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Armut in einem reichen Land: Wie das Problem verharmlost und verdrängt wird Broschiert – 17. Januar 2011


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Produktinformation

  • Broschiert: 391 Seiten
  • Verlag: Campus Verlag; Auflage: 2 (17. Januar 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3593393816
  • ISBN-13: 978-3593393810
  • Größe und/oder Gewicht: 14,4 x 2,5 x 21,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 663.962 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

22.06.2011 / Bayerischer Rundfunk: Armut in einem reichen Land "Butterwegge stellt verschiedene Ansätze und Vorschläge zur Armutsbekämpfung vor und diskutiert sie so ausführlich wie leidenschaftlich."

11.08.2011 / literaturkritik.de: Butterwegge überzeugt durch einen wachen Blick auf gesellschaftliche Entwicklungen, Phänomene und Bewegungen.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Christoph Butterwegge ist Professor für Politikwissenschaft an der Universität Köln. Er ist Autor zahlreicher Bücher zum Thema Kinderarmut, Rechtsextremismus und Neoliberalismus sowie viel gefragter Experte auf Diskussionsveranstaltungen und in den Medien.

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Kundenrezensionen

2.6 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

52 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Artikel 20 Grundgesetz am 14. Dezember 2009
Format: Taschenbuch
"In Deutschland muss niemand verhungern." -
"Nach dem Krieg, ja da hatten wir Armut." -
"Wer arm ist, ist selbst schuld." -
"Im Vergleich zu den Armen in der Dritten Welt geht es den Armen bei uns doch gut."

So oder so ähnlich lauten die einfachen und stereotypen Antworten, wenn es um Armut in Deutschland geht, denn damit ist das Thema erledigt. Basta! Ist das Problem aber tatsächlich damit verschwunden?

Sogenannte Wirtschaftsexperten vom Typ Hans-Werner Sinn argumentieren bei der Verharmlosung und Verdrängung des Problems schon etwas geschickter: In Deutschland gäbe es keine Armut, denn in Deutschland gibt es Hartz IV, Sozialhilfe und Grundsicherung im Alter. Mit anderen Worten: Armut ist in Deutschland per Gesetz verboten. Das ist so, als ob jemand sagen würde: In Deutschland gibt es keine Kriminalität, denn Mord, Diebstahl, Betrug, Steuerhinterziehung usw. sind (auch) per Gesetz verboten. Was aber auf den ersten Blick durchaus logisch erscheint, ist nichts anderes als Rabulistik, Scheinlogik.

Entweder weiß der Wirtschaftsexperte Hans-Werner Sinn nicht, dass der Gesetzgeber beim Hartz IV-Regelsatz zum Beispiel 15,46 Euro (in Worten: fünfzehn Euro und sechsundvierzig Cent, Stand: 2009) pro Monat für fremde Verkehrsdienstleistungen (gemeint sind damit alle Fahrten und "Reisen" mit Bus, Bahn, Taxi usw.) und den Neukauf einschließlich der Reparatur/Ersatzteilbeschaffung von Fahrrädern angesetzt hat oder der Präsident des Instituts für Wirtschaftsforschung (ifo) und Mitglied des Aufsichtsrates der Hypovereinsbank will überhaupt nicht wissen, wie weit man im Monat mit 15,46 Euro "reisen" kann?
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Giuseppe Navetta am 18. Dezember 2012
Format: Broschiert
Dieses Buch ist uneingeschränkt für den sozialpolitisch interessierten Leser wie auch für den sozialwissenschaftlich Forschenden zu empfehlen! Von einer kurzen Einführung in die wissenschaftliche Problematik des Armuts- und Reichtumsbegriff - Was bedeutet eigentlich "arm" und " reich" -, über eine historische und aktuelle Analyse der sozialpolitischen Lage der BRD bis hin zur Diskussion über mögliche Lösungsansätze zur Beseitigung der steigenden Armut und, was für viele Leser vielleicht noch wichtiger ist, zur Beseitigung der steigenden Armutsgefährdung vieler Angehöriger der unteren und mittleren Mittelschicht, bietet das Buch alle wichtigen Informationen zur Armutsentwicklung in der BRD. Ohne auch nur eine Beschönigung oder Verharmlosung der Armut in der BRD das Wort zu reden, nennt dieses Buch die Dinge bei ihren Namen und warnt vor dem Schwinden der gesellschaftlichen Kohäsionskräfte.
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28 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Dagobert am 6. Januar 2010
Format: Taschenbuch
Frivoles Spiel mit der Armut

