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Kundenrezensionen

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In den Weiten des DC-Universum's gibt es einen Typen namens Arrow. Und dieser bekam eine Serie spendiert. Und auch wenn Arrow nach Sichtung der ersten Staffel ohne Probleme der Zwillingsbruder von Bruce Wayne alias Batman sein könnte (keine Superkräfte, gutaussehend, Milliardärs-Sohn, Eltern leiten ein Imperium mit dem eigenen Familiennamen als Wappen, gut trainiert is er auch, über eine geheime Zentrale verfügt er ebenfalls und er gibt sich nach Außen häufig anders als er wirklich ist um den Schein zu waren), und auch wenn man beim Filmen des Polizeigebäudes von Außen während der gesamten Staffel immer nur die selbe Szene mit dem gleichen blauen Auto abspielt (was ziemlich witzig ist wenn es erstmal auffällt), und auch wenn in dieser Serie (egal ob Jung oder Alt) 90% der Darsteller wie aus dem Model-Katalog aussehen, und auch wenn Arrow-Darsteller Stephen Amell immer und überall Oberkörperfrei trainiert und stets den Bauch anspannt... trotz alle dem... MACHT DIESE SERIE UNHEIMLICH SPAß!

Ja, die erste Staffel von "Arrow" hat ohne Zweifel ihre Schwächen, nichts desto trotz gefällt sie mir persönlich von allen aktuellen Comic-Helden-Serienumsetzungen (Flash, Agents of Shield, Gotham etc.) am besten. Der Cast ist, wenn auch unter Berücksichtigung einiger Schwächen, wirklich gut und es macht einfach Spaß, Stephen Amell und Co. bei ihrer Arbeit vor der Kamera zuzusehen. Dieser macht übrigens einen ganz hervorragenden Job und ist für die Rolle des Arrow perfekt besetzt (Charismatisch & Physisch). Auch der Stil der Serie gefällt mir ausgesprochen gut. Der Look, die Locations, die Inszenierung, die Grundstimmung, das alles kann sich wirklich sehen lassen für ein Serien-Format. Inhaltlich hat "Arrow" außerdem einiges zu bieten und so wartet die Erzählweise immer wieder mit Szenen aus der Vergangenheit und Gegenwart auf. Die Macher widmen sich nämlich über die gesamte Staffel immer wieder der Entstehungsgeschichte von Arrow und man erfährt nach und nach warum und vor allem wie Oliver Queen zu dem Mann wurde der er schließlich nach seiner Rettung ist. Was dabei auffällt ist auf jeden Fall, das sich die Grundidee im Kern schon arg der von Batman ähnelt, auch wenn sie nicht komplett Deckungsgleich ist (Insel-Story, Familiengeschichte usw.). Das juckt mich, als Batman-Fan, jedoch überhaupt nicht, ganz im Gegenteil. Das Präsentierte und die Geschichte des Arrow funktionieren ausgesprochen gut in Serien-Form. Alles wird spannend und stets mit der nötigen Portion "Ich will wissen wie es in der nächsten Folge weiter geht" erzählt.

Positiv erwähnt sei an dieser Stelle auch die Einbindung eines Charakters, der vor allem DC-Kennern ein Begriff sein dürfte. Die Rede ist natürlich von Slade Wilson aka Deathstroke, der hier ein Weggefährte von Oliver Queen ist. Mit 23 Episoden hat Staffel 1 also einiges an Serien-Unterhaltung zu bieten, welche hier nie Langweilig bzw. Langatmig wird. Die 4 Blu-ray's können sich auch sehen lassen und bieten gute Qualität, sowohl visuell als auch beim Sound. Alles in allem bekommt die erste Staffel daher von mir 4 Sterne und definitiv einen Helden-Tipp.
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TOP 500 REZENSENTam 15. Februar 2014
Der 1941 erstmals im DC-Comicheft “More Fun Comics“ # 73 als Green Arrow auftretende Oliver Queen war zunächst eine Mischung aus Superheld und Robin Hood, was sich auch durch eine kecke rote Feder am spitzen grünen Hütchen sowie durch dessen Einsatz von Pfeil und Bogen bemerkbar machte. Da Oliver Queen aber auch ein Milliardär ist, über keine Superkräfte verfügt, keine Schusswaffen benutzt und ein Arrow-Car fährt, ist er auch eine etwas weniger düstere Variante von Batman. Die Figur wandelte sich im Laufe der Jahrzehnte zum auch politisch engagierten Kämpfer und aus dem kecken Hütchen wurde eine grüne Kapuze.

