Stefan Schweizer beschriebt in seinem Buch die Ideologien und Strategien sehr anschaulich und belgt seine Ansichten meines Erachtens auch ausreichend mit Quellen und Materialien.
Leider wird es ab der hälfte des Buchs allmählich langweilig zu lesen, da er der Autor sich oft wiederholt und bereits erlangte Ansichten immer und immer wieder wiederholt. Zwischendurch kann man gut und gerne mal drei, vier Seiten auslassen und man verpasst trotzdem nichts.
Außerdem widerspricht sich Stefan Schweizer einmal sehr deutlich. In einem Abschnitt erwähnt er, dass die dritte Generation der RAF sehr stark zum Marxismus zurückkehrt im gegensatz zur zweiten Generation. Wenige Seiten Später betont er dann, dass die dritte Generation zur Subjekttheorie der Frankfurter Schule (was im übrigen nie genauer erklärtr wird) tendiert und sich vom Marxismus abwendet.
Das Buch erklärt einem wie gesagt die RAF und was die beweggründe dieser Gruppierung war gut jedoch ist es nicht besonders unterhaltsam. Ich habe das Buch im Zuge einer Wissenschaftlichen Arbeit gelesen wofür es, mit unterstützender eigenrecherche, gut geeignet ist.