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Aristoteles. Metaphysik
 
 
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Aristoteles. Metaphysik [Gebundene Ausgabe]

Thomas A. Szlezák
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 305 Seiten
  • Verlag: Oldenbourg Akademieverlag; Auflage: 1 (8. Oktober 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3050038799
  • ISBN-13: 978-3050038797
  • Größe und/oder Gewicht: 24 x 15,6 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 96.110 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Aristoteles
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Das gemeinhin etwas gedankenlos als "die Metaphysik des Aristoteles" bezeichnete Werk wird immer wieder als "das wirkungsmächtigste Buch der abendländischen Denkgeschichte" bezeichnet. Was die prägende Wirkung auf das philosophische Denken vom Neuplatonismus über das Mittelalter bis hin zur Neuzeit von Descartes bis Hegel (und über Hegel hinaus) betrifft, so kann man dieser Kennzeichnung nur zustimmen. Aber ist die ,Metaphysik‘ wirklich ein Buch des Aristoteles? In griechischen Handschriften und Schriftenverzeichnissen ist der Titel Ta meta ta physika zu finden: ,Die (Schriften) nach den naturwissenschaftlichen (Schriften)‘ oder ,Die (Probleme, die) nach den naturwissenschaftlichen (Problemen kommen)‘. Um einen Sammeltitel handelt es sich in jedem Fall, doch macht es für die Frage der Einheit einen Unterschied, was da gesammelt vorliegt: Schriften, die weder ins logische ,Organon‘, noch in die ,Physik‘ (im weitesten Sinn) noch in die Ethik oder die poietischen Disziplinen eingeordnet werden können und so – mangels eines evidenten einigenden Bandes – in einer Gesamtausgabe des Aristoteles eine Sammelbezeichnung nach ihrem Platz hinter den naturwissenschaftlichen Werken erhielten, oder Erörterungen von Problemen, die in der Erkenntnisordnung erst angegangen werden können, wenn wir Klarheit über die Struktur der sinnlich erfahrbaren Wirklichkeit gewonnen haben, mithin erst ,nach der Physik‘. Im ersten Fall wäre der Name ,Metaphysik‘ als nur bibliothekarische Bezeichnung zu verstehen, deren Ursprung dann am plausibelsten in der Aristoteles-Ausgabe des Andronikos von Rhodos (1. Jh. v. Chr.) zu suchen wäre. Seit etwa 50 Jahren wird die zweite Lesart der Sammelbezeichnung Ta meta ta physika ernsthaft diskutiert. Thomas A. Szlezák legt hier eine neue Übersetzung aller vierzehn Schriften der ,Metaphysik‘ vor, die in erster Linie als deutscher Text lesbar und verständlich sein will.

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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Günter Nawe "Herodot" TOP 100 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Die Grundlagen abendländischen Denkens - sie sind aud prägnante Weise in dieser "Metaphysik" des Aristoteles zusammengefasst. Wie kaum ein anderes Werk und vergleichbar mit der Bibel, mit Platon und Augustinus hat es bis heute unsere Weltauffassung und unser Denken bestimmt. Auch wenn es Mühe macht, vor allem für Nicht-Philosophen, dieses Werk zu lesen - es ist der
Mühe wert.
Alle Philosophie fusst auf diesem Werk. Eine höchste Wissenschaft wollte Aristoteles etablieren, sie sollte alles Seiende umfassen und hinterfragen; sie sollte nach den letzten Ursachen und Prinzipien forschen.
Auf der Basis dieses Werks denken und forschen wir noch immer.
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31 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von W. Sohst
Format:Taschenbuch
Die Metaphysik des Aristoteles zählt zu den dichtesten und bis heute wirkungsvollsten Werken der Weltgeschichte. Die ontologischen Grundlagen (Lehre vom Sein) des abendländischen Denkens sind hier gelegt und in weiten Teilen bis heute kaum außer Kraft gesetzt worden. Insbesondere die ontologische Lehre vom Werden der Welt, d.h. ihre Genese aus ihren urprünglichen Prinzipien über die Möglichkeit bis hin zu Wirklichkeit des Seins ist seit 2.500 Jahren nahezu unverändert teil unserer geistigen Fundamente. Dies ist ein Buch, dass ohne professionelle Ausbildung als Philosoph oder zumindest professionelle Hilfe kaum zugänglich sein wird. Dennoch: wer es liest (gar Altgriechisch versteht und eine bilinguale Ausgabe zu lesen vermag) kann reicher nicht belohnt werden. Eine Bestleistung menschlichen Geistes.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Helga König #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Der griechische Philosoph Aristoteles 384- 322 v. Chr. vertritt in seiner Metaphysik die Auffassung, dass die Ideen nicht getrennt von den Dingen, sondern vielmehr mit ihnen gemeinsam existieren. So unterscheitet Aristoteles nicht zwischen Ding und Idee, sondern zwischen ungestaltetem (formlosem) Stoff (Materie) und zweckmäßig gestaltetem schöpferischen Formprinzip. Gott denkt Aristoteles als erstes gestaltendes Prinzip, als absoluten Geist und reine Energie. Den Weltprozess fasst er als einen ewigen, zielstrebig verlaufenden Entwicklungsgang auf, auf den Gott immerfort schöpferisch einwirkt.
Für ihn ist nicht die Mathematik, sondern Physik und Biologie der Vorhof zur Philosophie, die Anschauung der Vorgänge in der Natur und der uns umgebenden sinnlich wahrnehmbaren Welt.

Die "Metaphysik" ist übrigens kein einheitliches Buch, sondern vielmehr ein Konvolut von Vorlesungsskizzen. Der Leser soll sich, ohne Rücksicht auf den Zusammenhang einzelner Teile, in jedes Kapitel wie in eine neue Vorlesung begeben. Im Mittelpunkt der Betrachtungen steht das "Etwas", dem man zwar Eigenschaften zuspricht, das jedoch selbst mehr als ein Bündel von Eigenschaften darstellt.
Etwas ist im eigentlichen Sinne, wenn es Substanz ist. Diese Substanz ist für Aristoleles das wahrhaft Seiende, welches stets unverändert und mit sich identisch bleibt. Die Substanz als Wesen eines Dings offenbart sich in der voll entwickelten Form. Jede dieser Formen sich nach einem vorgegebenen Muster, nach einem im Ding selbst angelegten Zweck. Die Form als realisierter Zweck ist das, was ein Ding zu dem macht, was es ist. So wird nach Aristoteles der Mensch erst dann zum Menschen im eigentlichen Sinn, wenn er den in ihm angelegten Zweck des Menschseins, nämlich die Fähigkeit zu rationaler und theoretischer Erkenntnis, realisiert.

Wo Stoff und Form sich berühren, entsteht Bewegung. Weil Bewegung immer ein Bewegendes oder ein Bewegtes erfodert, so muss der Anstoß von einem Bewegenden ausgegangen sein, das selbst nicht bewegt worden ist. In der Augen des Philosophen kan dies nur die reine Form ohne Stoff sein. Die reine Form allerdings ist das schlechthin Vollkommende. Für Aristoteles ist dies eine Gottheit, reines Denken, reiner Geist.

Pflichtlektüre für all jene , die sich mit der Philosophie der alten Griechen auseinandersetzen möchten.
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Aristosteles Metaphysik hrsg. v. Ursula Wolf, alte Auflage 0 23.08.2011
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