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36 Argumente für die Existenz Gottes
 
 
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36 Argumente für die Existenz Gottes [Gebundene Ausgabe]

Rebecca Goldstein , Friedrich Mader
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 560 Seiten
  • Verlag: Karl Blessing Verlag (22. März 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3896674234
  • ISBN-13: 978-3896674234
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,6 x 4,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 420.244 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Rebecca Goldstein
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Eine großartige Geschichte über die existenziellen Fragen, die uns alle beschäftigen. Dieser Roman ist zutiefst bewegend und eine wahre Freude!" (Jonathan Safran Foer )

"Eine geniale Komödie mit Tiefgang." (Cosmopolitan )

"Hinreissend witzig und voller Tiefgang." (Annabelle )

Kurzbeschreibung

Meisterhafte Literatur voller Komik und Tiefgang über die Liebe in Zeiten von Glaubenskrisen

Das Leben steckt voller Rätsel und Wunder, selbst, wenn man nicht an Gott glaubt. Und das größte aller Rätsel bleibt die Liebe – besonders für Professor Cass Seltzer, der mit einem Buch über seinen Zweifel an Gott schlagartig und ungewollt zum Guru der Atheisten geworden ist. Rational kann er sich nicht erklären, woher der plötzliche Ruhm kommt und weshalb die schöne wie kluge Lucinda Mandelbaum ihr Leben mit ihm teilen will, oder warum ausgerechnet jetzt seine Exfreundin wieder auftaucht: Die krachlaute und verwegene Roz rauscht ganz unvermittelt in Cass’ Leben, hält das Altern für ähnlich barbarisch wie die Beulenpest und behauptet, der Unsterblichkeit mit Vitaminpräparaten einen Schritt näher gekommen zu sein. Im Sturm der Ereignisse einer einzigen Woche muss Cass erfahren, dass die Liebe wohl die größte aller religiösen Verblendungen ist. Und dass er trotzdem an sie glaubt.

36 Argumente für die Existenz Gottes ist eine brillant erzählte, wahrhaft göttliche Komödie voller Sprachwitz, prall lebendiger Figuren und Tiefgang. Große Literatur für unsere verwirrenden Zeiten.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Cass Seltzer, Religionspsychologe und "Atheist mit Seele" schreibt ein Buch, das zu einem Bestseller wird und er ist mächtig erstaunt darüber - hat er darin doch eigentlich nur 36 Argumente für die Existenz Gottes widerlegt. Cass glaubt nicht an Gott, doch er glaubt an Wunder. Allen voran an das Wunder der Liebe in Form seiner bezaubernden Freundin Lucina Mandelbaum, die noch weniger an Gott glaubt. Doch was wäre ein Leben ohne Komplikationen? Und so taucht plötzlich Cass' Exfreundin Roz auf - eine vor Leben nur so spühende Frau, stürmisch wie ein Tsunami. Innerhalb einer Woche lässt Cass sein Leben Revue passieren und philosophiert über das Mandelbaum-Gleichgewicht, religiöse Illusionen, die Übel der Welt, ewige Studenten, egozentrische Professoren, Theodizeequatsch, das Judentum und die Liebe.

Erst wusste ich nicht, was ich von diesem Buch halten soll. Der Titel klang nach einem spirituellen Esoterikschinken, der Klappentext eher nach leichter Frauenliteratur. Das Umschlagbild wusste ich gar nicht richtig zu interpretieren. Erst, als ich mich ein bisschen über die Autorin schlau machte, gewann ich eine Vorstellung, was von der Lektüre zu erwarten war. Rebecca Goldstein ist wohl am ehesten das, was man als "Atheistin mit Seele" nennen würde. Als Tochter einer jüdisch-orthodoxen Familie mit einem Rabbi als älteren Bruder, einem Philosophiestudium in der Tasche und inzwischen zahlreich veröffentlichten (Fach)Büchern weiß sie ganz genau, wovon sie schreibt und es wundert mich ein bisschen, dass sie sich einen männlichen Protagonisten erwählt hat. Cass Seltzer berichtet an ihrer Stelle viel über seine jüdische Vergangenheit in "New Valden" - da er dies jedoch mit vielen jüdischen Ausdrücken spickt, wird der Lesefluss öfter gehemmt.

Je mehr ich mich mit dem Buch befasste, umso faszinierter war ich und dank seiner Komplexität ist es ganz sicher ein Kandidat dafür, nochmal gelesen zu werden (es schreit förmlich danach). "36 Argumente für die Existenz Gottes" ließen mir nicht selten den Kopf rauchen und man muss sich für dieses Buch wirklich Zeit nehmen. Viel zu selten werden Goldsteins philosophische und psychologische Abhandlungen aufgelockert durch spritzige Kommentare, die sie elegant in die Dialoge einfließen lässt.

