Hörbuch-Rezension: "Arthur und die verbotene Stadt" (Luc Besson) gelesen von Christian Brückner [Lesung | 6 CDs im stabilen Pappkarton, Einzel-CDs in Papphülle | Laufzeit ca. 391 min. | Baumhaus Verlag]
Bei diesem Buch / Hörbuch handelt es sich um die Fortsetzung von "Arthur und die Minimoys". Soviel sollten Sie vorab wissen, denn ohne diesen ersten Abschnitt von Arthurs Abenteuern bei und mit den Minimoys ergibt "Arthur und die verbotene Stadt" wenig Sinn.
Arthur, die Minimoy-Prinzessin Selenia und ihr Bruder Betameche (alle drei eine Körpergröße von sage und schreibe 2 Millimeter) machen sich - tief im Garten von Arthurs Großmutter - unter der Erde also - auf die Suche nach den Smaragden, die Arthur unbedingt braucht um seiner Großmutter aus einer finanziellen Not zu helfen. Sie begeben sich dabei in allergrößte Gefahr, denn eine Konfrontation mit dem abgrundtief bösen "M", dessen Name nicht ausgesprochen werden darf, ist unausweichlich. Trotzdem lernen wir mit diesem "M" (Malthazard!) eine Kreatur kennen, die nicht immer "böse" war. Nichtsdestoweniger plant "M" das Reich der Minimoys ein für alle Male zu zerstören. Und das sogar mit Hilfsmitteln, die Arthur ihm an die Hand geliefert hat!
Währenddessen tauchen übrigens Arthurs Eltern auf und die Großmutter kann das Verschwinden des Jungen nicht länger geheim halten. Als Arthurs Vater aber von der Notlage erfährt und dass Archibald, Arthurs Großvater, im Garten vermutlich einen Schatz vergraben hat, packt auch ihn das Jagdfieber und er packt die Schaufel aus. - Wer wird den Wettlauf gegen die Zeit gewinnen?
Vorgelesen wird das Hörbuch von Christian Brückner. Eine sehr sympathische Erzählstimme, mit der ich mich gut anfreunden kann. (Sie werden seine Stimme sicher kennen, denn er synchronisiert beispielsweise Robert DeNiro!)
Arthurs Erlebnisse werden vor dem geistigen Auge richtiggehend plastisch und die sympathischen, teils tollpatschigen, teils niedlichen, niemals aber altklugen, Figuren tragen ihr übriges dazu bei, dass man sich kaum von der Handlung abwenden kann. Die Bösen waren nicht immer Böse, und so schwarz/ weiß wie zunächst zu vermuten ist auch die Moral der Geschichte nicht. Sie geht übrigens gut aus. Wenn man davon absieht, dass es für Arthur und seine Freundin (Frau! ;-) keine gemeinsame Zukunft gibt. - Aber auch in der Hinsicht hat sich der Autor was einfallen lassen. Es warten schon weitere Abenteuer mit den Minimoys auf uns. Ich freu mich schon!
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Hörbuch- /Hörspielbewertung:
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Inhalt: **** | Sprecher: ***** | Hardware: ***** | Preis/ Leistung: ****
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auf meiner persönlichen Horchlatte: ****
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Apiculas Horchlatte: * - unerhört, ** - überhörbar, *** - eintönig, **** - hörenswert, ***** - hörrlich!