Dag Solstad hat mit diesem Roman ein Experiment gewagt und ein Werk geschaffen, das aus 99 Fußnoten konzipiert ist. Er komprimiert damit die Handlung auf ein Höchstmaß und erreicht es zugleich, dass der Leser die Titelfigur Armand und dessen Umfeld in den unterschiedlichsten Situationen kennen lernt: Diese sind mal grotesk, mal kurios, aber immer unterhaltsam und spannend. Äußerst elegant erzählt und geprägt von lakonischer Selbstbeobachtung präsentiert sich der Roman als durchdachte und gelungene literarische Komposition.