Pressestimmen
»Aroma ist ein Gastmahl für die Sinne, die bei der Lektüre betört, verwöhnt und geschärft werden.«
(Michael Opitz Deutschlandradio Kultur )»Erstaunlich ist aber, dass der Dichter am Ziel seiner Sehnsucht nicht mit diesem zum Monument verwächst, sondern loslässt. Als sei er befreit von der Bürde, sein geistiges Heimatrecht über die Abstände von Raum und Zeit hinweg noch weiter beweisen zu müssen, pflückt er einfach nur ab, was ihm vor Augen kommt. Mit nichts anderem scheint er beschäftigt, als das unablässige Strömen weit gereister Wortbilder, tollkühner Analogien und dienstbarer Gemeinplätze in seinem Kopf so zu rhythmisieren, dass die tausend Nuancen der ›urbanen Urvibration‹ in ein bildsättiges Parlando überfließen.«
(Andreas Nentwich Die Zeit )»… ein wunderbar vielschichtiges Werk, das Geschichte und Gegenwart ineinander spiegelt und das ›aroma Romae‹ sinnlich spüren lässt. …keine Hochglanzpoesie für Tourismusprospekte, sondern ein subjektives Erkunden der Ewigen Stadt, das Minerva ebenso bedichtet wie die Mücken am Abend.«
(Andreas Wirthensohn Passauer Neue Presse )»In der Tat muss Rom Durs Grünbein reichlich dichterische Kraft verliehen haben – das literarische Ergebnis dieses Aufenthaltes ist von beeindruckender Bildfülle und Tiefe.«
(Tomas Gärtner Dresdner Neueste Nachrichten )Kurzbeschreibung
Über den Autor
Nach der Öffnung des Eisernen Vorhangs führten ihn Reisen durch Europa, nach Südostasien und in die Vereinigten Staaten. Er war Gast des German Department der New York University und der Villa Aurora in Los Angeles. Für sein Werk erhielt er mehrere Preise, darunter den Peter-Huchel-Preis, den Georg-Büchner-Preis, den Literaturpreis der Osterfestspiele Salzburg 2000, den Friedrich Nietzsche-Preis des Landes Sachsen-Anhalt 2004 und den Berliner Literaturpreis 2006 der Preussischen Seehandlung verbunden mit der Heiner-Müller-Professur 2006.
Seine Bücher wurden in mehrere Sprachen übersetzt.