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3.0 von 5 Sternen
Wenig überzeugender Beginn der Armalion-Reihe, 18. November 2004
In Sykand, einer Hafenstadt, in der die Einwohner eifrig darauf bedacht sind, ihren Wohlstand mehren, legt eines Tages ein merkwürdiges Schiff an. Von der Mannschaft ist nichts zu sehen und das Schiff weist Spuren eines Kampfes oder zumindest eines knapp überstandenen Sturms auf. Die Stadtgarde, die das Schiff widerstrebend untersucht, kehrt nicht zurück und so langsam ahnt man, dass es auf dem Schiff nicht mit rechten Dingen zugeht. Belder, ein ehemaliger Söldner und momentan Insasse des Sykander Gefängnisses wird von den Stadtbewohnern zu Hilfe gerufen und entdeckt auf dem Schiff nicht nur einen blinden Passagier, sondern auch einen Dämon, der aus Toten Zombies macht. Doch seine Entdeckung wird Belder nicht gedankt. Stattdessen beschuldigt man ihn und die rothaarige Andrina, die sich auf dem Schiff versteckt hatte, gemeinsame Sache zu machen, um die Sykander um ihr wohlverdientes Geld zu bringen. Um Belder und Andrina bildet sich ein Häuflein von aufrechten Bürgern, die einerseits versuchen, den Dämon zu bekämpfen, und andererseits dem Mob, der einen Schuldigen sucht, zu entkommen. Was mir an "Das Dämonenschiff" gefallen hat, war die Beschreibung von Sykand, einer Stadt, in der jeder nur über seinen Besitz definiert wird, und diesen mit allen Mitteln verteidigt. Diesen Leuten einen Dämon auf den Hals zu hetzen, der es auf genau diesen Besitz abgesehen hat, erscheint fast wie höhere Gerechtigkeit. Da müssen Belder und seine Gefährten gar nicht mal ausnehmend sympathisch sein, um zu den Helden des Buches zu werden. Allerdings, die Handlung scheint nicht so recht von der Stelle zu kommen. Fast das gesamte Buch spielt in Sykand, das zwar interessant ist, aber als praktisch einziger Handlungsort nicht das ganze Buch tragen kann. Vieles bleibt zu dem ungeklärt (wer zum Beispiel rief denn den Dämon?) und auch der eigentliche Übeltäter überzeugt in seiner Motivation nicht. Da es sich um den ersten Band eines DSA-Ablegers handelt, kann man einige dieser Punkte wohl als Startschwierigkeiten verbuchen, aber zumindest sollte ein erster Band Lust auf Kommendes machen, und das ist bei mir nach der Lektüre von "Das Dämonenschiff" leider nicht der Fall.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Super Fantasy-Roman, 10. Januar 2004
Von Ein Kunde
Ich habe dieses spannende Fantasy-Buch von Harald Evers voller Begeisterung an nur einem Tag gelesen und war davon nicht minder faziniert als von seiner 'Höhlenwelt-Saga', die ich jedem Fantasy-Fan ans Herz legen möchte. Die üblichen Merkmale aus Evers Büchern (fabelhafte Beschreibung und Entwicklung der Charaktere, gut aufgebaute und durchdachte Handlung, ein Spritzer Erotik) sind auch in "Das Dämondenschiff" wiederzufinden. Ich kann nicht verstehen, weshalb einige dieses Buch so schlecht finden. Das liegt vielleicht daran, dass es nicht so recht in ihre DSA-Reihe passen will. Ich kenne die DSA-Reihe nicht, das Buch kaufte ich mir wegen des Autors und so kann ich darüber keine Entscheidung fällen, mir jedoch gefällt dieser spannende und actionreiche Fantasy-Roman in allen erdenklichen Punkten sehr gut!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Hmm, na ja, 28. April 2003
Rezension bezieht sich auf: Armalion. Das Dämonenschiff. Ein Armalion- Roman aus der Welt 'Das Schwarze Auge' (Taschenbuch)
Sicherlich ist das Dämonenschiff vom Schreibstil und von der Handlung her ein ganz nettes Buch für zwischendurch. Auch die Charakterentwicklung sagt mir eigendlich sehr zu. ABER... Ein Zwerg, der mit Ende fünfzig schon zum in die Jahre gekommen ist und (über die Bornland-unüblichen Namen der meisten Charaktere wollen wir mal gar nicht sprechen) sein höchst seltsamer Name (Geri a Fries). Auch der Angriff der Orks passt m. E. nicht so recht in diese Gegend! Bis auf die Erwähnung einiger aventurischer Götter und Städte viel es mir schwer, diesen Roman mit Das Schwarze Auge zu verbinden.
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