Arthur ist ein großes Kind, ein Millionär mit reichlich Geld, welches ihm seine Familie zur Verfügung stellt. Jetzt soll er die reiche Tochter eines zwielichtigen Geschäftsmanns heiraten, weil es gut für das Geschäft ist. Das Problem ist nur, dass Arthur sich gerade in eine andere Frau (Linda gespielt von Liza Minnelli) verliebt hat. Jetzt muss Arthur zum ersten Mal in seinem Leben eine wichtige Entscheidung treffen: Geld oder Liebe, denn wenn er Linda heiratet, ist sein 750 Mio. Dollar Erbe futsch.
Moore und Minnelli sind ein unschlagbares Paar, sympathisch und witzig. Trotzdem ist mein Highlight des Films John Gielgud, der Arthurs Buttler Hobson spielt. Er hat völlig zurecht den Oscar für die beste Nebenrolle gewonnen. Dazu noch die herrlich altmodische Musik von Burt Bacharach. Ein Feel-Good-Movie der besten Art.
In Arthur 2 sind Arthur und Linda inzwischen seit 4 Jahren glücklich verheiratet und wollen nun ein Kind adoptieren. Neben der Tatsache, dass Arthur immer noch ein völlig verantwortungsloses Leben führt und zuviel trinkt, hat Burt Johnson, der Vater der sitzengelassenen Susan einen üblen Plan ausgeheckt.
Mit einem Großteil der alten Besetzung gedreht, bietet Arthur 2 nicht viel Neues und das, leider sehr späte, Erscheinen von Hobson ist einer Höhepunkte des Films. Ansonsten plätschert der Film vor sich hin, was aber, durch die hervorragenden Darsteller und einige witzige Szenen, durchaus sehr unterhaltsam ist. Paul Benedict als Arthurs neuer Butler Fairchild, macht seine Sache sehr gut, aber er hat dann doch nicht das Kaliber eines John Gielgud