Mann, wer hätte sich das träumen lassen?! Fear Factory sind nach kürzerer Auflösungszeit wieder zurück. Sind sie zwar - im wahrsten Sinne des Wortes - um Gitarrist und Songwriter Dino "erleichtert" so haben sie doch einen würdigen Nachfolger gefunden, der keine hörbare Lücke hinterläßt. Im Tourbus könnte sich dies auch positiv auswirken... ;-) FF 2004 haben sich klaglich nicht zu ihrem Nachteil entwickelt. Fette Gitarren, schnelle Double-Bass und der unglaublich variable Gesang von Burton C. Bell. Nachdem man DigiMortal bereits anhörte, daß die Luft etwas raus war, schlagen FF dieses Mal hoch motiviert und aggressiv zurück, daß es eine wahre Freude ist (Blastbeats, yeah!.) Es wurde einfach nochmal etwa gegenüber dem überirdischen Obsolete Album alles verbessert. Songwriting, Sound und Power. Den meisten Respekt verdient allerdings Burton C. Bell, der variabel wie nie schimpft, brüllt und vor allem auch scheinbar ohne größere technische Hilfestellung richtig gut singt und dabei einige Hammer-Refrains raushaut, die allen Bands, die in letzter Zeit am FF-Thron gesägt haben (etwa Raunchy, Mnemic und mit Abstrichen In Flames) zeigen, wer Scheffe und Begründer dieser Musikrichtung ist. leider nur 5 Sterne.