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Arm durch Arbeit: Ein Undercover-Bericht
 
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Arm durch Arbeit: Ein Undercover-Bericht [Gebundene Ausgabe]

Markus Breitscheidel
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 224 Seiten
  • Verlag: Econ (1. Oktober 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3430300274
  • ISBN-13: 978-3430300278
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 13,4 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 309.559 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Markus Breitscheidel
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

In einem Selbstversuch und durch persönliche Begegnungen mit Betroffenen überprüfen, welche Wirkungen die neue Wirtschaftspolitik und Sozialgesetzgebung im Sinne der Agenda 2010 einige Jahre nach ihrem Inkrafttreten entfaltet haben. So lautet die neue Aufgabe, die sich Undercoverreporter Markus Breitscheidel, … Jahre nach Erscheinen seines Erstlingswerkes gestellt hat, in dem er den Notstand in deutschen Pflegeheimen enthüllt hat.

Der studierte Wirtschaftswissenschaftler und ehemalige Marketingchef einer Werkzeugfirma schlüpft zu diesem Zweck in die Rolle eines Erwerbslosen, der auf Hartz IV angewiesen ist. Nach der staatlich verordneten Auflösung sämtlicher Rücklagen, die er für seine Altersversorgung gebildet hatte, versuchte Breitscheidel zunächst vergeblich, mit den 345 Euro ALG II im Monat über die Runden zu kommen, die ihm von der so genannten staatlichen Grundsicherung für erwerbsfähige Hilfebedürftige zum Leben übrig blieben. Zur Aufbesserung seiner leeren Haushaltskasse tat es Breitscheidel den Obdachlosen gleich und stöberte Abfall nach Pfandflaschen und -dosen, eine Errungenschaft von Rot-Grün, die er in seiner jetzigen Lage erst richtig zu schätzen lernte. „Fördern und fordern“ lautet das Motto der Schröderschen „Sozialreformen“. Und so blieb es nicht aus, dass er als Empfänger staatlicher Transferleitungen für produktive Aufgaben herangezogen wurde. Und so malochte er im Auftrag einer Leiharbeitsfirma für den halben Stundenlohn der Stammbelegschaft am Fließband bei Opel oder machte sich auf einer Erdbeerplantage für 2,50 Euro den Buckel krumm.

Eineinhalb Jahre dauerte der Selbstversuch. Das Ergebnis ist eine Sammlung von Sozialreportagen in bester Günter-Wallrafff-Manier, das für Furore sorgen dürfte.Arnold Abstreiter

Pressestimmen

»An solch einen Zeugen der elenden Verhältnisse, die an frühkapitalistische Zeiten erinnern, kann keiner vorbei.« Günter Wallraff / 16.10.08 »Breitscheidel geht es um mehr als die oft geführte Klage, die verschärfte Sozialgesetzgebung habe Millionen Menschen in Armut gestürzt. Er will die Gesetze der neuen Arbeitswelt dokumentieren.« STUTTGARTER NACHRICHTEN / 15.10.08/ Ulrich Jonas »Was Breitscheidel in den 18 Monaten verdeckter Recherche erlebt und erfährt, wirft einige Fragen nach der Effizienz des Systems auf.« SUEDDEUTSCHE.DE/ 22.10.08 »Das Buch Arm durch Arbeit, recherchiert im Wallraff-Stil, erzählt von ganz unten - aus der Hartz-IV-Perspektive.« die tageszeitung/ 22.10.08/Felix Rettberg »Für ihn ist die Hartz-IV-Gesetzgebung der Fahrstuhl in die Armut.« MAIN-ECHO/ 22.10.08/Vera Hella Fröhlich »Zwischen Maloche und Hartz IV. Der Journalist Markus Breitscheidel hat den deutschen Niedriglohnsektor 18 Monate am eigenen Leib durchlitten.« BERLINER KURIER/ 22.10.08 »Sein Buch ist ein lesenswerter Beitrag zur Debatte über die Grenzen der Zeitarbeit und Hartz IV. Gemeinsam mit Experten liefert er Lösungsansätze.« SÜDDEUTSCHE ZEITUNG/ 8.9.11.08/ Sibylle Haas »Der Tatsachenbericht Arm durch Arbeit geht nicht nur unter die Haut, das Buch regt auch zum Nachdenken und Handeln an.« MITTELDEUTSCHE ZEITUNG/ 03.11.08/Peter Lindner »Breitscheidel ist immer dann sehr stark, wenn er von seinen persönlichen Erfahrungen berichtet: Wie sich sein Denken auf Überlebenskampf verengt, wie er die Scham überwindet und anfängt, Flaschen aus dem Müll zu kramen, wie ihn eine Krankheit vor ein schier unlösbares Problem stellt, weil er die Praxisgebühr nicht bezahlen kann. Auch die psychischen Folgen solcher Armutsverhältnisse schildert er plastisch: die innere Zitterpartie desjenigen, der dringend auf einen Anruf der Leihfirma wartet. Die Verzweiflung, wenn das Geld jeden Monat aufs Neue nicht reicht. ... Die Resignation und das gebrochene Selbstbewusstsein derjenigen, deren Arbeitslogkeit über Jahre hinweg nur gelegentlich von einem Billigjob unterbrochen wird. ... Gleichzeitig räumt er mit dem Vorurteil auf, dass nur Unqualifizierte und Angelernte im Niedrigsektor unterwegs sind.« changeX / 21.11.2008 / Annegret Nill