Das Buch war so ein bisschen wie ein guter, trockener Rotwein für mich. Nicht ganz so süffig wie ein lieblicher Wein, aber mit länger anhaltendem Genuss. Man sollte weder zu schnell trinken, noch zu schnell lesen. Doch ich musste sehr oft aufpassen, dass mich Cass mit seinen Gedanken nicht abhängte. Viele Namen, Fachausdrücke und dann die Zeitsprünge durch Cass' Erinnerungen. Oft hat mich das Buch auch gleichermaßen erschlagen wie fasziniert.

Viele Argumente haben mich fasziniert, aber oft empfand ich sie auch als ermüdend und dann - ich muss ehrlich sein - habe ich einige Teile einfach überlesen (zum Beispiel, wenn der egozentrische Professor über jüdische Kartoffeln schwadroniert), weil mein Horizont nicht weit genug reichte und ich auch nicht ständig etwas nachschlagen wollte. Mit dem Judentum und jüdischen Ausdrücken hatte ich bisher nur sehr wenig Berührungspunkte und die Themen interessierten mich nicht genug, um weitere Recherche zu betreiben.

Ein dickes Lob an den Übersetzer Friedrich Mader - ich stelle mir seine Arbeit in dem Fall ungeheuer schwierig vor. Davon abgesehen, dass das Buch oft eher sperrig zu lesen ist, erschien es mir doch sehr flüssig und in sich rund. Trotz allen Lobes: Das Buch hinterlässt einen seltsamen Eindruck bei mir. Es ist anspruchsvoll, sperrig, interessant - aber irgendwie ohne roten Faden. Was will uns die Autorin sagen? Dass sie sich ziemlich gut mit "ihren Themen" auskennt? Ohne Frage, das tut sie. Ich hatte immer mehr den Eindruck, dass sie uns ihre eigene Geschichte erzählt. Sie selbst ist die "Atheistin mit Seele". Aber wirklich viel Handlung gibt es eigentlich nicht im Buch - eher Exkursionen in die Welt der Philosophie - "Sofies Welt" für Fortgeschrittene.

Was bleibt dem Leser am Schluß? Vielleicht ein tröstlicher Gedanke: Ebenso wie die Existenz Gottes nicht bewiesen werden kann, wird man sich vermutlich schwertun, die Existenz der Liebe zu beweisen - und doch gibt es Menschen, die auch noch nach vielen Enttäuschungen an die Liebe glauben.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Leseratte VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Die Hauptfigur in Rebecca Goldsteins Roman "36 Argumente für die Existenz Gottes" ist Cass Seltzer, dessen Leben durch den völlig unerwarteten Erfolg seines Buches über Zweifel an der Existenz Gottes einigermaßen aus den Fugen gerät.

Plötzlich Bestsellerautor und Objekt weiblicher Begierde, das will erst einmal verkraftet werden und trotzdem in der 3. Person erzählt wird, sieht der Leser doch aus Cass` Perspektive in die Geschichte. Der wird als "Atheist mit Seele" bezeichnet und rundweg sympathisch dargestellt, besonders in der Auseinandersetzung mit so unterschiedlichen Frauentypen und seiner Suche nach der wahren Liebe.

Eigentlich wollte Cass Medizin studieren, war aber dann von Elijah Klapper, einem Professor des Fachbereichs Glauben, Literatur und Werte so fasziniert, dass er seine Studienplanung künftig auf diesen ausrichtete. Professor Klapper wurde dann auch der Auslöser, wieder Kontakt zu Cass` Verwandtschaft aufzunehmen, die in New Walden als streng jüdisch orthodoxe Gemeinschaft um ihr Oberhaupt, den "Rebbe" geschart lebt.

Soweit der Versuch, die drei Schwerpunkte dieses ungewöhnlichen Romans zu beschreiben.

Die Suche nach der großen Liebe, die Fragestellung um die Existenz Gottes und die Auseinandersetzung mit einer sehr konservativen Richtung des jüdischen Glaubens.

Dabei belässt es Rebecca Goldstein aber nicht, vielmehr flicht sie fast spielerisch komplizierte Fragestellungen aus der Mathematik und Physik in die Erzählung mit ein und berührt den alten Konflikt zwischen Geistes- und Naturwissenschaften in zahlreichen Dialogen ihrer Protagonisten.

Ein Blick auf die Biographie der Autorin erklärt diese teilweise ungewöhnliche Zusammenstellung von Thematiken. Rebecca Goldstein wurde in einer jüdisch orthodoxen Familie geboren, studierte, promovierte und lehrte Philosophie, wurde mit zahlreichen Preisen für ihre Veröffentlichungen ausgezeichnet und unterrichtet heute im Fachbereich Psychologie.

