Das Buch ist gut gegliedert. Zuerst wird die allgemeine Vorstellung von Archimedes als großer Physiker und Mathematiker und seinen Erfindungen erzählt, dann gibt es eine Übersicht der Themen, von denen das Buch handelt. Dann gibt es eine eher zweisprurige Geschichte:
Einmal als Sachinformation: Ein Autor ist in der Rolle des Archimedes und berichtet aus dessen Perspektive. Er erzählt von seiner Abstammung, vom Unterricht am Strand, schließlich über erste Beobachtungen der Bewegung der Sterne.
Dann kommen erzählende Geschichten.
Das Buch macht in erster Linie neugierig auf die Phänomene, die im erzählenden Teil nur angedeutet werden. Dieses Manko macht der Sachteil nur manchmal wett. Allerdings werden dort Flaschenzug, Greifer und griechisches Feuer genauer erläutert.
Die Illustrationen in Strichzeichnungen sind instruktiv und belebend zugleich.
Für Jungen und Mädchen von 9 bis 11 Jahren ist das Buch als Einstieg in die Physik bestimmt hilfreich.