Spiegelbild des Glaubens [...] Der opulente Prachtband ist nach Epochen gegliedert und nach dem „Doppelseiten-Prinzip" aufgebaut. Die bewusst knapp gehaltenen, gut verständlichen Texte sind auf das jeweilige Bild konzentriert, so dass ständiges Vor- und Zurückblättern entfällt. Die Abbildungen führen von einer Gesamtschau der Kirchen über die Innenansicht bis zu Details, die einem vor Ort oft verborgen bleiben. Jedes Mosaiksteinchen lassen die bestechend scharfen Fotografien erkennen, die etwa in Santa Maria Maggiore in Rom oder San Vitale in Ravenna aufgenommen wurden, Ars Sacra widmet sich nicht nur den Gipfelwerken sakraler Kunst und Architektur, sondern auch weniger bekannten Bauten wie der Colleoni-Kapelle in Bergamo und der Schlosskapelle in Anet, die ebenfalls über imposante Kuppeln verfügen. In Santa Maria Novella in Florenz hat Bednorz das Objektiv auf das Fresko von Masaccio gerichtet. Im Großformat ist die leidende Gottesmutter zu Füßen des gekreuzigten Christus abgebildet. Gerade die Ausschnitt-Fotografie der baulichen Details, der prachtvollen Gemälde und Skulpturen vermittelt dem Betrachter ein unvergleichliches Erlebnis, das durchaus die Reiselust wecken will. [...] --Kölnische Rundschau, 03.09.2010
Luxuswerk im Maxi-Format Etwas Kraft braucht man schon, um das zehn Kilo schwere Werk »Ars Sacra« zu halten. Auch sonst imponiert das über fünf Jahre entwickelte, handgebundene Buch über die christliche Kunst durch Superlative: Die mehr als 1.000 Abbildungen hat Achim Bednorz auf rund 100 Reisen eigens dafür fotografiert und dabei 150.000 Kilometer zurückgelegt. Die Ergebnisse des Spezialisten für Sakralräume sind von farblicher Brillanz, und dank einzelner Bildausschnitte und Überformats (44 mal 29 cm) sehen Kunstliebhaber und religiös Interessierte Details, die sie in den Kirchen aufgrund schlechter Ausleuchtung oder Entfernung gar nicht erkennen könnten. Nach Epochen und Regionen geordnet, beschreiben acht Kunsthistoriker Höhepunkte der christlichen Kunst von der Spätantike bis zur Moderne. Ihren Spezialgebieten entsprechend zeigen sie, wie Spiritualität, Liturgie und Raum sich über 1.500 Jahre immer wieder einander angepasst haben. Der ebenso prächtige wie fundierte Bildband wird zeitgleich in vier weiteren Sprachen gedruckt; eine Auflagenhöhe nennt der Verlag nicht. [...] --Börsenblatt, 29.07.2010
Gewichtiges Buch zum schlanken Preis Für dieses Buch scheint dem Verlag h.f.ullmann nichts zu aufwendig gewesen zu sein. Ein riesiges Format, dessen Breitseite mit 28,8 Zentimetern bereits fast die Langseile eines DinA4 Bogens ereicht und das sich dann noch einmal um 43,8 Zentimeter in die Höhe reckt. Einen edlen mit einer Klarsichthülle überzogenen Einband mit dem ausgesparten Titel, durch den bereits das erste Kunstwerk aus der Buchmalerei durchscheint: „Ars Sacra", heißt das Buch schlicht, das der Verlag jetzt ins Weihnachtsgeschäft schickt. Auf 800 Seiten bietet es ein einzigartiges Kompendium über die Christliche Kunst und Architektur des Abendlandes, von den Anfängen bis zur Gegenwart. Beginnend mit der Katakombenmalerei aus dem frühen 3. Jahrhundert spannt es den Bogen über Romanik, Gotik, Renaissance, Moderne bis hin zu den Glasfenstern von Gerhard Richter im Kölner Dom. [...] Vier Jahre haben die Potsdamer daran gearbeitet. Zahlreiche Experten geben in Artikeln einen Überblick über Epochen und Künstler. „Die Texte sind dennoch verständlich für ein Laienpublikum geschrieben und so aufbereitet, dass es Spaß macht, sie zu lesen", sagt Ars Sacra-Herausgeber Rolf Toman. [...] --BuchMarkt, 01.07.2010
"Ars Sacra" ist ein Fundus an Fotos und Informationen zur Kunstgeschichte des christlichen Abendlandes. Herausgegeben von Rolf Toman, mit Fotografien von Achim Bednorz. Über etwa fünf Jahre hinweg wurde der Band sorgfältig zusammengestellt. Er ist optisch und inhaltlich beeindruckend und von Hand gebunden. --3sat buchzeit, 11.10.2010
