Das Buch ist ein unveränderter Nachdruck von 1796 und als solches ein Kind seiner Zeit. Die Druckqualität bei den Tabellen am Anfang des Buches ist nicht sehr gut. Man kann die Größenangaben der Schiffe zum Teil nur sehr schlecht lesen. Es ist aber doch wichtig, sich in diese Tabellen zu vertiefen, da hier die Maße und Typenbezeichnungen der Schiffe stehen, die danach auf vielen Seiten graphisch dargestellt werden.Bei den Darstellungen selbst finden sich nämlich keine Angaben zu den Schiffen. Man muß jedesmal nach vorne in die Tabellen blättern.
Die Darstellungen der Schiffe sind im Gegensatz zu den Tabellen von großer Perfektion und Detailgenauigkeit. Dies ist ein wirklich schöner Aspekt des Buches.
Im hinteren Drittel befinden sich dann die mathematischen Formeln zur Berechnung eines Schiffes. Diese dort aufgeführte Mathematik ist, wenn man versucht sie nachzuvollziehen, schon eine gewisse, nennen wir es Herausforderung. Spontan fühlte ich mich an die Papulaformelsammlung erinnert. Dieser hintere Teil des Buches ist keine leichte Kost!!!!
Wirklich 100%ig empfehlen kann ich das Buch nicht. Die Schiffsskizzen sind toll, die Tabellen am Anfang schwer zulesen und die Mathematik am Ende wie schon gesagt harte Kost.
Postiv ist der Preis des Buches, er ist nicht hoch und ein wahrer Fan der Schiffsbaukunst sollte sich das Buch im Anbetracht des geringen Preises schon zulegen. Leute mit geringerem Interesse sollten es aber lassen.
JTK