Eine wichtige Komponente im Mythos von Green Arrow ist, dass Oliver Queen auf einer Kreuzfahrt Schiffsbruch erlitt, sich auf eine einsame Insel rettete und dort das Bogenschießen erlernte. Diese sehr schnell erzählte Origin spielte jedoch ansonsten in den Comics keine große Rolle, erst der Autor Andy Diggle und der Zeichner Jock widmeten dem Insulaner Oliver Queen in ihrer Serie “Green Arrow – Year One“ sehr viel mehr Aufmerksamkeit. Dieser Comic beeinflusste die TV-Serie “Arrow“ so stark, dass Andy Diggle sogar zum Namenspatron für eine der Hauptfiguren wurde. Arrows Partner der Kriegsveteranen und Bodyguard heißt John Diggle.

Die 23 Episoden der ersten Staffel von “Arrow“ erzählen wie Oliver Queen fünf Jahre nach seinem Schiffsbruch in seine Heimatstadt Starling City zurückkehrt und dort zum “Arrow“ wird. Zwischendrin gibt es immer wieder Rückblenden, die Queens Erlebnisse auf der vor der chinesischen Küste gelegenen gar nicht so einsamen Insel Lian Yu schildern und gelegentlich an die Serie “Lost“ denken lassen. Hauptinspirationsquelle für "Arrow" dürfte jedoch zweifelsohne die Erfolgserie “Smallville“ gewesen sein, in der nicht nur von der Superman-Werdung des jungen Clarke erzählt wurde, sondern auch ein von Justin Hartley verkörperter “Green Arrow“ eine gar nicht so kleine Rolle spielte. Auch der pompöse Familiensitz der Familie Queen dürfte “Smallville“-Fans bekannt vorkommen, denn es ist das selbe in Kanada gelegene Hatley Castle in dem auch Lex Luthor residierte.

Justin Hartleys Erbe trat der zunächst etwas unscheinbar wirkende Stephen Amell an, der Oliver Queen bzw. den Arrow mit sehr viel körperlichem Einsatz spielt. Aus dem großen Pool an interessanten Nebendarstellern ragen vor allem zwei sehr gegensätzliche Vaterfiguren heraus: Paul Blackthorne (“Lagaan – Es war einmal in Indien“) als schwer frustrierter Polizist und John Barrowman (“Torchwood“) als der schurkische Vater von Oliver Queens bestem Freund. In kleinen Portionen von Werbung unterbrochen auf VOX betrachtet, entfaltet “Arrow“ sein Potential nur bedingt. Doch als geballte Ladung auf DVD und Blu-ray in sehr guter Bild- und Tonqualität rollt vor den Augen des Betrachters ein großes Superhelden-Drama ab. Dieses mündet in ein wahrhaft knalliges Finale, das gespannt macht auf die zweite Staffel.

