Kurzbeschreibung
Auszug
All dies und mehr behaupten die Menschen über Artus. Sollen sie.
Wenn alles gesagt und das Gezänk verstummt ist, bleibt dies eine bestehen: Wir würden Artus bis zu den Pforten der Hölle selbst und über sie hinaus folgen, wenn er uns darum bäte. Dies allein ist die Wahrheit.
Zeigt mir einen anderen, der solche Ergebenheit emzufordern vermag.
»Kymbrogen« nennt er uns: Herzensgefährten, Landsleute, Gefährten.
Kymbrogen! Wir sind sein starker Arm, sein Schild und Speer, sein Schwert und Helm. Wir sind das Blut in seinen Adern, die harte Sehne seiner Muskeln, der Knochen unter der Haut. Wir sind der Atem in seiner Lunge, das klare Licht in seinen Augen und das Lied, das ihm über die Lippen kommt. Wir sind die Speise und der Trank an seiner Tafel.
Kymbrogen! Wir sind Himmel und Erde für ihn. Und Artus ist uns all das - und noch viel mehr.
Bedenkt dies. Erwägt es lang. Erst dann werdet ihr vielleicht nach und nach die Geschichte begreifen, die ich euch erzählen werde.
Und wie könnte ich nicht? Wer außer dem Emrys selbst weiß soviel wie ich? Obschon kein Barde, bin ich würdig. Denn ich kenne Artus wie nur wenige andere; wir sind einander schließlich recht ähnlich. Beide sind wir Söhne ungewisser Abkunft, beide Prinzen, die von ihren Vätern nicht anerkannt wurden, beide gezwungen, unser Leben fern von Sippe und Verwandten zu führen.