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Der Archipel der Schlaflosigkeit: Roman Gebundene Ausgabe – 27. August 2012

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

António Lobo Antunes wurde 1942 in Lissabon geboren und hat Medizin studiert. Während des Kolonialkrieges war er als Militärarzt in Angola, arbeitete danach in der Psychiatrie und war lange Jahre Chefarzt in einer Psychiatrischen Klinik in Lissabon. Heute lebt er als Schriftsteller in seiner Heimatstadt. Lobo Antunes zählt zu den wichtigsten Autoren der europäischen Gegenwartsliteratur. Sein umfangreiches Werk wurde mit zahlreichen Preisen, zuletzt dem Camões-Preis, ausgezeichnet und ist in über dreißig Sprachen übersetzt.

Maralde Meyer-Minnemann, geboren 1943 in Hamburg, erhielt 1992 den "Hamburger Förderpreis für literarische Übersetzungen", 1997 den Preis "Portugal-Frankfurt", 1998 den "Helmut-M.-Braem-Preis" und wurde 2005 für den "Preis der Leipziger Buchmesse" nominiert.


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Format: Gebundene Ausgabe
"Vor wie langer Zeit sind wir gestorben?", will jemand wissen. Wie Gespenster in einem Totenreich bewegen sich die Figuren in Antunes‘ „Gutsherren“-Roman. Der tyrannische Großvater ist der Teufel in Person, der Verwalter und sein Gehilfe seine Adjutanten. Ihre Lügen, Bosheiten und Gewaltakte unterdrücken die ganze Familie. Langsam, starrsinnig und geistesabwesend gehorchen Vater, Mutter, die Kinder und Cousine Hortelinda dem Patriarchen, aber „nicht wie Menschen gehorchen, sondern wie Tiere sich aus Gewohnheit oder aus Angst unterwerfen“, bekennt einer der wechselnden Erzähler, allesamt Opfer.

Das Landgut in der kleinen Stadt Trafaria, ein enger Kosmos aus Angst, Willkür und Vergewaltigung, ist eingezwängt zwischen Gebirge und Lissabon, wo die Welt auf einem Anleger endet, der in den Tejo hineinragt. Hier riecht die Erde „nach Blut und lauwarmem Wasser und Fett und Schweiß, nicht nach Apfelsinen, nicht nach Mais“. In diesem durch Gier und Kälte geprägten Zusammenleben gilt uneingeschränkt Adornos Satz „Es gibt kein richtiges Leben im falschen“. Das Leben hat sich gleichsam von den Personen abgewandt und in die leblosen Dinge verkrochen: in magisch miteinander redende Bäume, überlegende Bleistifte, zuhörende Schubläden oder launische Wassertropfen.
„Warum leben wir auf einer Welt wie dieser, die so gewalttätig ist, so hart“, fragt die Schwester Adelaide. „Wenn ich es wenigstens schaffen würde zu weinen“, klagt ein anderes der Kinder.

Indem Antunes die Stimmen der Unterdrückten musikähnlich kontrapunktiert und zu einer polyphonen Sprach-Sinfonie verdichtet, benennt er das menschliche Unheil in größtmöglicher Sinnlichkeit, anstatt es abstrakt anzuklagen.
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Von Manfred Orlick HALL OF FAME REZENSENTTOP 500 REZENSENT am 4. September 2012
Format: Gebundene Ausgabe
António Lobo Antunes (Jg. 1942) ist neben José Saramago (1922-2010) die wohl wichtigste und bekannteste Stimme der portugiesischen Gegenwartsliteratur. Nun wird der ewige Nobelpreiskandidat siebzig Jahre und der Luchterhand Literaturverlag, wo seine Roman in deutscher Sprache erscheinen, legt pünktlich zu diesem Jubiläum seinen Roman „Der Archipel der Schlaflosigkeit“ vor.

Wie in seinen bisherigen Romanen reflektiert der Autor auch hier die Geschichte und Gesellschaft Portugals im 20. Jahrhundert, dieses Mal eingebettet in eine Familiengeschichte. Antunes entführt den Leser auf ein Landgut in Trafaria, südlich von Lissabon, wo drei Generation einer portugiesischen Familie schon über ein Jahrhundert leben. An ihrem Beispiel erzählt er den Niedergang der alten, autoritären Gesellschaft.

Der Roman beginnt mit der Beerdigung des Großvaters, der als Patriarch das Landgut bis ins hohe Greisenalter geführt hat und das mit rücksichtsloser Härte und gefühlloser Gier, besonders gegen die eigenen Familienmitglieder. In Rückblenden schildert Antunes, wie der überlebensgroße Großvater die Familie regelrecht verachtet und knechtet hat. Mit harter Hand hat sich der gefürchtete Despot genommen, was ihm in den Sinn kam, verging sich an dem Küchenpersonal und beschimpfte den hilflosen Sohn als Idiot und Schwächling.

Trotz der tyrannischen Herrschaft ging die Wirtschaftskraft zurück und das Gut zerfiel langsam. Während der Nelkenrevolution von 1974 wurde es gestürmt und zerstört. Die verarmten Nachkommen vegetieren nur noch in den Trümmern der einstigen Größe.
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Format: Gebundene Ausgabe
Die Schatten des portugiesischen Franquismus

Der portugiesische Schriftseller Antònio Lobo Antunes behandelt auch in diesem Roman wieder das große Trauma Portugals, unter dem das Land seit dem Sturz des franquistisch-faschistischen Salazar-Regimes in der "Nelkenrevolution" leidet. Das Landgut erscheint als Mikrokosmos der portugiesischen Gesellschaft, die sich teils willfährig, teils apathisch der Tyrannei eines rücksichtslosen Patriarchen beugte. In seiner Anlage gleicht der Roman dabei einem früheren Werk von Antunes, dem großartigen "Handbuch der Inquisitoren" aus den 1990er Jahren. Auch dort vergällte ein siecher, moralisch verkommener Gutsherr, der an den Autokraten Salazar angelehnt war, seiner Familie das Leben.
"Der Archipel der Schlaflosigkeit" schildert eine ähnliche Geschichte, allerdings noch konsequenter, dunkler und anspielungsreicher: Die Familie als Alptraum, das idyllische Landgut als Gefängnis, der Patriarch als Monster. Wie Antunes hier auf 300 Seiten ein halbes Jahrhundert verdichtet, ist bemerkenswert.

Fiebriger Stil

Dazu muss man sich freilich auf den Stil des großen portugiesischen Autors einlassen, der die Sätze wie fallende Dominosteine nebeneinander drapiert und montiert, mit manchmal mikroskopischem Blick Stimmungen einfängt, dann wieder Gedanken als fiebrigen brainstorm bündelt. Sätze und Satzzusammenhänge werden unterbrochen, geteilt, wieder aufgenommen oder manchmal auch einfach abgewürgt. Einer flüssigen Rezeption entzieht sich "Der Archipel der Schlaflosigkeit" wie sämtliche Bücher von Antunes. Vermutlich hat diese Marotte dem Portugiesen bisher auch größere Leserschaften verwehrt.
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