Allein die Titel ihrer Bücher gewähren einen Eindruck ihrer gedanklichen Hintergründe.

"The Mind- Body Problem", eine tragikomische Geschichte des Konflikts zwischen Emotion und Intelligenz, aber auch zwischen jüdischer Tradition und Identität.

"Eigenschaften des Lichts: Eine Geschichte von Liebe, Verrat und Quantenphysik" oder "Strange Attractors", eine Sammlung von Kurzgeschichten über die Wechselwirkung von Denken und Fühlen.

Ihr 2005 veröffentlichtes Buch "Incompleteness: The Proof and Paradox of Kurt Gödel" und "Betraying Spinoza: The Renegade Jew Who Gave Us Modernity" zeigt ihr ungebrochenes Interesse an der Beziehung zwischen dem Leben des Geistes und den Anforderungen des Alltags und an der jüdischen Geschichte mit ihren Perspektiven.

Mit dem Umfeld der Geschichte um die 36 Argumente für die Existenz Gottes bleibt Rebecca Goldstein ihren Lieblingsthemen treu. Die Frage nach dieser Existenz findet in einem Rededuell zwischen einem christlich Gläubigen und dem für den Atheismus antretenden Cass Seltzer ihren spannenden Höhepunkt.

Die Fragen nach der großen Liebe und der Vereinbarkeit jüdischer Orthodoxie und heutiger Moderne lassen den Leser hingegen nachdenklich zurück.

Beim ersten Lesen könnte man den Eindruck gewinnen, dass diesem Roman der rote Faden fehlt, doch dieser Eindruck weicht später einem ganz anderen Empfinden:

Authentisches Leben hat etwas mit Festlegen, mit Verbindlichkeit zu tun. Die Autorin vermittelt bei einigen angesprochenen Themen fast eine Angst, sich festzulegen, einen verbindlichen Standpunkt zu beziehen.

Man könnte denken, es sei nicht primär wichtig, die absolute Wahrheit herauszufinden, sondern das Geheimnis eines erfüllten Lebens hänge von dem Mut zur Verbindlichkeit ab.

Es ist außergewöhnlich schwierig, dieses Buch zu bewerten. Die romanhafte Handlung dient eigentlich nur der Ausführung verschiedenster Gedankenspiele, hauptsächlich in Form von geschliffenen Dialogen mit viel mathematischem Hintergrund, sie dient der Vermittlung von Einblicken in jüdisch orthodoxes Leben und in 36 gängige Argumente für die Existenz Gottes samt ihrer Widerlegung.

Für Interessenten an genau diesen Fragestellungen nebst wirklich geistreichen Dialogen sind 5 Sterne warscheinlich nicht genug, wohingegen sich Leser, denen vielleicht ein oder zwei der angesprochnen Themen am Herzen liegen fragen "warum muß ich denn den ganzen Rest lesen?"

Insgesamt würde ich dem Buch als Roman nicht die volle Punktzahl geben, allerdings eignet es sich hervorragend als Diskussionsgrundlage.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von www.zeilenreisende.de TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Die "36 Argumente für die Existenz Gottes" ist kein gewöhnliches Buch. Es ist ein interessantes, intelligentes aber auch ein wenig verwirrendes Buch. Mir war zu Beginn klar dass es sich nicht um einen Roman wie "Die Hütte" handelt, der uns "Gott näher bringen will" sondern im Gegenteil um ein Buch, dass zu 36 Argumenten für die Existenz Gottes mehr als 50 schlagfertige Gegenargumente bietet. All das befindet sich fein säuberlich sortiert und gut recherchiert im Anhang. ( Schon alleine deswegen bekommt das Buch einen Ehrenplatz in meinem Buchregal )

Aber es geht ja hier auch um den Roman. Wie aus der Inhaltsangabe bekannt, dreht sich der Plot um einen gewissen Cass der ein Buch schreibt und wohl den Nerv der Zeit trifft. Er wird hoch gelobt und überall als ein Atheist mit Herz bezeichnet. Warum? Weil er es schafft die Argumente für Gott zu widerlegen ohne jedoch die Gläubigen anzugreifen. Er ist kein Glaubenshasser, nein Cass ist in einem orthodoxen jüdischen Dorf in der Nähe von New York groß geworden und pflegt auch als ungläubiger die Bräuche zu Freude aller.
Doch das Buch erzählt mehr - es handelt von vorgetäuschter und wahrer Liebe, von Entscheidungen, die man zu treffen hat und von Konsequenzen. Es ist ein schönes Buch, ein lesenswerter Roman der mehr bietet als pure Unterhaltung!
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