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Arraia. Novelle Gebundene Ausgabe – 1. Oktober 2004


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 120 Seiten
  • Verlag: blumenbar; Auflage: 1., Aufl. (1. Oktober 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3936738114
  • ISBN-13: 978-3936738117
  • Größe und/oder Gewicht: 19,4 x 11,8 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.101.983 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Der Verlag über das Buch

In ihrem Debüt erzählt Anne Zielke in klassisch strenger Form die Geschichte zweier junger Männer auf Reisen. Begeistert brechen sie auf. Doch bald geht es um mehr als ein Mädchen und die Frage nach dem richtigen Leben. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Anne Zielke, geboren 1972, ist Kolumnistin der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Jonathan Widder am 24. Oktober 2004
Format: Gebundene Ausgabe
Arraia ist der brasilianische Name eines Rochens. Eines Tieres also, das irgendwo unter Wasser lebt und von dem man als normal Sterblicher eigentlich nicht allzuviel mitbekommt. Was dieses Geschöpf mit der Handlung der gleichnamigen Novelle zu tun hat bleibt lange Zeit so dunkel, dass man die Titelwahl von „Arraia" unbewusst bald als ästhetischen Missgriff einordnen will. Doch als das Geheimnis gelüftet wird, wird seine Bedeutung schlagartig klar.
Die Berliner Journalistin Anne Zielke (u. a. F.A.Z. am Sonntag, Süddeutsche Zeitung, GEO) liefert mit „Arraia" ihre Debütnovelle und hebt sich darin von der sonst oft so strukturlosen Literatur der Gegenwart durch ein klares Konzept und die Liebe zu einem klassischen Stil ab. Dies allein wäre wenig wert. Eine facettenreiche und ungemein bildhafte Sprache mit Pioniergeist, ein gekonnter Spannungsaufbau und nicht zuletzt das beharrliche Einflechten großer philosophischer Themen geben der Novelle jedoch inhaltlich ein unverwechselbares Profil, so dass sie getrost als, das bezeichnet werden kann, was wir gemeinhin gut nennen.
In „Arraia" schickt Anne Zielke zwei Theologiestudenten, die auf die exquisiten Namen Georg Santin und Wilmar Olaf Hegenberg hören, auf eine Reise, den Amazonas flussaufwärts. - Eine äußere Reise, die, nicht zum ersten mal in der Geschichte der Kunst, zur Reise in den Geist und in die Seele der Reisenden selbst gerät. Von Abenteuerlust gepackt und einen todgeweihten, aber dennoch lustigen (!) Leprakranken im Gepäck, treten die zwei angehenden Gottesdiener ihre Fahrt an.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "spitzeckardt" am 21. Oktober 2004
Format: Gebundene Ausgabe
Äußerst gelungenes Debüt. Zwei junge deutsche Priester-Seminaristen geraten im Amazonas-Gebiet in ein folgenschweres Abenteuer.
Die Autorin schafft es durch ihre meisterhafte Sprache den Leser dicht an das Geschehen heranzuführen. Die spezielle Urwald-Atmosphäre, Nebel und Regen, sind jederzeit spürbar. Die abenteuerliche Flussfahrt auf einem großen Nebenfluss des Amazonas wird authentisch beschrieben, Stromschnellen, Sandbänke, Moskitos und Lianen werden greifbar. Die Atmosphäre und die Umgebung werden meisterlich eingesetzt um die Katastrophe, in die die Protagonisten fahren, anzudeuten. In dieser Hinsicht steht die Autorin in der Tradition eines Heinrich v. Kleist. Ihr Schreiben in Andeutungen, ihr perfekter Umgang mit dem Konjunktiv lässt auf Kenntnis und Bewunderung der großen deutschen Novellenschreiber deuten. Der präzise Aufbau ihrer Novelle auf einen Höhepunkt hin, auf eine "unerhörte Begebenheit" (Goethe)ist ein wahrer Lesegenuss.
Weiter so, Frau Zielke!
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