Vor einer ganzen Weile war Arthur, der in den Realfilmsequenzen von Freddie Highmore gespielt wird, schon einmal bei den Minimoys. Nun fiebert er dem Tag des zehnten Mondes entgegen: Dann darf er zurück und kann seine geliebte Prinzessin Selenia wieder in die Arme schließen. Als ihm aus heiterem Himmel ein Hilferuf, geschrieben auf einem Reiskorn, erreicht, versucht Arthur auf eigene Faust und ohne das Wissen seiner Eltern schnell wie möglich, den Minimoys zu helfen.
So spannend sich die Geschichte im ersten Drittel des Films auch entwickelt, so wenig geschieht in der restlichen Zeit. Doch eines muss man Luc Besson lassen: Er versteht es, diese Zeit äußerst unterhaltsam und kurzweilig zu gestalten. Auf seiner Reise zu den Minimoys passiert Arthur ein computeranimiertes "Las Vegas", das in allen Farben leuchtet, funkelt und glitzert, Bässe wummern aus jeder Ecke. In einem Marienkäfer-Fluggerät liefert er sich eine wilde Verfolgungsjagd mit Ordnungshütern, um sofort im Anschluss daran auf dem Rücken einer Spinne durch das Unterholz zu rasen.
DVD und erst recht die Blu-ray Dic bestechen vor allem durch farbenfrohe, leuchtende Bilder. Gerade die animierten Szenen sind knackig scharf und sehr plastisch. Den Realsequenzen haben die Macher in der Postproduction einen leichten Gelbstich verpasst. Der stört aber nicht, sondern verleiht dem Film eher eine gewisse Wärme. Der bassige Sound macht sich gerade bei den wilden Verfolgungsszenen mit guter räumlicher Kulisse bemerkbar.
Im Bonusmaterial meldet sich Tokio-Hotel-Sänger Bill Kaulitz, der deutsche Synchronsprecher Arthurs, ausgesprochen oft zu Wort: Im Interview und im Featurette zur Entstehungsgeschichte des Films, erzählt der Popstar von seinen Eindrücken. Außerdem beinhalten die knapp zweistündigen Extras noch zwei Making Ofs.