Bonusmaterial der Blu-ray
"Wie Arrow zum Leben erweckt wurde" (29:35 min) ein sehr interessantes Making Of, wie alle Extras wahlweise mit deutschen Untertiteln
Bericht über die oft vom Hauptdarsteller Stephen Amell selbst durchgeführten Stunts (18:53 min)
Zu einigen Episoden gibt es noch teilweise recht aufschlussreiche zusätzliche Szenen
Verpatzte Szenen (2:08 min)
Cast & Crew auf dem Paley Fest 2012 (27:26 min)
Folder mit Infos zu den einzigen Episoden
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am 3. November 2015
Zunächst war ich nicht sicher ob es 2 oder 3 sterne sein sollen. Auf Grund des einigermaßen interessanten gesamtplots habe ich mich doch für 3 Sterne entschieden.
Zunächst ein paar Details:
++ eine sehr schöne Idee eines Menschen der seine Wahrnehmung durch ein so intensives Erlebnis verändert. Man verfolgt seine (wenn auch geringe) Entwicklung mit und erhält szenenweise seine dramatische Entwicklung aus der Inselzeit.
+ Der Plot ist tatsächlich stellenweise Interessant gestaltet. Es gibt nette wendungen in Form von neuen Verbündeten etc.
- - - Die Dialoge sind stellenweise wirklich schlecht. Besonders in dramatischen Situationen kommt manchmal eine sehr oberflächliche und situationsbedingt völlig unlogische antwort. Es ist schon etwas schade um die Umsetzung.
- Die Schauspieler sind nicht wirklich gut. Aber das könnte ich nachvollziehen. Ich würde mich auch schwer tun so flache Dialoge ernsthaft auszuspielen. Trotzdem scheinen die meisten Darsteller nicht mehr als die Summe ihrer Körperlichen Merkmale.
- - Viele Ansätze sind sehr künstlich und nicht nachvollziehbar bis hin zu völlig absurd und unlogisch. Auf die Trainingsszenen möchte ich z.B. garnicht im Detail eingehen.
- Natürlich auch etwas zu viel Beziehungskram. Aber ich bin noch am Anfang und es hält sich noch in Grenzen. Ich erwarte aber das es irgendwann schlimmer wird bis ich aufhöre die serie zu schauen.
[-] Diese Liste lässt sich noch fortsetzten wenn man möchte. Jedoch bleibt es bei den 3 Sternen. Ich denke so viel ist die Umsetzung noch wert.

Insgesammt kann man es schauen wenn man nicht zu viel erwartet und gerade nichts anderes da hat :)
Ich schaue es gerne beim Kochen oder putzen. Mit meiner Frau würde ich es nicht sehen, gerade weil es so oberflächlich ist und wir unsere Zeit besser nutzen können :)
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am 7. September 2014
“My name is Oliver Queen. For five years I was stranded on an island with only one goal: survive. Now I will fulfill my father’s dying wish to use the list of names he left me and bring down those who are poisoning my city. To do this, I must become someone else. I must become… something else.” (Oliver Queen)

Diese kurze Einleitung wird ab Arrow Folge 2 jedes Mal eingespielt und ist eigentlich schon alles, was man an Zusammenfassung braucht: Oliver Queen ist auf der einen Seite der verwöhnte Milliardärssohn, der gerade seine traumatischen Erlebnisse von der Insel verarbeitet, auf der anderen Seite aber ist er (jedenfalls in meinen Augen) ein Held: Er zwingt die kriminellen Konzernchefs von Starling City in die Knie und das mithilfe von Pfeil und Bogen.

Das Konzept von Arrow ist im Grunde genommen also simpel, aber so genial umgesetzt, dass ich nicht weiß, wo ich mit dem Schwärmen anfangen soll. Am besten bei der Sache, die wahrscheinlich am wichtigsten für mich ist, wenn ich Serien gucke: Die Charaktere.

Ich liebe jeden einzelnen der Hauptcharaktere auf verschiedene Weise, es gibt keinen einzigen, der mich besonders nervt oder der mir auch nur schlichtweg egal ist, was mir ehrlich gesagt noch nie bei einer Serie passiert ist.

Zum einen ist da Oliver Queen. Der Hauptdarsteller, der Held der Serie. Ich würde sagen, er ist mein Lieblingscharakter, wenn das nicht so furchtbar schwer zu entscheiden wäre bei dieser Serie. Sagen wir, ich liebe ihn nach nur einer Staffel auf eine Weise, wie man eben nur fiktionale Charaktere lieben kann, die nachts mit Pfeil und Bogen durch die Straßen ziehen, ein geheimes Doppelleben führen und dabei trotzdem noch unglaublich kompliziert und traumatisiert und gebrochen sind. Es schadet Olivers Charakter aber auch nicht, dass er so ziemlich jede Folge oberkörperfrei irgendwelche sportlichen Übungen macht. Nicht, dass ich auf sowas achten würde.

