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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
schwächster der bisherigen Bände,
Von
Rezension bezieht sich auf: Artemis Fowl - Der Atlantis-Komplex: Der siebte Roman (Gebundene Ausgabe)
ich versuche es kurz zu machen:Der Anfang ist durchaus noch vielversprechend, aber rasch schleicht sich eine gewisse Belanglosigkeit ein. Das Buch liest sich ziemlich schnell weg, die Komplexität der Geschichte hält sich deutlich in Grenzen, die Artemis-Variante "Orion" ist nicht wirklich gelungen, da sie im Grunde nicht viel zur Story beiträgt, auch die meisten anderen Figuren bieten nur die gewohnten Versatzstücke, gepaart mit technischen Brimborium und entwickeln sich nicht. Das Ende wird dann holterdipolter abgewickelt, trotz der zahlreichen Toten wird zur Tagesordnung übergegangen, ein offenes Ende ist sogar auch noch möglich)... Es ergibt sich ein ähnlicher Effekt wie beim vorletzten Harry Potter: Vor dem letzten Band muss (auch Colfer will ja nur noch einen Artemis-Fowl-Roman schreiben) schnell noch eine Lücke gefüllt werden (aber warum eigentlich?) Soll die Hautperson schnell noch in einen Zustand von Labilität und Verwundbarkeit gebracht werden, damit es im letzten Band besonders spannend wird? Insgesamt: Ein Buch, wie mit einem Generator geschrieben, wenig inspiriert. Ich hoffe, der Autor war nur zu beschäftigt und läuft im letzten Band wieder zu alter Form auf. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Artemis ist nicht in Form,
Von
Rezension bezieht sich auf: Artemis Fowl - Der Atlantis-Komplex: Der siebte Roman (Gebundene Ausgabe)
Artemis macht Holly Komplimente und will die Welt retten. Moment mal ' Artemis? Artemis ist nett?! Das kann doch nicht wahr sein!Ist es eigentlich auch nicht. Denn Artemis ist nicht er selbst. Er leidet an dem sogenannten Atlantis-Komplex, was dazu führt, dass er einen zwanghaften Umgang mit der Zahl fünf entwickelt, sich vor der Zahl vier fürchtet und seinen überragenden Intellekt nicht mehr einsetzen kann. Eine zweite Persönlichkeit namens Orion macht sich in ihm breit und übernimmt zeitweise die Kontrolle. Schuld ist der jahrelange Magiemissbrauch, den Artemis betrieben hat. Ausgerechnet jetzt läuft eine ferngesteuerte Marssonde aus dem Ruder und bedroht die Welt. Wie bitte schön soll Artemis in seinem derzeitigen halbdebilen Zustand die Welt retten? Dieser Band kann leider mit seinen Vorgängern nicht mithalten. Auch wenn das gewohnte Personal wieder vorkommt, kommt diesmal nicht so recht Schwung in die Geschichte. Schlecht ist das Buch dennoch nicht, es gibt auch diesmal wieder nette kleine skurrile Einfälle und Mulch Diggins ist anarchistisch und unappetitlich wie immer. Wie immer liest sich die Geschichte gut und flüssig. Ich hoffe, dass Artemis wieder zu seiner alten Form zurückfinden wird und werde daher auch den nächsten Band lesen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Rückfall in überwunden geglaubte Mittelmäßigkeit,
Von
Rezension bezieht sich auf: Artemis Fowl - Der Atlantis-Komplex (6 CDs) (Audio CD)
Ich hatte mich anscheinend zu früh gefreut. Der wieder äußerst gelungene sechste Band "Das Zeitparadox" versöhnte mich mit dessen völlig aus der Spur geratenem Vorgänger "Die verlorene Kolonie". Dementsprechend gutgelaunt und mit frohem Mut ging ich nun an das siebente Hörbuch-Abenteuer des irischen Superhirns Artemis Fowl - und sah mich wieder enttäuscht. Vielleicht ist das Universum rund um die brisante Beziehung des inzwischen 15jährigen Artemis und seiner unterirdischen Freunde mittlerweile wirklich ausgereizt oder der Band dient nur als vorbereitender und daher seltsam seelenloser Platzhalter für das von Autor Eoin Colfer angekündigte abschließende Finale. "Der Halbblutprinz" der Harry Potter-Reihe lässt da herzlich grüßen. Oder war das Schreiben der von der Kritik sehr wohlwollend aufgenommenen Sequels von Douglas Adams' "Per Anhalter durch die Galaxis"-Reihe zuviel, um da noch gleich einen brillianten Fowl-Band nachzulegen?Zur Story: Artemis, der sich anstatt neue Gaunereien zu planen, mittlerweile für die Rettung des Weltklimas interessiert, wird seit geraumer Zeit von psychischen Problem, die ihn zu zwanghaften Handlungen treiben, geplagt. Dieser sogenannte Atlantis-Komplex kommt zum denkbar schlechten Zeitpunkt, bereitet doch eine unbekannte macht einen Anschlag auf die Unterirdischen und vor allem deren Zentrale Untergrund-Polizei (ZUP) vor... So weit, so gut. Die Wandlung Fowls zu einem eher sanftmütigen Zeitgenossen könnte man noch durchgehen lassen, würden nicht auch alle anderen liebgewonnenen Charaktere der Reihe in diesem Buch seltsam blutleer bleiben. Technikgenie Foaly kann seine Trümpfe ebensowenig ausspielen wie Artemis langjähriger Leibwächter Butler. Selbst mein erklärter Liebling, der kleptomanische Zwerg Mulch Diggums, darf zwar wieder im breitesten bayrischen Zungenschlag vom Leder ziehen, wirkliche Handlungsimpulse vermag er aber auch nicht zu setzen. Permanent wartet man auf einen für die Reihe typischen Schlenker im Plotverlauf, aber diese Überraschungen sucht man diesmal vergebens. Spannung und Mitfiebern, sonst ein Markenzeichen fast jeden Fowl-Bands: Fehlanzeige. Auch der souveräne Rufus Beck kann da wenig herausschlagen. Seltsamerweise verzichtete er diesmal beim Intonieren des Dämons "Nummer Eins" auf dessen bisher in zwei Hörbüchern verwendete Kieksstimme. Das ist das erste Mal überhaupt, dass ich bei Becks zahlreichen Einsätzen im Audiobereich einen Stimmenwechsel eines Charakters innerhalb einer Reihe erlebe. Fazit: kein Totalabsturz, aber in meiner persönlichen Hierarchie der Saga nur Punktlandung auf dem vorletzten Platz. Ich hoffe auf einen großen Showdown, Mr. Colfer! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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