Armut ist 'ein mehrdeutiger, missverständlicher sowie moralisch und emotional aufgeladener Terminus'. Darin ist dem Sozialwissenschaftler Christoph Butterwegge ebenso zuzustimmen wie dem Befund, dass es keine objektive ' von Ort und Zeit unabhängige ' Definition gibt. Armut ist eine Zuschreibung oder Selbstzuschreibung, aber auf jeden Fall ein gesellschaftliches Konstrukt. Jede quantitative Festlegung, wo sie beginnt oder aufhört, ist willkürlich. Hierzulande gilt als arm, wer über weniger als 60 Prozent des durchschnittlichen Nettoeinkommens verfügt. Zweierlei verweist auf die Willkür, die dabei im Spiel ist. Erstens: Je nachdem, wie man dieses Durchschnittseinkommen berechnet, kommt man für 2005 auf 938 Euro monatlich, für 2008 dagegen auf 781 Euro. Zweitens: Wichtiger als solche Zahlen ist die Einsicht, wie Butterwegge überzeugend darlegt, dass Armut nicht in Geld allein messbar ist, sondern viele Facetten hat. Vor allem ist Armut prinzipiell relativ. Armut ist ein Indikator für soziale Ungleichheit und ohne Umverteilung nicht aufzuheben.
Mit der Relativität der Armut wird oft ein frivoles ideologisches Kalkül angestellt ' mit schiefen Vergleichen. So heißt es an Stammtischen ebenso wie in der konservativen Publizistik, verglichen mit den meisten Menschen in Afrika sei hierzulande niemand arm. 'Kaum jemand, der sich in Deutschland legal aufhält, ist arm' ' so Hans Werner Sinn vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung.
Zwischen 1950 und 1970 beschäftigte sich die Sozialwissenschaft kaum mit der Armut und den Armen, sondern beruhigte sich mit dem Begriff einer 'nivellierten Mittelstandsgesellschaft', den der Soziologe Helmut Schelsky 1953 lanciert hatte.
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26 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ilona U. Friedhelm Georgi am 10. November 2009
Format: Taschenbuch
Das Buch Armut in einem reichen Land beschreibt ausführlich die Situation in Deutschland.
Es wird nichts beschönigt oder übertrieben. Für jeden verständlich beschreibt der Autor
die Situation und nennt auch Wege aus der Krise. Ein lesenswertes Buch.
Friedhelm Georgi.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Lulu TOP 500 REZENSENT am 2. Dezember 2009
Format: Taschenbuch
Das Buch ist nicht leicht zu lesen. Ferner argumentiert der Autor kaum einmal sachlich wissenschaftlich, sondern vorwiegend politisch.

Überraschend war für mich, dass sich Christoph Butterwegge gleich zu Beginn als Globalisierungsgegner positioniert, dabei verwehrt er sich in allen seinen mir bekannten Publikationen gegenüber Auffassungen, die eine überwiegende Reproduktion des Humanvermögens im eigenen Land empfehlen. Nicht 'Kinder statt Inder' ist seine Empfehlung, sondern 'Inder statt Kinder'. Mit anderen Worten: Globalisierung. Denn ob ein Unternehmen Arbeitsplätze nach Indien verlegt, weil es dort Kosten spart, oder es ihm die Gesellschaft mit weiten Teilen der Nachwuchsarbeit gleichtut, ist schließlich das selbe in Grün.

Ähnlich die generelle Hilflosigkeit gegenüber dem Phänomen Kinderarmut. Hier empfiehlt Butterwegge eine Umverteilung zwischen reichen und armen Familien, nicht jedoch zwischen Kinderlosen und Familien. Das könnte man als Lobbyismus bezeichnen. Auch entzieht sich Butterwegge hierdurch der eigentliche Antrieb hin zur zunehmenden Verarmung unserer Gesellschaft. Die ist nämlich längst eine Folge des demografischen Wandels. Wenn alle gutausgebildeten Frauen und Männer nach Möglichkeit in der Wirtschaft arbeiten sollen, dann ist eine nachhaltige Reproduktion des Humanvermögens nicht mehr möglich. Und wer sein Vermögen verliert, der verarmt, so einfach ist das.

Zum Schluss präsentiert der Autor noch einige Empfehlungen zur Behebung der Misere, unter anderem das Grundeinkommen. Leider dürften diese mehrheitlich zu einer Zunahme der Armutstendenzen führen. Das wird man jedoch nur verstehen, wenn man sich von dem viel zu einfachen Ursache-Wirkungs-Denken des Autors löst.
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