Dann wären da noch Olivers bester Freund Tommy, der auf den ersten Blick einfach nur wie ein oberflächlicher Milliardär wirkt, aber so so viel mehr ist als das; Olivers wundervolle, rebellische und schlagfertige kleine Schwester Thea; seine Exfreundin Laurel, die im Gegensatz zu Oliver als Anwältin hinterm Schreibtisch, statt mit Pfeil und Bogen gegen Verbrechen kämpft; Olivers Leibwächter Diggle, der einer von seinen engsten Vertrauten wird und dann natürlich: Felicity. Sie ist mir nochmal einen Extrapunkt wert, weil Felicity Smoak ein brilliantes Hackergenie ist, wahrscheinlich die Hälfte des Humors der ganzen Serie ausmacht und weil man sie einfach lieben muss, es geht nicht anders. Sollte jemand von euch nach dem Lesen dieses Artikels Arrow schauen und Felicity nicht mögen, tut es mir wirklich leid, falls ich falsche Erwartungen hervor gerufen habe, aber: Hasst ihr denn etwa auch Regenbögen, Einhörner und Hundewelpen?

Das zu den Charakteren. Aber auch die Storyline von Arrow hat mich von der ersten Minute an gefesselt und begeistert und ich habe die Serie trotz ewig langen Schultagen innerhalb einer Woche durchgeschaut, einfach, weil sie so toll ist.
Und: Der Arrow Cast ist ausnahmslos unverschämt attraktiv.

Also: Schaut Arrow, lacht, weint (oh Gott, das Staffelfinale hat mich emotional zerstört) und genießt diese Serie.
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am 13. November 2015
Wer sich seine Freude an solider Action nicht durch unterdurchschnittlich gespielte, holzschnittartige Charaktere, vor falschem Pathos triefende, inszenierte Dialoge -gekoppelt mit einem flachen vorhersehbaren Plot, der die anfänglich gar nicht so uninteressante Ausgangslage leider komplett zunichte macht- verderben lässt, der findet hier sicherlich die typisch amerikanische Filmkomposition: ein von der Falschheit und Verdorbenheit der Welt desillusionierter Held, nimmt den Kampf, gegen das Böse, selbst in die Hand.

Für wen obiges ein No-Go ist, dem sei lieber Netflix' Pendant "Marvel's Daredevil" empfohlen: Netflix zeigt hier, wie man aus ähnlichen Zutaten, durch witzig kluge Personen, und einer Liebe fürs Detail, eine tolle, atmosphärische Serie machen kann, die, auch was Spannung und Action angeht, diese Serie bei weitem übertrifft.

IMDB's 8 Sterne Bewertung für Arrow ist mir ein Rätsel.
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am 3. März 2014
Arrow ist für mich die mit Abstand beste Action-Serie zur Zeit.
Klasse Schauspieler denen man gerne zusieht, da sie erstklassig spielen,
sehr gut aussehen und man sich mit Ihren Rollen identifizieren kann.
Auch die ganzen Episoden sind hochwertig und fesselnd gedreht. Für mich hat Arrow Blockbuster Niveau.
Keine billigen Effekte die man aus anderen Serien kennt oder dämlichen Lückenfüllerepidosen-
jede einzelne Folge überzeugt und treibt die Geschichte spannend voran.
Dabei wechselt die Erzählung gelungene zwischen der Gegenwart und Vergangenheit von Oliver Queen.
Ebenfalls die Kampfsequenzen bestechen auf ganzer Linie. Tolle Material Arts Einlagen, Parkour Abschnitte;
dabei einen starken, aber auch menschlich und verletzlichen Helden.
Bin absolut begeistert und kann die 2. Staffel kaum noch erwarten.
Wer auf dieses Genre oder gute Actionkost steht, hat eine absolute Kaufempfehlung.