Und siehe, es singen die Engel im Himmel: (...) Der Genter Altar(...) ist eines der zentralen Werke in einem quadersteinschweren und -großen Buch, das die „Ars sacra", die christlich geprägte Kunst, vom Beginn bis in die Gegenwart opulent entfaltet: Kirchen, Klosteranlagen und Kapellenbauten, Mosaiken, Fresken, Ikonen und Tafelmalerei, Plastiken bis hin zu Goldschmiedearbeiten, Textilien, liturgischem Gerät und Buchschmuck. Der gleichsam als prachtvolle Inkunabel etwas überinszenierte Band verlockt immerhin dazu, sofort aufbrechen zu wollen, um all die Kathedralwunder, Himmelskuppeln, Altarbildwerke, Skulpturen selbst zu sehen. Und er zeigt, dass auch in den letzten hundert Jahren bis in unsere Gegenwart erstaunliche und grandiose Kirchenbauten und Bildwerke entstanden sind. --Süddeutsche Zeitung, 05.10.2010
Betörende Nähe zu christlicher Pracht: „Ars sacra". Ein neues, übergewichtiges Buch wagt einen Überblick auf 1700 Jahre christlicher Kunst. (...) An der Auswahl und den kurzen Erläuterungen ist viel kunsthistorischer Sachverstand zu erkennen. Tatsächlich enthält „Ars sacra" vieles vom Exquisitesten, was die christliche und folglich die europäische Kunst - ergänzt um Beispiele aus Südamerika und den USA - zu bieten hat. (...) Dieses Buch lässt spüren, wie viel Freude das Staunen über Kunst macht und wie faszinierend es ist, sich mit Kunst und Christentum zu befassen. --Salzburger Nachrichten, 07.09.2010
Ein Monument der sakralen Kunst: Dieser nahezu koffergroße Foliant ist Buch und Kunstbibliothek in einem – so gewaltig wie überwältigend, gigantisch im Wortsinn; seine Maße (28,8 mal 43,8 Zentimeter) sprengen alle üblichen Formate. „Ars Sacra", ein 800-Seiten-Kompendium zur christlichen Kunst und Architektur des Abendlandes – von den Anfängen bis zur Gegenwart – „geht von der Kirchenarchitektur als Gehäuse oder Schrein der christlichen Kunst aus" und versucht, „der Bedeutung und Schönheit seines komplexen Gegenstandes in jeder Hinsicht gerecht zu werden". Das schreibt der Herausgeber Rolf Toman in seinem Vorwort. Um die rund tausend brillanten Abbildungen in 20 Ländern zu fotografieren, legte der Kölner Fotograf Achim Bednorz, ein Spezialist für Sakralräume, auf rund 100 Reisen mehr als 150 000 Kilometer zurück. Fünf Jahre dauerte es, bis das handgebundene und von profilierten Kunstwissenschaftlern wie Professor Harald Wolter von dem Knesebeck (Uni Bonn) und Professor Bruno Klein (Uni Dresden) verfasste Opus magnum vollendet war. Unsere Engel-Abbildung zeigt einen Ausschnitt des prächtigen, 14 Einzelelemente umfassenden Genter Altars aus dem 15. Jahrhundert. --Kölner Stadtanzeiger, 08.09.2010
Luxuswerk im Maxi-Format Etwas Kraft braucht man schon, um das zehn Kilo schwere Werk »Ars Sacra« zu halten. Auch sonst imponiert das über fünf Jahre entwickelte, handgebundene Buch über die christliche Kunst durch Superlative: Die mehr als 1.000 Abbildungen hat Achim Bednorz auf rund 100 Reisen eigens dafür fotografiert und dabei 150.000 Kilometer zurückgelegt. Die Ergebnisse des Spezialisten für Sakralräume sind von farblicher Brillanz, und dank einzelner Bildausschnitte und Überformats (44 mal 29 cm) sehen Kunstliebhaber und religiös Interessierte Details, die sie in den Kirchen aufgrund schlechter Ausleuchtung oder Entfernung gar nicht erkennen könnten. Nach Epochen und Regionen geordnet, beschreiben acht Kunsthistoriker Höhepunkte der christlichen Kunst von der Spätantike bis zur Moderne. Ihren Spezialgebieten entsprechend zeigen sie, wie Spiritualität, Liturgie und Raum sich über 1.500 Jahre immer wieder einander angepasst haben. Der ebenso prächtige wie fundierte Bildband wird zeitgleich in vier weiteren Sprachen gedruckt; eine Auflagenhöhe nennt der Verlag nicht. --Börsenblatt, 29.07.2010