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Moviemans Kommentar zur DVD: Ton und Bild fallen hervorragend aus. Vor allem die DTS ES 5.1-Spur bietet ein detailreiches und äußerst lebendiges Klangerlebnis an. Optisch wissen vor allem die stimmigen Farben zu überzeugen. Das Bonusmaterial ist aufschlussreich und eröffnet dem interessierten Zuschauer einen großen Reichtum an Informationen zum Dreh.
Bild: Vor allem betreffend Farbgestaltung und Schärfe bietet die Disc hervorragende Werte an. Alle Farbtöne sind natürlich und in ihrer Brillanz ausfüllend angelegt. Die Anzahl der Farbabstufungen ist reichhaltig und fein abgestimmt (Rosatöne, 00:15:55), ohne dass sich jemals Übersättigungen oder ein zu starkes Leuchten ergeben. Im Nahbereich werden einwandfreie Schärfewerte angeboten (Bartstoppeln, 00:19:31), lediglich während der Totalen oder in Kamerabewegungen verwischt die Schärfe im Hintergrund minimal oder bleibt im Detail hinter der ausgewogenen Beleuchtung zurück. Betreffend der Kontraste muss notiert werden, dass tiefe Schwarztöne hin und wieder von der Dunkelheit verschluckt werden (Lupin beim Sprung ins Meer, 00:19:31 oder Kutsche, 00:22:36). In diesem Zusammenhang sollten auch geringe Überbelichtungen vermerkt werden, die aber durchaus stimmungsbezogen und somit begründet angelegt scheinen. Einzelkonturen vermögen sich auf strukturierten Oberflächen gut voneinander abzusetzen. Die Special Effects kommen sauber und in ihrem Spiel mit Schärfe und Zeit äußerst motiviert an (Kampf, 00:21:11). Artefakte bleiben hier und auch auf dem Rest der Disc aus. Selbst leichtes Grieseln ist kaum vorhanden, weder im Himmel, noch auf nächtlichen Nebelfeldern. Ganz selten lässt sich im Ambiente eines dunklen Zimmers ein mildes Flirren auf einer entfernten Holzwand ausmachen (00:42:15). Insgesamt überaus stimmige und vor allem farblich sehr satte und ausgewogene Bildbeiträge.
Ton: Allgemein vermögen alle drei Tonspuren in ihren Eigenarten zu überzeugen. Die feinen Unterschiede haben dabei jeweils ihre ganz eigenen Vorteile aufzuweisen. So dringen beispielsweise die Stimmen des französischen Originals wesentlich direkter und unvermittelter an den Zuschauer heran, während die Dialoge der deutschen Versionen voluminöser und vitaler gestaltet wurden, dabei aber ungleich authentischer mit dem Raum verwoben ausfallen. Die französische Spur fällt, vor allem in punkto Musik, wesentlich leiser aus, was aber nicht verhindert, dass sich die Sprache in Musik und Kulisse geschmeidig einzugliedern weiß. Die DTS ES 6.1-Spur bietet im Vergleich zur DD 5.1-Spur ein reichhaltiges Mehr an Facetten von Tonabstufungen und wirkt dadurch wesentlich ausgewogener und ballancierter konzipiert. In allen Versionen aber bedient vor allem die Musik sämtliche Lautsprecher mit raumschaffender Ausgefülltheit. Die Stimmen bleiben in diesem Kontext häufig stark zurück. Sie hätten im Spiel zwischen den Boxen gestalterisch etwas variabler verteilt werden können, um nicht zu sagen, öfter mal den Center verlassend und zwischen rechts und links wechselnd angelegt werden können. Auch die Szenenmusik (Kirchenorgel, 00:35:20) sollte, unabhängig vom schön ausgewogenen Orchesterklang, um einen authentischeren Raumklang zu erzeugen, mehr in den hinteren Kanälen zu hören sein. Auf einen Hall in den Stimmen, der beispielsweise in der Kirche passend gewesen wäre, wurde verzichtet. In den Stimmen des französischen Originals ist dieser aber selbst in kleinen Räumen vorhanden, was den Raumeindruck natürlicher vermittelt, wenngleich dadurch die Stimmen nicht so deutlich herüber klingen, wie auf den synchronisierten Spuren. Die Untertitel sind hervorragend auf den Text abgestimmt. Hier ergeben sich keinerlei Unstimmigkeiten oder Verzögerungen.
Extras: Das interessante Material der umfangreichen Bonusdisc ist leider häufig von rauschenden Blöcken durchzogen, was vor allem beim Scharfziehen und während der Schwenks ins Auge sticht. Der Film/Storyboard-Vergleich präsentiert sich schön gestaltet. Das Casting ist witzig und aufschlussreich und vermag Sympathien zu erzeugen, die insgesamt einen großen Pluspunkt des Bonusmaterial ausmachen, da dieses ermöglicht, die Mitwirkenden hinter dieser gigantischen Produktion wirklich aus der Nähe kennen zu lernen. Dabei gleitet das Material nie ins Oberflächliche, Alberne oder Wahllose ab, sondern bewahrt stets einen großen Informationsgehalt. Da man die Mitwirkenden sehr gut kennen lernt, wäre schön gewesen auch etwas über ihre Vergangenheit zu erfahren: Bio/Filmographie fehlen leider. --movieman.de
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Blickpunkt: Film
Kurzbeschreibung
Als Arsène jedoch der mysteriösen Josephine begegnet, erliegt er ihrem Bann und macht sich für sie auf die Jagd nach drei legendären Kreuzen, die den Weg zu einem Schatz unvorstellbaren Ausmaßes weisen sollen. Doch die Suche nimmt eine unvorhersehbare Wendung, als er plötzlich dem Mörder seines Vaters gegenübersteht...