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Artemis Fowl (Ein Artemis-Fowl-Roman, Band 1) [Taschenbuch]

Eoin Colfer , Claudia Feldmann
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (233 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

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"Wie soll man Artemis Fowl beschreiben? Verschiedene Psychiater haben es versucht und sind gescheitert. Das größte Problem dabei ist Artemis' Intelligenz."
So beginnt das Buch, das von vielen schon als der Nachfolger von Harry Potter gefeiert wird. Autor Eoin Colfer, in seinem Heimatland Irland bereits erfolgreicher Kinderbuchautor, umreißt sein Buch -- in Anlehnung an den Bruce Willis Actionkultfilm -- mit den treffenden Worten "Stirb Langsam mit Elfen."

Artemis Fowl der Zweite ist elegant gekleidet, besitzt die noble Blässe eines Adligen, und sein Intelligenzquotient ist weit über dem Normalen. Seine Gegner zittern bei der Nennung seines Namens oder bei Sicht seines hünenhaften Leibwächters namens Butler. Dabei ist Artemis Fowl erst zwölf Jahre alt -- und zugleich das größte Verbrecherhirn diesseits des Äquators. Sein Plan, seiner Familie wieder zu ihrem alten Glanz zu verhelfen, ist ebenso verwegen wie genial: die Entführung eines Fabelwesens aus der Unterwelt im Austausch gegen Gold, unendlich viel Gold.

Durch einen Trick gelangt Artemis an das sagenhafte Buch der Elfen, und mittels modernster Computertechnologie gelingt es ihm, das Buch zu übersetzen. Jetzt weiß er, wo und wie er eine Elfe gefangen nehmen kann. Und tatsächlich, die Elfe Holly Short geht ihm in die Falle. Aber Holly hat so gar nichts mit dem herkömmlichen Elfenbild gemein: Sie ist Mitglied einer im Untergrund operierenden Elitepolizeitruppe, die sich durchaus wehren kann -- sei es mit Magie oder mit ihrer nuklearbetriebenen Pistole, die drei Einstellungen hat: "angeschmort, gut durch und komplett verkohlt". Die Pläne des sonst so selbstsicheren Jungen geraten langsam aber sicher ins Wanken, als sich Hollys Polizeikollegen, diverse Kobolde und ein Amok laufender Troll an seine Fersen heften.

Vorsicht -- Artemis Fowl ist alles andere als Harry Potter 5: Colfers Elfen sind durchsetzungsfähige, hochgerüstete Wesen, die unter der Erde leben und nicht ohne Grund bisher vor Menschaugen verborgen waren, sei es durch den Einsatz der etwas angestaubten Magie oder technischer Ausrüstung, die jemand wie Daniel Düsentrieb oder James Bonds Waffenausstatter "Q" erfunden haben könnte. Mit Artemis hat Colfer einen mehr als sympathischen Antiheld geschaffen, dem man beinah wünscht, dass er mit seinem Vorhaben durchkommt.

Eines scheint den Vergleich mit Harry Potter zu rechtfertigen: Nicht nur Kinder und Jugendliche werden hier ihren Spaß haben -- das ist ein Versprechen! --Kai Lohnert -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Pressestimmen

'Der irische Autor Eoin Colfer hat einen neuen Harry Potter erschaffen: Er ist zwölf Jahre alt, ein abgebrühter Erpresser, der Elfen entführt und mit Waffen hantiert – und ein Riesenerfolg.' DIE ZEIT -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Klappentext

»Spannend, schnell zu verschlingen.«
BILD -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Eoin Colfer lebt mit seiner Frau und den beiden Söhnen im irischen Wexford. Er war Lehrer und hat mehrere Jahre in Saudi-Arabien, Tunesien und Italien unterrichtet, ehe er als Schriftsteller für junge Leser erfolgreich wurde. Neben seiner inzwischen 8-bändigen Artemis-Fowl-Serie, die in 34 Ländern erscheint, hat er zahlreiche weitere Kinder- und Jugendbücher geschrieben. Außerdem ist er als Autor von Hardboiled-Krimis für Erwachsene erfolgreich. Mehr über Eoin Colfer finden Sie auf:

