Achtung, die Rezension bezieht sich auf den dritten Teil einer Trilogie und kann Spoiler zu den vorherigen Teilen beinhalten!
Inhalt:
Rosa und Alessandro wollen ihre Liebe endlich in vollen Zügen genießen, ziehen sich dabei jedoch die Feindschaft der anderen Clans und sogar den der Mitglieder ihrer eigenen Clans auf sich.
Zudem ist der Hungrige Mann wieder da und hat einen äußerst gefährlichen Plan, wie die Arkadier wieder zu alter Macht zurückkehren können.
Meine Meinung:
Sehnsüchtig zählte ich die Monate, Wochen, Tage, bis zum Erscheinen dieses (vorerst?) letzten Buches über Rosa, Alessandro und die Arkadier und dann, endlich, war es soweit!
Rosa und Alessandro gehören zum alten Geschlecht der Arkadier, die sich, je nachdem zu welcher Familie sie gehören, in Tiere verwandeln können. Da gibt es zum Beispiel die Panthera, zu denen auch Alessandro gehört, die sich in Raubkatzen (Löwen, Tiger, Panther') verwandeln können und die Lamien, zu denen Rosa gehört, verwandeln sich in sehr große Schlangen. Natürlich gib es noch weitere Familien, jedoch stehen diese Beiden im Mittelpunkt des Geschehens.
Die Arkadier waren früher sehr mächtig. Dieses wurde von den Göttern missgünstig betrachtet und darum brachten sie die alten Arkadier zu Fall.
Der Hungrige Mann, das Oberhaupt der Familien, hat es zu seinem obersten Ziel erkoren, die Arkadier wieder zu solcher Macht zu verhelfen. Und dafür geht er über Leichen.
Das Buch beginnt spannend, man befindet sich quasi sofort in der Geschichte, die kurze Zeit nach dem Ende des zweiten Teils auch schon wieder einsetzt. Anders als bei den vorherigen Teilen, in denen sich die Handlung langsam entwickelte, beginnt die Handlung recht schnell und rasant. Die Ereignisse überschlagen sich.
Die Leser lernen viele neue Charaktere kennen, aber auch alte Bekannte oder flüchtig erwähnte Personen aus den vorherigen Bänden werden in diesem finalen Buch näher beleuchtet.
Was mir persönlich besonders gut gefallen hat ist, dass sich "der Kreis nun endlich geschlossen hat". Alle Fragen, Ungeklärtes oder Rätselhaftes wurden nun geklärt. Alles ergab Sinn und rief bei mir so manches Kopfschütteln hervor, warum ich nicht selber schon auf diese Lösungen gekommen bin. Aber genau so soll es bei einem guten Buch ja sein.
Einziges Manko: Das Ende war mir etwas zu kurz abgehandelt, zu nebensächlich und zu schnell gelöst. Vielleicht ist es auch ein wenig untergegangen vor lauter Action, denn dieses Buch gönnt dem Leser wirklich kaum Zeit um einmal Luft zu holen. Es hatte für mich nicht den Stellenwert den es meiner Meinung nach hätte haben sollten.
Fazit:
Die Arkadien-Trilogie gehört für mich zu meinen liebsten Fantasy-Büchern, auch wenn ich mir völlig im Klaren bin, dass Gestaltwandler nicht jedermanns Sache sind. Ich denke jedoch, dass es sich für jeden Fan von Jugendfantasy-Büchern lohnt es einmal mit dieser Geschichte zu versuchen. Sie hat wirklich alles was gute Jugendfantasy ausmacht: Spannung, sehr fantasievolle Handlung, eine gute und gut durchdachte Story, Liebe, Tod, Kampf und für die Mädchen einen tollen Typen zum Anschmachten ;-)