Über die Seele streiten Philosophen seit tausenden Jahren.Mit den Archetypen liegt eine konsistente Beschreibung unterschiedlicher Inkarnationsformen vor. Es werden sehr viele Begriffe angeboten,im Kantschen Sinne, dass Erfahrung ohne Begriffe "blind" ist. Die Archetypen sind alles andere als wolkig. Man kann mit Hilfe der Matrix das eigene Leben überprüfen und verstehen und auf diese Weise die Wirksamkeit dieser Annahmen testen. Verständnis heisst Integration, die einzelne Teile eines Lebens werden verstanden und, wenn man der "Quelle" folgt, bejaht. Das versuchen auch die verschiedensten Therapieverfahren. Der Vorzug von "Archetypen" ist, dass der Bezugsrahmen für die Begriffsbildung extrem weit ist. Das wird einem deutlich, wenn man Welten und Weisheit der Seele studiert. Sicher steht da viel drin, was sich die Schulweisheit nicht träumen lässt, aber wie genau sind denn die Prämissen anderer bei uns verbreiteten Theorien ? Wie sehr sind sie von den Grenzen derer belastet, die sie in die Welt gebracht haben.Unterstellt, es gibt eine "Quelle", ist deren Horizont sich ein unvergleichlich weiterer als derjenige eines Theoretikers ( bei Freud wurden im Gedächtnisjahr seine Grenzen ja ausführlich diskutiert). Von daher ist ein möglichst weiter Rahmen für die Selbst-Erkenntnis sehr sinnvoll, ein Rahmen, der nicht durch die Grenzen seines Erfinders begrenzt ist. Nicht umsonst sind "Archetypen" Hilfsmittel qualifizierter Therapeuten der unterschiedlichsten Richtungen, ein Beleg, wieviel Wahrheit darin steckt. Man wünschte sich nach so vielen Jahren weitere Konkretisierungen der Matrix. In dem Buch " Elixiere" haben sich weitere Differenzierungen der Seelenrollen gezeigt. Die Matrix könnte noch verfeinert werden,zB die für uns alle so bedeutsamen Ängste. Darf man hoffen, dass es weitere Erkenntnisse gibt und diese veröffentlicht werden ?