon nach dem ersten, so auch nach dem letzten Album "Mirror of Souls" von THEOCRACY gedacht, dass sie dieses Niveau in irgendeiner Weise beibehalten könnten.
Und wurde von den 5 Musikern aus Amerika wieder einmal eines Besseren belehrt.
Jeder einzelne Track auf der Platte hat ein solches Potential, dass ich sie wahrscheinlich bis an mein hoffentlich noch fernes Lebensende ohne Langeweile hören werde!
Angeführt von dem 11 minütigen Opener "I am", der für mich so ungefähr Alles beinhaltet, was gute Musik ausmacht, folgen Lieder mit schon fast unheimlichem Abwechslungsreichtum, Tempowechsel, mitreißenden Refrains, hammer geschriebenen Lyrics, schwindelerregenden (sollte man fast wörtlich nehmen) Soli vom Neuzugang Val Allen Wood, und allem Voran Matt Smiths Stimme, die einem doch ziemlich unter die Haut geht. Also alles in Allem, ohne zu sehr in Lobhudeleien zu verfallen, ein perfektes Album für Jeden, dem Prog/Powermetal gefällt.
Anspieltipps: Der schon erwähnte Opener "I am", gefolgt von "Nails", einer düster melancholischen Vertonung von Luthers Thesenanschlag und "Hide in the Fairytail", mit nicht mehr aus dem Kopf zu kriegenden Refrain... Was nicht heißen soll, dass die anderen Lieder diesen 3 Tracks in irgendeiner Weise nachstehen, besonders "Drown" und "The Master Storyteller" gehören hier noch erwähnt.
Die einzigen meiner Meinung nach schwächeren Songs sind "Altar to the unknown God" und "Light of the World", aber das ist wohl, meinem Vorrezensenten nach zu Urteilen, Geschmacksache. ;-)
Fazit: 5 Sterne, und die Hoffnung, dass das 4. Album wieder überrascht...