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
25 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wichtiges Buch 5. November 2008
Format:Gebundene Ausgabe
Ein streitbares - und deshalb wichtiges Buch! Leiharbeit - so hieß das "Erfolgsrezept" der Agenda 2010 - sie bedeutet in Wahrheit Niedriglöhne und Rechtlosigkeit - das macht das Buch deutlich. Ich vertrete als Rechtsanwalt einige Leiharbeiter, die bei einem Einsatz bei Opel in Bochum wegen Protesten gegen ihre Diskriminierung fristlos gekündigt wurden. Man muss die Frage der Leiharbeit "skandalisieren" und auch mit unkonventionellen Methoden durchleuchten. Nicht vergessen sollte man aber auch die Solidarität aus der sog. "Stammbelegschaft", wenn es gelingt, die von oben betriebene Spaltung in Leiharbeiter und Stammbelegschaften zu überwinden.
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22 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von gegenwind
Format:Gebundene Ausgabe
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, weil es das Problem der Leiharbeit mal von "innen" betrachtet: menschenunwürdig und verarmend, immer auf Abruf und für die Konzerne sehr profitabel! Bei den ganzen Sprüchen unserer Politiker, welchen Fortschritt die Leiharbeit und die ganze agenda 2010 angeblich gebracht hat, ist das ein aufrüttelnder Bericht aus der Sicht eines Betroffenen und bringt gute Argumente für die nächsten Monate.
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14 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
sehr intressantes Buch 29. Oktober 2008
Von T. Harms
Format:Gebundene Ausgabe
Ich finde das ist ein sehr gutes Buch, zwar ist es ein bisschen oberflächlich aber es veranschaulicht auf einfache Weise wie es einem Menschem 2. Klasse ergeht. Dies ist zum Glück kein trockenenes Buch, es ist auch sehr subjektiv, aber wer hier ein objektives Buch erwartet ist sicher falsch, da es nunmal ein Erlebnis Bericht ist.
Ich bin noch nicht ganz durch habe gerade mal 3/4 von dem Buch und bis jetzt kam noch keine einziges mal ein Erntehelfer drin vor.
Der Autor hat oft probiert keine Gefühle zuzulassen, das ist Richtig. Oder besser gesagt er hat es probiert, denn er wollte es objektiv schreiben.
Es ist ein sehr intressantes und aufjedenfall Lesenswertes Buch. Ich finde unsere Politiker, die Hartz 4 entworfen haben, sollten sich dieses Buch durchlesen!!!
Was allerdings schade ist das keine Lösungen für die Beschriebenen Probleme in dem Buch stehen.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Das muss man unbedingt gelesen haben
Ein sehr guter untercover bericht von markus breitschlegel. So sieht die Realität wirklich aus. Sehr gut formuliert und geschrieben. Nur weiter zu empfehlen
Vor 16 Monaten von Anneliese White veröffentlicht
Wann wehrt sich die Menschheit endlich?????
Ich habe die Reportage im TV gesehen, schade dass sie spät am Abend kam, ist wohl Absicht dass nicht so viele Menschen daran teilnehmen und aufwachen!!!! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. November 2009 von Traumfee
Wen interessiert das?
Diese Frage muss sich ein "Enthüllungs-Journalist" eigentlich stellen.
Derjenige, welcher selbst als Leiharbeiter und Sozial-Fall unterwegs ist, kennt die Um- und... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Dezember 2008 von Jürgen Michels
Alltäglicher Kapitalismus ist unerträglich
Jeder kennt die Zahlen der Leiharbeit, aber hier spricht die tägliche Realität des Kapitalismus aus der Sicht eines Leiharbeiters. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. November 2008 von F. Hofmann
Arm durch Arbeit - aufrüttelnd!
Das Buch trifft ins Schwarze - gerade in einer Situation, in der in der globalen Finanzkrise Bankern und Banken Milliarden nachgeschmissen werden - und Leiharbeiter als erste zu... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. November 2008 von Monika Gärtner-Engel
Was soll das?
Also bitte! Die Arbeitsbedingungen im Niedriglohnsektor und die Übernahmechancen aus Zeitarbeitsverhältnissen sind bekannt - dafür braucht es doch keine... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. November 2008 von Peter Waldbauer
Journalismus?
Es sollte eine große Enthüllungsstory werden, aber in diesem Fall sagt das was gesagt wird mehr über den der es sagt als über den über den es gesagt wird. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Oktober 2008 von Purzelpeter
Bitte mehr Inhalt!
Bedauerlicherweise ist dieser Undercover-Report wenig informativ. Wie man nicht mit den 347 Euro Lebensunterhalt des Staates als ALG2-Empfänger auskommen kann sieht der... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Oktober 2008 von C@t
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