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Das Buch
Ho Chi Minh City im Sommer. Unerträglich heiß und drückend. Artemis Fowl hätte selbstverständlich solche Unannehmlichkeiten niemals auf sich genommen, wenn nicht etwas ungeheuer Wichtiges auf dem Spiel gestanden hätte. Etwas, das mit dem Plan zusammenhing. Die Sonne war nichts für Artemis; ihr Licht stand ihm nicht. Lange Stunden zu Hause vor dem Bildschirm hatten die Farbe aus seinem Gesicht vertrieben. Er war bleich wie ein Vampir und beinahe ebenso lichtscheu. "Ich hoffe, das ist nicht wieder ein Reinfall, Butler", sagte er mit leiser, scharfer Stimme. "Vor allem nach der Sache in Kairo. " Es war ein sanfter Tadel, denn zuvor waren sie aufgrund des Tipps eines Informanten von Butler bereits nach Ägypten gereist. "Nein, Sir. Diesmal bin ich sicher. Nguyen ist ein zuverlässiger Mann. " "Hmm", grummelte Artemis zweifelnd. Die Vorübergehenden wären erstaunt gewesen, wenn sie gehört hätten, wie der riesige Eurasier den Jungen mit Sir anredete. Schließlich befand man sich im dritten Jahrtausend. Doch dies war keine gewöhnliche Beziehung, und die beiden waren keine gewöhnlichen Touristen. Sie saßen in einem Straßencafe an der Dong Khai Street und sahen zu, wie die Jugendlichen aus dem Viertel mit ihren Mopeds den Platz umkreisten. Nguyen war unpünktlich, und der armselige Fleck Schatten, den der Sonnenschirm spendete, verbesserte Artemis' Laune auch nicht gerade, doch das war nur sein üblicher Pessimismus. Unter der Muffeligkeit verbarg sich ein Funken Hoffnung. Würde diese Reise tatsächlich Erfolg bringen? Würden sie das Buch finden? Er wagte es kaum zu hoffen. Ein Kellner kam an ihren Tisch geeilt. "Noch etwas Tee, die Herren? ", fragte er unter hektischen Verbeugungen. Artemis seufzte. "Ersparen Sie mir das Theater und setzen Sie sich." Instinktiv wandte der Kellner sich an Butler, der ja schließlich der Erwachsene war. "Aber Sir, ich bin doch der Kellner. " Artemis klopfte ungeduldig auf den Tisch. "Sie tragen handgearbeitete Schuhe, ein Seidenhemd und drei goldene Siegelringe. Ihr Englisch hat einen Hauch von Oxford Akzent, und Ihre Fingernägel schimmern wie frisch manikürt. Sie sind kein Kellner. Sie sind unser Kontaktmann Nguyen Xuan, und Sie haben diese lächerliche Verkleidung gewählt, um uns heimlich auf Waffen zu überprüfen. " Nguyen ließ die Schultern hängen. "Das stimmt. Unglaublich." "Kaum. Eine zerfranste Schürze macht noch keinen Kellner. " Nguyen setzte sich und goss etwas Pfefferminztee in eine kleine Porzellantasse. "Und was die Waffen betrifft", fuhr Artemis fort, "so trage ich keine. Butler jedoch, mein ... äh ... Butler, hat eine SIG-Sauer in seinem Schulterhalfter, zwei Wurfmesser in seinen Stiefeln, eine doppelläufige Derringer in seinem Ärmel, Würgedraht in seiner Armbanduhr und drei Betäubungsgranaten in diversen Taschen. Habe ich etwas vergessen, Butler? " "Den Knüppel, Sir." "Ach ja. Ein guter, alter Totschläger, unter seinem Hemd." Nguyens Hände zitterten, als er die Tasse zum Mund führte. "Keine Sorge, Mister Xuan", sagte Artemis lächelnd. "Die Waffen sind nicht für Sie bestimmt. " Nguyen wirkte nicht überzeugt. "Nein", fuhr Artemis fort. "Butler könnte Sie auch ohne seine Ausrüstung auf hundert verschiedene Arten umbringen. Obwohl eine sicher ausreichen dürfte. " Nun gruselte sich Nguyen Xuan wirklich. Diese Wirkung hatte Artemis auf die meisten Leute: ein bleicher junge, der mit der Autorität und dem Wortschatz eines Erwachsenen sprach. Nguyen hatte den Namen Fowl schon gehört - wer in der internationalen Unterwelt kannte ihn nicht? -, doch er war davon ausgegangen, dass er es mit Artetuis Senior zu tun haben würde, nicht mit seinem jungen. Obwohl das Wort "Junge" kaum zu diesem blutleeren Wesen zu passen schien. Und dann dieser Riese, Butler. Es war offensichtlich, dass er mit seinen Pranken das Rückgrat eines Mannes wie einen Zweig zerbrechen konnte. Nguyen kam zusehends zu dem Schluss, dass kein Geld der Welt es wert war, auch nur eine Minute länger in Gesellschaft dieser seltsamen Gestalten zu bleiben. "Kommen wir zum Geschäftlichen", sagte Artemis und stellte ein Aufnahmegerät auf den Tisch. "Sie haben auf unsere Internet-Anzeige geantwortet. " Nguyen nickte und betete im Stillen, dass seine Informationen stimmten. "Ja, Mister, äh, Master Fowl. Das, was Sie suchen ... Ich weiß, wo es ist. " "Wirklich? Und das soll ich Ihnen einfach so glauben? Sie könnten mich ebenso gut in einen Hinterhalt führen. Meine Familie hat nicht nur Freunde. " Butler fing mit bloßer Hand eine Mücke, die neben dem Ohr seines Herrn herumschwirrte. "Nein, nein", sagte Nguyen und griff nach seiner Brieftasche. "Hier, sehen Sie." (...)
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