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Heutzutage kennt man vor allem die späteren Werke des estnischen Komponisten Arvo Pärt. 1935 geboren, schrieb er nach dem Zweiten Weltkrieg zunächst Stücke im Stil der klassischen 'Avantgarde'. In den 1970er Jahren fand er mehr und mehr zu mittelalterlicher religiöser Musik, die ihn sehr stark inspirierte. Er fand ebenso an der Musik aus Westeuropa wie der aus Osteuropa Gefallen. Das spiegelt sich zuerst in seinem Werk 'Alina' für Klavier wider. Es ist in dem für Pärt typischen meditativ-langsamen Tempo gesetzt.
Arvo Pärt erweiterte bald seine Klangexperimente im sogenannten 'Tintinnabuli'-Stil (glockenartiger Klang). Werke kleinen Umfangs, so wie die verschiedenen Versionen von 'Spiegel im Spiegel' oder die 'Varitionen zur Gesundung von Arinuschka' entstanden. Wobei Letzteres stark der klassisch-romantischen Tradition verpflichtet ist.
Diese CD zeigt eine Seite von Pärts Musik, die man selten hört. Kleinformatige Kammermusik mit kontemplativem Charakter. So ist diese Aufnahme eine wertvolle Ergänzung in der Diskographie eines der spannendsten - und auch kommerziell erfolgreichsten - Komponisten der Moderne.
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