Es ist Herbst und Pettersson hat schlechte Laune. Und wie!! Er hat so schlechte Laune, dass alle Aufmunterungsversuche seines Katers Findus nichts nützen. Der alte Pettersson kann nur dasitzen und aus dem Fenster starren und hasst das trübe Wetter.
Doch Findus hat Hummeln im Hintern und möchte so gerne mit dem alten Brummbär spielen! Er führt ihm sein extra-tolles Teelöffel-Kunststück vor, das er so gut kann ... da brüllt ihn Petterson an! Und weil er sich jetzt gut benehmen will (aber nicht stillsitzen kann) fällt er vom Stuhl, ein Blecheimer fällt scheppernd um und Pettersson rastet aus!
Nachdem sich beide wieder beruhigt haben, macht Findus den Vorschlag, angeln zu gehen. Doch Pettersson hat dazu keine Lust. Erst als Findus sich mit der großen Angelrute vergeblich abmüht, fasst sich Pettersson ein Herz und gibt nach. Und die Bilder, die jetzt in dem Bilderbuch folgen, sind für mich die allerschönsten, die Sven Nordqvist in der Findus-Reihe gezeichnet hat: braun-grüne Herbstlandschaften mit Bäumen, die kein Laub mehr tragen, dunklen Nadelwäldern als Hintergrund und dem einsamen Boot, auf dem der Alte und sein Kater in trauter Eintracht sitzen, schweigen und angeln.
Das Buch ist für Kinder etwa ab drei Jahren zum Vorlesen geeignet. In den Zeichnungen gibt es viel zu entdecken (z.B. die Mucklas), Herr Nordqvist achtet auf's Detail. Liebevoll und einfühlsam.