Zum Bluray;

Sound und Bild sind 1A!
Und so eine Serie MUSS man in HD genießen;-)
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"Arrow" ist die Serienversion eines der Superhelden aus dem DC-Comic-Universum, des "Grünen Bogenschützen", ich glaube sogar er hieß damals in den Comics wirklich so. Man erlaube mir kurz DC-Comics grob zu erläutern. Das war/ist die Konkurrenz-Comic-Reihe mit Superhelden als Gegengewicht zu Marvel. Marvel hatte Figuren wie Spiderman, Thor, Hulk, Die Fantastischen Vier, X-Men, Avengers(Hierzulande auf Deutsch: Die Rächer), Daredevil/Der Dämon, Der Punisher, aber sogar Figuren wie Frankensteins Monster und Graf Dracula hatten ihre eigene Serie in den Heften. DC-Comics hatte Superman, Batman und Robin, den Roten Blitz, Wonderwoman, Green Lantern/Die Grüne Laterne und eben den Grünen Bogenschützen. Ich habe in beiden Comic-Versionen nur einen Teil der Figuren aufgezählt, die mehr oder weniger Bekanntesten. Es gibt noch etliche mehr, Liebhaber einer der beiden Comic-Serien, oder beider, werden da genauer Bescheid wissen. Für Leute denen die Comics nicht bekannt sind wollte ich nur einen Einstieg für ein besseres Verständnis schaffen.
Hier also geht es um den Grünen Bogenschützen, "Arrow" (Pfeil) wie er jetzt in der Serie fürs TV und auf DVD heißt. In den Comics damals in den 60er und 70er Jahren sah er ein bisschen aus wie Robin Hood in den klassischen Darstellungen, aber er trug eine grüne Augenmaske zu seinem grünen Outfit. Jetzt in der modernen Serie ist sein Outfit noch grob daran angelehnt, aber ansonsten ist er äußerst modern ausgebildet und sein Equipment ist auch auf dem neuesten Stand der Technik. Wirkt sein Kostüm noch einigermaßen klassisch angehaucht, ist sein Bogen samt den Pfeilen absolute High-Standard-Technologie der modernen Waffen. Seine Nahkampfausbildung, auch dabei benutzt er den Bogen aus besten belastbaren und bruchsicheren Materialien als Waffe im Infight, umfasst eine erstklassige Fertigkeit in den gängigen klassischen und modernen Kampfsportarten. Außerdem beherrscht er noch Parcour, die akrobatische Fähigkeit zwischen Häusern und Hindernissen zu springen und zu klettern und sich fortzubewegen. Modernste Computertechnik setzt er zudem ein. Das Ganze ist in der Serie absolut "over the Top" in Szene gesetzt. Das "Arrow" fürs TV konzipiert ist merkt man überhaupt nicht.
Das muß hier auch noch einmal erwähnt werden, Serien haben in den letzten Jahren an Klasse unglaublich zugelegt, trotz TV-Produktionen können sie mittlerweile Top-Filmen mühelos das Wasser reichen. Das gilt ebenso für die Verfilmungen der Superhelden und die Darstellung ihrer besonderen Fähigkeiten. Man denke nur an gewisse Serien und Filme zu dem Thema aus den 70er und 80er Jahren. Das Meiste war grottenschlecht inszeniert, mit den Filmen über Superman, mit Christopher Reeve als Hauptdarsteller, fingen gute Filme zu dem Thema mit Klasse und Niveau erst an. Von so etwas wie den heutigen Marvel-Verfilmungen und so einer Serie wie hier "Arrow" hat man damals nur geträumt. Und "Arrow" ist sowohl unter den Serien, wie auch unter den Verfilmungen zum Thema Superhelden als absolut erstklassig zu bezeichnen. Die DC-Comics waren damals nicht so sehr meins, ich hatte es mehr mit Marvel. Ich machte dann doch einen Versuch und sah mir von "Arrow" ein paar Folgen im TV an. Und da mußte ich die Serie unbedingt auf DVD haben, die zweite Staffel habe ich mir gleich hinterher bestellt.

