Endlich wieder ein neuer Krimi aus der Peter Decker/Rina-Reihe. Das Buch hat mir deutlich besser als der Vorgänger ("Habgier") gefallen.
Eine reich gewordene Einzelgängerin erfährt, dass es einen Mord gab, der an die Ermordung ihres Lehrers vor fünfzehn Jahren erinnert und verspricht der Polizeiabteilung nicht zuletzt finanzielle Unterstützung, wenn der alte Fall noch einmal aufgenommen und geklärt wird. Decker, Marge und Oliver müssen dafür in die Musikszene einsteigen, wo es von falschen Hoffnungen, Erwartungen, Neidern usw. usf. nur so wimmelt. Dazu abgehalfterte Junkies und schräge sowie undurchsichtige Typen, die plötzlich nicht mehr aufzufinden sind.
Die Geschichte rund um die Familie wird hier nur am Rande weitergesponnen, primär geht es um die Auflösung des Falles. Dabei werden viele Personen eingeführt, so dass man bei nicht durchgehender Lektüre schon einmal kurzfristig den Überblick verlieren kann.
Wirklich megaspannend ist das Buch nicht. Wer jedoch die anderen Decker-Bücher von F. Kellerman gern gelesen hat, wird das Lesen nicht bereuen.