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Arm, reich - und dazwischen nichts?: Streifzüge durch eine veränderte Gesellschaft [Ungekürzte Ausgabe] [Taschenbuch]

Helmut Kuhn
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch, Ungekürzte Ausgabe --  

Kurzbeschreibung

13. Januar 2009
Allen Debatten über Armut und Reichtum oder neue Unterschichten zum Trotz ignorieren wir die bestehenden gesellschaftlichen Probleme, verdrängen die Schicksale. Helmut Kuhn schaut sich deshalb die Extreme in der Republik genauer an: Er trifft auf hungrige Kinder, die ohne ein Sozialprojekt nichts Warmes zu essen bekämen, auf das wachsende Heer der Flaschensammler und er berichtet vom abgeschotteten Leben der wirklich Reichen.Bei seinen Streifzügen durch unsere immer tiefer gespaltene Gesellschaft nimmt er kein Blatt vor den Mund, redet mit den Menschen und lässt sie selbst zu Wort kommen.

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 256 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Verlag); Auflage: 1. Auflage (13. Januar 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3404606124
  • ISBN-13: 978-3404606122
  • Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 12,4 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.421.914 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Klappentext

Allen Debatten über Armut und Reichtum oder neue Unterschichten zum Trotz ignorieren wir die bestehenden gesellschaftlichen Probleme, verdrängen die Schicksale. Helmut Kuhn schaut sich deshalb die Extreme in der Republik genauer an: Er trifft auf hungrige Kinder, die ohne ein Sozialprojekt nichts Warmes zu essen bekämen, auf das wachsende Heer der Flaschensammler und er berichtet vom abgeschotteten Leben der wirklich Reichen. Bei seinen Streifzügen durch unsere immer tiefer gespaltene Gesellschaft nimmt er kein Blatt vor den Mund, redet mit den Menschen und lässt sie selbst zu Wort kommen.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Arm, reich - dazwischen bald wirklich nichts mehr 19. November 2007
Von MiMo
Format:Gebundene Ausgabe
Wie der Titel besagt ' es geht um die Kluft zwischen Armen und Reichen, und um die schwindende Mittelschicht dazwischen. Sollte zumindest, denn zur schwindenden Mittelschicht verliert der Autor nur ein bis zwei Sätze. Sie schwindet und dann gehören deren Mitglieder in der Regel zu den ärmeren Menschen in dieser Gesellschaft ... und dann kann man das Thema wieder auf die Kluft zwischen arm und reich reduzieren.
Die hier erörterten Sachverhalte sind stimmig aber nicht neu. Die Kluft verbreitert sich ' es werden Gründe und Konsequenzen genannt. Armut ist relativ, die Reichen zocken die Armen ab, Namen werden genannt, wir müssen was tun usw. Aus meiner Sicht ist dies alles richtig ' aber. Außer den armen Kindern (Kapitel über Kinderarmut) eine Perspektive (und etwas zu essen) geben, kommt hier kein wirklicher Lösungsvorschlag. Es werden keine Alternativen benannt, es werden keine 'globalen' Maßnahmen erwähnt (z.B. Tobin-Steuer), es werden Politiker benannt aber keine Konsequenz gefordert. Die letzten beiden Kapitel sind schlicht überflüssig. Im vorletzten Kapitel werden die Sozialschmarotzer beschrieben, danach die Diskrepanz zwischen der Bestattung von Sozialfällen und Haustieren reicher Leute. Soll das jetzt als Fazit aus dem Buch gezogen werden?
Arm, reich - dazwischen bald wirklich nichts mehr und das ist nicht gut. Ein Denkanstoß kann mit diesem Buch erreicht werden, mehr aber auch nicht.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Aussenansichten eines Artgenossen 8. Februar 2009
Format:Gebundene Ausgabe
Mit der Armut kommen die Bücher darüber. Davon gibt es grob zwei Gruppen: die einen haben eine These, die gerne mit mehr als einem Quantum Belehrung für die Betroffenen verfochten wird. Das Leben kommt dabei nicht selten unter die Räder, frei nach dem Motto: If the facts don't fit the theory, change the facts. Die zweite Gruppe geht von Beobachtungen aus und interpretiert diese. Im besten Fall ergibt das brauchbare Thesen, im schlechten Fall stimmt das immer noch nachdenklich und ist, wie Nils Minkmar in der FAZ formuliert, in einem assoziativen, intuitiven, literarischen Sinn erkenntnisstiftend, weil es aus dem sozioökonomischen Fall eine Person macht. Helmut Kuhns Band zählt, wie auch der Band von Nadja Klinger und Jens König, zu den besseren Vertretern der zweiten Gruppe. Der Band ist sehr gut geschrieben, nach Fragestellungen gegliedert, faktenreich und in der Taschenbuchversion vom Februar 2009 mehr als preiswert. Ärgerlich ist, dass die Taschenbuchausgabe die Fülle kleiner Fehler und Ungenauigkeiten neu auflegt: Der Eckregelsatz betrug nicht 354 Euro, sondern 345, und ist mit Hartz IV nicht auf dieses Niveau gesunken, sondern von 296 Euro darauf erhöht worden. Der viel zitierte DIW-Experte heißt nicht Werner, sondern Markus, und der DGB-Vorsitzende nicht Theo, sondern Michael. Im Gegensatz zu den einst durch Josef Ackermann als Peanuts kritisierten 50 Millionen Euro gehören diese kleinen Defizite aber tatsächlich in das Reich der Erdnüsse.
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