Zur Serie:
Hier geht es um den Milliardärs-Erben Oliver Queen. Ein typischer Playboy im Schoße seiner Familie in der fiktiven Stadt "Starling City". Er lebte so in Saus und Braus und war rein moralisch gesehen auch nicht der Vorbildlichste. Dann strandete er nach einem Unfall mit einer Jacht auf einer geheimnisvollen Insel im südchinesischen Meer. Die Besatzung, alle Freunde und Bekannte, aber auch sein Vater kommen dabei um und Oliver macht bedrückende Erkenntnisse über seinen Vater, der keineswegs nur ein rechtschaffener Mann war. Bevor sein Vater starb forderte er Oliver noch auf seine Fehler, die des Vaters, wieder gut zu machen an Starling Citys Bevölkerung. Oliver landet also auf der besonderen Insel, am Ende und moralisch schwer deprimiert. Und hier widerfährt ihm etwas, was ihn später zum Superhelden "Arrow" werden läßt und auch das sieht man sich als Zuschauer mit Begeisterung an. Dann wird Oliver entdeckt und kehrt nach einer Rettung durch Seeleute nach Starling City zurück. Aber der oberflächliche Playboy von einst ist Geschichte, hier ist ein absolut tödlicher Kämpfer mit meisterlichen Fähigkeiten und völlig neuartigen Kampftechniken um dem Verbrechen in Starling City den Kampf anzusagen. Oliver sondiert die Verhältnisse bei seiner Familie und seinen Freunden, auch hier gibt es einige dunkle Geheimnisse und Beziehungen zur Unterwelt. Da ist eine Frau die er liebte und der er großes Unrecht antat und da sind die 5 Jahre in denen Oliver verschollen war und die es ihm erschweren, eigentlich unmöglich machen, wieder völlig normal zu leben. Aber das will Oliver auch gar nicht, er schafft sich eine Art Geheimbasis an und wird zum Bogenschützen mit der Kapuze um den Kampf zu beginnen. Und er hat jenes Dilemma, dass alle Superhelden haben, dass Leben zwischen der normalen Person die alle kennen und der zweiten geheimen Identität als maskierter Verbrechensbekämpfer und wie man beides im Kreis seiner Familie und Freunde unter einen Hut bringt. Und Oliver zieht als "Arrow" gegen die korrupten Elemente und die Syndikate und Verbrecher in Starling City zu Felde.

Die Serie umfasst 23 Episoden a` ca. 41 Minuten, insgesamt etwa 933 Minuten auf 5 Discs. Es beginnt mit Olivers Erfahrungen auf der Insel bis hin zu seinen atemberaubenden Einsätzen im Großstadtdschungel von Starling City. Es gibt noch ein paar wirklich sehenswerte Extras, etwa die "Kampf- und Stuntschule", da wird gezeigt wie die Darsteller sich ins Zeug legen um Kinoreife Action zu bieten. Als Sprachen kann man Deutsch, Englisch , Tschechisch und Ungarisch anwählen, der Ton ist DD 2.0 . Das Bildformat ist 16:9 .

Fazit:
Eine erstklassige Serie mit Format in Kinoqualität, starke Darsteller, furiose Action und erstklassig dargebotene Kämpfe in 1a Martial Arts-Qualität. Aber auch die Szenerien, alle Hauptfiguren und auch die Nebencharaktere sind interessant und bieten Niveau und Spannung bei ihrer Darbietung und ihrem Agieren mit- und gegeneinander. Die Dialoge sind klasse und man möchte kein Wort verpassen, es gibt geschliffene Wortduelle und ironische Bemerkungen mit treffsicheren Pointen. Die Atmosphäre und der Spirit sind glaubhaft dargestellt und man freut sich beim Anschauen schon auf die nächste Folge. Klasse gemacht und keineswegs nur für Anhänger von Actionfilmkultur. Eine Serie die nach mehr schreit und zum Glück gibt es noch mehr Staffeln. Hier spreche ich eine klare Kaufempfehlung aus und gebe die volle Punktzahl.
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am 7. Januar 2015
Oliver Queen strandete vor 5 Jahren auf einer Insel und sein Vater machte Selbstmord damit er überleben konnte.Auf der Insel wurde er gefoltert und musste ständig ums überleben kämpfen.Nach 5 Jahren wird er dann von einem Boot nach Hause gebrachts.Kurz vor seinem Tod bittete sein Vater ihn seine Fehler wieder gut zu machen.Oliver fand eine Liste bei ihm mit Menschen die die Stadt zu Grunde richten und die Bewohner ausbeuten.Als er zurückkommt sieht er wie verkommen die Stadt inzwischen ist und auch seine Mutter tut so als wäre sie gut und im Hintergrund plant sie mit Malcom ein Verbrechen.Um die Stadt wieder zu Verbessern verfolgt er mit Bogen und verdecktem Gesicht die Leute auf der Liste seines Vaters aber die Polizei Versucht ihn aufzuhalten.Die Serie gehört zu den besten Action Serien die ich kenne,es kommt etwas Action vor aber auch meistens nicht zu viel dazwischen gibt es immer Teile mit Handlung und Gefühl und die Stimmung und Kulisse ist etwas Düster.Die Story wurde sehr gut umgesetzt und die meisten Folgen sind sehr gut,manche Folgen gefallen mir nicht so aber das meiste ist gut.Der Charakter gefällt mir auch gut und die Schauspieler sind gut und überzeugend.Insgesamt eine sehr gute Serie für einen günstigen Preis.Es sind 5 Dvds enthalten mit einer Laufzeit von ca 14 Stunden in 23 Folgen je ca 40 Minuten.Es sind auch noch ein paar Extras enthalten.Die Serie ist sehr spannend.Die letzen 7 Folgen haben mir aber nicht so gut gefallen daher nur 4 von 5 Sternen.

