Die Kritiken zu diesem Film fallen überwiegend negativ aus, aber zu Unrecht, wie ich finde. Wer die pure Zerstörung der Erde sehen will, der ist mit Emmerichs 2012 natürlich besser bedient. In Armageddon 2012 wird beleuchtet, wer einen Nutzen davon hätte, wenn die Erde nicht völlig zerstört würde. Der junge Cameron Bright gibt recht überzeugend den Sohn eines hohen CIA-Beamten und kommt mit einem Gesicht, dass auf den ersten Blick wie eine Zitrone wirkt mit einer Mischung aus jugendlicher Neugier und völliger Gerissenheit, den Internet Account seines Vaters hackt, hinter die Geheimnisse von US-Regierung und CIA. Bright ist neben Bruce Davison, dem schrägen Senator aus den X-Men, auch der einzig halbwegs bekannte Schauspieler dieses Films, aber das schadet der Story nicht. Eher im Gegenteil, er ist besser als in den Vampirfilmen, in denen Vampire nicht beißen. Aber das nur am Rande. Die physikalischen Grundlagen für das Ende der Erde in diesem Film sind so so abenteuerlich, so gut und so schlecht, wie in anderen Science Fiction auch, aber mich hat er 90 Minuten ganz gut unterhalten. Im Angesicht der vielen Feiertage mit einem erbärmlichen Fernsehprogramm, die sich über das Jahr verteilen, empfinde ich das als eine lohnenswerte Anschaffung, die auf meiner persönlichen Wertung immerhin noch 6/10 Punkten erreicht. Soll jeder für sich entscheiden, ob ich richtig liege. Es hat nichts mit dem Film zu tun, aber es gibt immerhin ein Wendecover.