Soso, auch Mo hielt es nicht lange bei BBB, interessant. Liegt wohl wie auch einst beim Vorgänger Trevor an dem als schwierig verschrienen Bandkollegen Andrew, der letztlich ja bekanntlich das Feld räumen MUSSTE, da er seine Plattenfirma mit seiner Arroganz und Wichtigtuerei zum Äußersten brachte. Auch wenn ich die Gründe verstehen kann, finde ich es dennoch schade, da Mo, John und Andrew doch echt ein nett anzusehendes Trio bildeten. Aber was solls, alles kommt halt wies kommt, und nur die Fakten zählen, oder?
Aber eigentlich ist der Sound mit und ohne Mo der gleiche, zumindest gesangstechnisch kein bemerkenswerter Unterschied. John hält natürlich das Hauptmikro in der Hand, von Andrew vernimmt man lediglich in "Heaven or hell" einen für sein Alter (damals grade 50!!) beachtenswerten Rappart und ansonsten kaum merkliche Backvocals. Fast könnten Neueinsteiger, die mit dieser Platte auf die Band stießen, glauben, Andrew sei der Produzent, John der Sänger, eine Besetzung wie bei der Kultlegende Modern Talking, mit denen es ja im Bezug auf BBB mit vergleichen nur so hagelt. Tja, und bezogen auf Johns Sangeskünste lese man den Titel meiner Rezension.
Grade letzte Woche habe ich vernommen, dass nun auch Andrew aus der Band gestiegen ist, was der Musik ja aber wohl doch keinen Abbruch tun wird, solange John aktiv ist. Bin ja mal gespannt, was BBB 2007 mit einem Schwarzafrikaner am 2. Hauptmikro zu bieten haben werden...