Auf jeden Fall zu empfehlen!
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am 21. April 2014
Vorab - ich habe nur die Englische Originalversion gesehen, kann also nichts zur Deutschen Synchro sagen.

Bei der Bewertung von Arrow habe ich mich schwer getan ob ich der Serie 3 oder 4 Sterne geben soll, habe mich letztlich aber doch für die schlechtere Bewertung entschieden. Deshalb möchte ich im Folgenden kurz die Pro's und Contras Aufzählen, die diese Serie meiner Meinung nach hat und diese im Anschluss dann etwas ausführlicher Erläutern.

+++ 2 interessante Handlungsstränge ( Gegenwärtige Handlung und Vergangenheit)

+++ 23 Folgen --> Die Staffel bietet viel Unterhaltung fürs Geld

+++ düsterer, (ein Stück weit) glaubwürdiger Ansatz

+++ Wiedersehen mit vielen Charakteren aus dem DC - Universum

- - - Unnötig nerviges Beziehungsgehampel

- - - viele Nebendarsteller sind bloß Eyecandy, allgemein scheinen in der Stadt nur Models zu leben

- - - teilweise grottige Schauspieler

- - - Langweiliger "Endgegner"

- - - Manchmal handeln die Charaktere doch sehr seltsam damit es zur Handlung passt

Auch wenn 3 Sterne eine eher schlechte Wertung sind, halte ich Arrow grundsätzlich für eine gute Serie - nur verdient sie meiner Meinung nach nicht dieselbe Bewertung wie etwa Breaking Bad oder Game of Thrones. Denn dafür sind sowohl Schauspieler als auch Handlung einfach nicht gut genug.

Handlung:
Die Geschichte ist 2 geteilt und folgt Oliver Queen dabei, wie er sich in der Gegenwart als Superheld versucht und in der Vergangenheit bei seinem Versuch, gestrandet auf einer Insel zu überleben. Beide Handlungsstränge sind dabei interessant und bauen aufeinander auf, auch wenn es manchmal etwas plump und unglaubwürdig scheint das er auf der Insel in chronologischer Reihenfolge genau das gelernt hat, was er später als Superheld in genau dieser Reihenfolge wieder anwenden muss. So verkommen die Rückblenden oft dazu, bloß erklärbar zu machen wie Oliver dieses und jenes gelernt hat - dabei macht (meiner Meinung nach) einen solchen Charakter gerade dieses mysteriöse aus. Ich hätte es besser gefunden, würde man im Handlungsstrang auf der Insel etwas langsamer vorankommen, dabei aber die psychologischen Effekte miteinbeziehen --> diese fallen bei Arrow leider vollkommen unter den Tisch.

Die Serie ist ein klassisches Beispiel für einen sog. "No-Brainer". Man kann sie nebenbei schauen, man kann auch mal eine Folge auslassen ( wenn man sie bspws. im TV sieht) und kann der Handlung trotzdem folgen. Die Actionszenen sind ansehnlich choreografiert, es gibt auch keine unnötigen Gewaltszenen die sich über mehrere Minuten hinziehen und nur dem Selbstzweck dienen. Dabei hat jede Folge eine in sich geschlossene Handlung, meist mit einem Schurken pro Folge - parallel dazu läuft ( anfangs eher im Hintergrund) eine fortlaufende Handlung die in den letzten 3 Folgen richtig Fahrt aufnimmt - leider mit einem (zumindest für mich) schrecklich öden Gegenspieler.

