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Der Einstieg für Einsteiger ist sanft und fokussiert -- Sperber konzentriert sich zuerst auf das Wesentliche, denn die Details und die Praxis folgen in insgesamt 8 Einsteigerworkshops, in denen er Einstellungen, Koordinateneingaben und vollständige Objektplanungen praktisch am Beispiel vermittelt. Im zweiten Teil für Fortgeschrittene dreht er die Anspruchsmaschine auf und zeigt Grafik und Rendering -- auch hier folgen wieder zahlreiche Workshops, in denen er etwa das Rendering, den Datenaustausch mit PowerPoint und den Import von 3D-Modellen "by doing" aufzeigt. Im Anhang findet der Leser dann häufige Fehler bei der Arbeit mit ArchiCAD sowie die Zusammenarbeit mit anderer Software. Die beiliegende CD-ROM enthält eine Demoversion von ArchiCAD 10, die als Studentent-Version aktiviert werden kann.
Karl-Heinz Sperber hat sich in 16 Jahren Architekturarbeit mit ArchiCAD einen unvergleichlichen Erfahrungsschatz erarbeitet, den er Dank seiner Lehrarbeit mit angehenden Bautechnikern und Architekten gekonnt und vor allem praktisch und mit viel Enthusiasmus vermittelt. Er hat die dritte Auflage seines ArchiCAD. Grundlagen, Techniken, Workshops-Buchs komplett überarbeitet und komprimiert -- der Einstieg in die selbständige Arbeit mit ArchiCAD ist damit noch einen Kick schneller und konzentrierter geworden. Karl-Heinz Sperbers 3. Auflage IST ArchiCAD. --Wolfgang Treß -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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In dem Vorwort geht Herr Sperber von der These aus, dass viele Architekten noch ohne CAD arbeiten und sich Studenten Ihre CAD-Kenntnisse selbst beibringen müssten. Entstanden ist das Buch aus Skripten die Herr Sperber zum Unterricht für Bautechniker benutzt.
Vollmundig verspricht das Vorwort: „...Workshop 1 und 2 vermitteln die Grundkenntnisse ... ohne Umfangreiche Handbücher zu studieren.", danach noch GDL-Programmierung, Basiswissen über EDV-Architurgrafik und Visualisierung. Der löbliche Ansatz des Autors endet leider in einer Eier-legenden-woll-milch-Sau und der angekündigte Hauptworkshop, der Bau einer Doppelhaushälfe verkümmert zu einem nicht nachvollziehbarem Appendix des Buches.
Der Inhalt
Auf den ersten 40 Seiten wird die Grundlegende Arbeitsweise von ArchiCad beschrieben, die Benutzeroberfläche und Eingabemöglichkeiten werden kurz und verständlich erklärt.
Nachdem der Leser die Grundlagen der Bedienung verstanden hat, wird „das erste Haus" gezeichnet. Auf den nächsten 61 Seiten wird der Leser an die Hand genommen und Schritt-für-Schritt ein extrem einfaches Hausmodell erstellt und entsprechende Pläne abgeleitet. Das Modell ist extrem einfach und jeder Schritt wird ausführlich beschrieben.
Die nächsten 60 Seiten befassen sich mit Datenformaten und Attributen und sind als Hintergrundinformation durchaus interessant.
Ganze 60 Seiten widmet der Autor der „Architekturgrafik am Computer", wer schon immer erfahren wollte, wie man Schriften unter Windows installiert und was der Unterschied zwischen Vektorgrafik und Pixelgrafik ist, ist hier bestens bedient.
Abgerundet wird das Buch durch einen 3d-Würfel per GDL-Programmierung, nochmals ein wenig Theorie, wie man eigentlich das Internet benutz und Dateien entpackt und ein Logo entwirft, der Autor widmet diesen Themen ca. 25 Seiten.
Das Kapitel „häufige Fehler" muss sich mit 13 Seiten begnügen und auch der „Hauptworkshop" der Doppelhaushälfte werden nur 27 Seiten zugestanden, immerhin 7 mehr aus dem folgenden Kapitel wie man eine Fotomontage erstellt.
