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5.0 von 5 Sternen
DAS Must-Have Album für Metal-Fans, 22. Februar 2006
Ja, das stimmt, ob man jetzt auf New Metal, Death oder Black Metal oder auch eine etwas härtere Spur Gothic (also nicht Bands wie Nightwish!), dieses Album dürfte eh schon lange die Sammlung zieren.Vor 1991 war das noch nicht so, man hatte ein paar wirklich schlechte Demos und ein fast schon grausiges Debut (echte Fans werden mich jetzt hassen, aber das ist meine Meinung) und kam nicht so recht aus dem Schatten von Bands wie Morbid Angel, Kreator, Sodom oder den unsterblichen Slayer heraus. Mit dem Relaese von "Beneath the Remains" und dem Wechsel an der Lead Gitarre zu Andreas Kisser schaffte man wenigstens das die damaligen Metal Fans ihren Namen kannten... Die Lage sollte sich schlagartig ändern, als man 1991 das Album "Arise" auf die Menschheit loslies. Der Opener allein schaffte es schon tatsächlich die meisten Trash oder auch Death Metal Fans Bands wie Slayer oder Cannibal Corpse (damals noch mit Chris Barnes am Micro, geil!!!) kurzeitig zu vergessen, aber was dann noch in den folgenden Minuten des Albums kam, schrieb einfach nur Geschichte. Bisher ist mir nie wieder ein solches Album in den CD-Player gekommen (damals noch auf Tape) und auch die Band selbst konnte das nicht annähernd mehr erreichen was man geschaffen hatte. Zugegeben damals beim Release wurde es als kurzzeitiger Höhenflug gehandelt aber ich glaube, es gibt kaum ein Album aus dieser Zeit, das noch so gut hörbar ist. Der immer noch satte Sound (der wurde seit dem Original kaum verändert!) und die technischen Anforderungen sind heute teilweise noch von den meisten anderen Bands nicht erreicht und vom Songwriting her gibt es allenfalls klägliche Versuche den damaligen Sepultura-Sound nachzumachen (bestes Beispiel Ektomorf), und irgendwie gibt es jetzt plötzllich eine ganze Generation New-Metal Bands die aus diesem Sound heraus entstanden sind. Kurz und gut, die Arise dürfte zu den absoluten Top Alben der Metal (also wirklich Metal) Geschichte gehören und darf eigentlich in keiner Sammlung eines Metal Fans fehlen. Denn wie es einige meiner Vorrezensenten schon erwähnten, wenn man Song A oder B oder auch C anhört muss man sich schleunigst die anderen Songs mit anhören und bekommt die CD so schnell nicht mehr aus dem Player heraus, weil jeder Song für sich eine solch hohe Qualität besitzt und dabei noch so Abwechslungsreich gehalten sind, das es schon fast legendäre Slayer Alben wie "Show no Mercy" oder die "Reign in Blood" überflügelt. Schade nur, das die Band ein solches Album nicht noch einmal auf die Beine stellen konnte. Und vergesst Ektomorf. Der Sound stammt einzig und allein von Sepultura und die hatten den schon vor 15 Jahren!
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