Umfang:

Die Staffel bietet 23 Folgen auf 5 DVD's und damit locker doppelt soviel wie die meisten anderen Serien. Klar hätte man manche Folgen kürzen oder weglassen können, bei einer solche Umfang kommt man um den ein oder anderen Füller nicht herum. Das sehe ich aber nicht weiter als Problem. Außerdem hat man so Zeit immer mal wieder einen DC Charakter unterzubringen, was sicher speziell Comicfans freuen wird.

Der Ansatz:
Allgemein herrscht in Arrow eine düstere, bedrückte Stimmung. Diese steht im krassen Gegensatz zur heiteren Reichen Welt der Queens. Leider wird die Kluft zwischen den Welten in denen sich die Figuren bewegen nie wirklich thematisiert. Am ehesten kommt dieser Konflikt noch bei Arrows Schwester auf, welche sich in der "Unterwelt" herumtreibt. Hier wurde meiner Meinung nach viel Potential verschenkt, trotzdem gefällt mir der Allgemeine Look und die vergleichsweise Härte der Thematik. Hier wurde sich sicher ein Stück weit an den Arkham Spielen über Batman bzw. der Dark Knight Trilogie orientiert.

Die Schauspieler:

Dieser Punkt ist für mich der vielleicht tragischste. Denn vorallem Hauptdarsteller Stephen Amell ( Oliver Queen/Arrow) hat bloß eine einzige Qualität: Sein Aussehen. In bester Kristin Stewart Manier leiert er mit dem immer gleichen Gesichtsausdruck seinen Text herunter. Nicht viel besser sieht es in den anderen Hauptrollen aus, die meisten Schauspieler sind äußerst hölzern. Allgemein scheint es als habe man vorallem auf das Aussehen der Schauspieler geachtet als auf ihr können. Das liegt aber sicherlich auch an der Zielgruppe der Serie, denn diese dürfte sich vorallem im Alter von 12-18 abspielen. Passend dazu gibt es auch unzählige Beziehungskrisen, ein Affäre hier, ein Großer Streit da. Dabei biedert sich ein Topmodel nach dem anderen an, wirklich glaubwürdig ist das alles nicht. Leider nimmt dies Zeitweise wirklich störende Formen an, für jüngere Zuschauer dürfte dieser Punkt aber wahrscheinlich eher positiv sein.

Insgesamt kann man es vielleicht so Zusammenfassen, das Arrow eine gute Sendung ist die das Potenzial hätte eine sehr gute Serie zu sein. Da die meisten Serien aber mit fortlaufenden Staffeln meist immer besser werden, hoffe ich das in Staffel 2 einige Probleme abgeschafft werden.
22 Kommentare|16 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. März 2016
Zugegebenermaßen gehörte Green Arrow bislang nicht zu meinen Lieblingscomicsuperhelden. Das hat sich mit dieser Serie schlagartig geändert. Von der ersten Folge an, ist diese Staffel absolut spannend, actiongeladen und blutig. Während man von anderen Superheldenserien wie Smallville es eher kennt, dass sie für die Jugend angemessen bleibt, gibt es hier von Anfang an Mord und Totschlag. Jede einzelne Folge erhält die Spannung. Zudem gefallen mir die Charaktere der Serie, die nach und nach vorgestellt werden, sodass jede einzelne Figur genug Raum bekommt, um sich zu entfalten. Jetzt habe ich schon meine Lieblingscharaktere und ich bin gespannt, wie sich diese noch weiterentwickeln werden. Insbesondere mag ich die Figur der Hackerin Felicity. Das Highlight der Staffel war die letzte Folge, die noch einmal alles übertroffen hat, was die Serie an Spannung und Aufregung zu liefern hat. Ich bin auf die weiteren Staffeln sehr gespannt und werde die Serie weiterhin mit Begeisterung verfolgen.
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