Fazit
Wäre der Workshop Doppelhaushälfte wirklich der Hauptworkshop des Buches wären fünf Sterne das mindeste, in dem Worshop sind viele Aspekte integriert. Während bei dem ersten Haus der Leser an die Hand genommen wird, wird der Leser bei der Doppelhaushälfte ziemlich allein gelassen, die Kurzbeschreibungen sind hier nicht nachvollziehbar. Das Buch ist für einen PC und ArchiCad Einsteiger geschrieben, der noch nie mit einem PC und CAD gearbeitet hat. Der Anwender der schon CAD Software kennt ein Buch über ArchiCad erwartet wird enttäuscht Seitenweise Abhandlungen überblättern. Auf wesentliche Punkte geht der Autor überhaupt nicht ein, so fehlen die Themen Mengenermittlung und Stückteillisten völlig. Der Autor geht hingegen ausführlich auf den Bereich Visualisierung ein. Für den Einsteiger ist das Buch durchaus zu empfehlen, der Architekt der sich ernsthaft mit ArchiCad als Arbeitsmittel auseinander setzen will, um die Denkweise des Programms zu verstehen und Tipps zum Aufbau seiner Zeichnungen sucht, wird eher enttäuscht werden. Den Workshop Doppelhaushälfte wird er mithilfe des Handbuchs nacharbeiten können, der Einsteiger wird hier „das Handtuch" schmeißen müssen. Zuviel gewollt, zu wenig erreicht, zwei Bücher wären besser gewesen, für den professionellen Anwender, bietet das Buch zu wenig und er kauft 500 Seiten von denen er nur 60 gebrauchen kann.
4 Sterne für PC Eisteiger
1 Stern für professionelle Anwender, mit CAD und PC Kentnissen
im Mittel 3 Sterne...
Gemeinsam arbeiten wir gerade am "Workshop 2: Das erste Haus", aber müssen vor der Anzahl an Fehlern und unverständlichen Erklärungen kapitulieren. Unsere anfängliche Motivation hat sich mittlerweile in Verärgerung über die Zeitverschwendung und in lernermüdende Frustration umgewandelt.
Hier die grössten Fauxpas, die uns aufgefallen sind:
Abbildungen falsch zugeordnet, z.B. S.61 Dialogfenster Deckeneinstellungen
Fehlende Bezüge, wie z.B. Abbildungen sind dem Text nicht zugeordnet (S.69,...)
Unleserlicher Druck bei graf. Darstellungen, z.B. Dialogfenster S.69; S.70 u., S.71 etc.
Unpräzise Erklärungen mit erheblichen Lücken, z.B. S.59/60("Zwischenwand"-Ebeneneinstellung Aussen- /Innenwand nicht erwähnt!...), S.68 "Bibliotheksordner"- Pfad nicht erwähnt)
Unverhältnismässigkeit zwischen ausschweifenden Erklärungen zu schnell abhandelbaren Problemen (Drücken eines einfachen Icons und den Erklärungen) und im Gegensatz zu fundamentalen Eckpfeilern des Programms.
Dach, S.82, Abb.4.40 als Leitlinie zur Erstellung des Daches ist diese "vereinfachte" Darstellung irreführend und eine einzige Zumutung u. desweiteren aufgrund des Drucks schwer leserlich.
Planlayout, S.85, das Erstellen des Planlayouts ist so unverständlich u. gleichzeitig realitätsfern, dass man es in der Praxis niemals anwenden wird, was uns professionelle Archicad-Arbeiter bestätigten.
S.87, oben, Tipp. Wie kann man etwas als Tipp bezeichnen, was eine zwingende Notwendigkeit zur korrekten Weiterbearbeitung ist?
Hierbei wollen wir es belassen, obwohl noch viele kleine Unzulänglichkeiten erkannt worden sind(Abb. 2.10 ist aber 4.10, etc.). Für uns ist es schon erstaunlich, wie ein teures Buch als Leitfaden auf den Markt geschmissen wird, was aber schlampig, lieblos und mit unzähligen Fehlern überhäuft den Anwender ständig vor neue Probleme stellt und nur verunsichert.
Auf rund 350 Seiten findet deshalb nicht nur den Einsteiger, egal ob Architekt, Bauingenieur, Bauzeichner oder Architekturstudent, einen idealen und sehr kurzweiligen Leitfaden für den mühelosen Einstieg in ArchiCAD, sondern auch der fortgeschrittene ArchiCAD-Anwender entdeckt manche Tipps und Tricks oder Erläuterungen, die das tägliche Arbeiten mit ArchiCAD noch weiter erleichtern.
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