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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
32 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Visionäres Highlight 2010 !!!,
Von
Rezension bezieht sich auf: The Archandroid (Audio CD)
Wer schon lange auf der Suche nach einer neuen CD ist die einen so richtig FLASHT könnte sie jetzt gefunden haben.Folgt Janelle auf ihrem Cyber-Trip quer durch alle Genres der Black Music und darüber hinaus. Eine Achterbahnfahrt DELUXE aus der man nicht aussteigen möchte. Am Ende angekommen hat man zerzauste Haare und ein festgetackertes Grinsen im Gesicht und schreit nochmal. Also wer ein faible für Soul, Jazz, Pop, Groove, Funk, tolles Songwriting, gute Produktion, überbordenden Ideenreichtum, wunderschöne Stimmen, und Rollercoaster hat der lässt sich die Chance nicht entgehen und steigt für 68 Minuten und 36 Sekunden ein und wird als Dank mit einem atemberaubenden Meisterwerk belohnt, das lange nachwirkt. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Unbeschreiblich, unglaublich abwechslungsreich, besonders.,
Von
Rezension bezieht sich auf: The Archandroid (Audio CD)
Ein wahrlich abwechslungsreich, aufwühlendes und besonderes Werk liefert uns Janelle Monae hier ab. "The archandroid" ist so wie der Titel, irgendwie unbegreiflich, ein auf und ab, ein hin und her, ein nicht zu fassendes Werk, im wahrsten Sinne des Wortes. Die Erklärungen im CD-Booklet zu den einzelnen Songs bzw. zum Gesamtwerk geben den Einblick in ein wahrlich für mich undurchschaubares Werk, das mich zum immer wieder hören anregt.Es wechseln sich Funk, Soul, Rap, Hip Hop, Folk, Rock, Independent, Motown, Chillout und Popsongs (!), von wundervoll bis interessant, mit chilligen Interludes "Suites", die einen wirklich förmlich in den Bann ziehen und an klassische Werke durch die vielen Streicherarrangements erinnern. Da gibt es für mich viele wunderschöne Tracks wie den souligen Motown Song "Faster", das soulig, funkige, acid jazzig angehauchte "Locked inside" (warum das aprubte Ende an dieser tollen Stelle?!), das chillige "Sir greendown" oder die ruhigen Songs "57821" (wundervoller Folksong mit wundervollen Vocals) und "Say you'll go" (welch grandioses Klavier, welch chillige Stimmung), das poppig verspielte "Wondaland" und das grandiose, für mich nicht zu beschreibende Abschlussepos "BaBopByeYa" mit top Orchestrierung. Janelles Stimme ist in diesen Songs wahrlich eindringlich und besonders, einfach wundervoll. Dann gibt es für mich die interessanten "Kehrseitensongs", die so total anders sind, an die ich mich einfach erstmal gewöhnen musste, aber trotzdem ziemlich cool rüberkommen, wie "Tightrope", ist normalerweise nicht so meins, aber hier ist dieser beschwingt soulige Sprechgesang extrem cool, die Bläser einfach super retro wirkend, "Come alive" ist Independent Rock, passt das überhaupt auf das Album? Irgendwie schon. Manche der Songs wie "Mushrooms and roses", erinnern mich vor allem wegen der Gitarrensoli an Prince. Es wechseln sich Bläsersätze mit Gitarrensoli, elektronische Spielereien mit realen Instrumenten, Vocodereffekte mit tollem Gesang in allen Höhen und Tiefen, und Streicher gibt es auch sehr viele zu hören. Janelle kann in allen Tonlagen singen, schreien, hauchen, sprechen, rappen und immer klingt es anders, wahrlich besonders. So hinterlässt dieses Album sicherlich einen wahrlich abwechslungsreichen und aufwühlenden Gesamteindruck, den ich schließlich nur mit fünf Sternen bewerten kann, was anderes kommt mir gar nicht in den Sinn, so viel Kreativität muss belohnt werden, ein wahrliches Meisterwerk für Liebhaber abwechslungsreicher Musik. Da ist keine richtige Kategorisierung möglich. Retro und Future Sounds in einem! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Großes Kino im CD-Format,
Von
Rezension bezieht sich auf: The Archandroid (Audio CD)
Immer gleich klingende Synthie-Plastik-Beats und übertrieben schnulzige Texte ließen R&B in der jüngeren Vergangenheit immer mehr verkommen und sorgten für eine schnelle Abnutzungsdauer. Janelle Monáe wirkt da fast wie ein Befreiungsschlag. Schon mit ihrer Debüt EP "Metropolis: Suite I" setzte die 24-jährige Sängerin aus Kansas City ein Ausrufezeichen, nun erscheint also ihr erstes Album, welches im Gegensatz zum Vorgänger auch bei uns veröffentlicht wird. "The ArchAndroid (Suites II and III)" macht da weiter, wo das Debüt aufgehört hat, nämlich mit einem futuristischen Mix aus Soul, Blues, Funk, Pop und etwas Rock, dem sofort anzumerken ist, dass Janelle sich auch weiterhin von ihrem Lieblingsfilm, dem Klassiker "Metropolis", inspirieren lässt. Nun genug der Worte, folgen wir der Künstlerin, hinein in ihre faszinierende Welt."Metropolis" ist bei Janell Monáe allgegenwärtig und so leitet ein aufregendes, mal dunkles, mal heiteres Stück, das ganz im Stile der Stummfilme von einem Orchester eingespielt wurde, "The ArchAndroid" mehr als vielversprechend ein. Der erste richtige Song "Dance Or Die" klingt dagegen ein wenig moderner, aber auch alles andere als konventionell. Mit funky E-Gitarren-Groove und vielen rhythmischen Elementen ausgestattet, fordert uns die Lady zum Tanz auf, zeigt dabei, dass sie auch rappen kann und lässt nebenbei Hip Hop Poet Saul Williams noch ein paar Worte los werden. Was für ein Beginn! Wo wir gerade so in Tanzlaune sind, geht es auch gleich mit dem packenden "Faster" weiter, das noch eine Stufe fetziger ist, wunderbar in den Sommer passt und für gute Laune sorgt. Außerdem kommt man das erste Mal so richtig in den Genuß ihrer tollen Stimme. Die ist zwar kein all zu kräftiges Organ, dennoch einzigartig und wie für ihren Stil gemacht. "Locked Inside" zeigt uns die schöne Seite der Liebe. Wieder einmal ist der Funk ein zentraler Bestandteil, dessen Bass uns von der ersten Sekunde an im Takt mitwippen lässt, um das Ganze nicht zu eintönig wirken zu lassen kommt noch ein Touch Easy Listening und eine Prise E-Gitarre hinzu, ganz zu schweigen von Janelle und ihrer Message, die besonders während des Refrains wirklich traumhaft ist. Um dem Album Abwechslung zu verleihen, gibt es zwischendurch immer mal wieder etwas kürzere Stücke wie "Sir Greendown", "Neon Gumbo" oder die Einleitung von "Suite III", sowie etwas abgedrehte Songs wie "Mushrooms & Roses", die einen in eine ganz andere - in Janelle's - Welt mitnehmen. Teils verträumt und märchenhaft, teils aber auch mystisch und unheimlich, oft faszinierend, aber auch nicht leicht verdaulich. Ist sicher nicht jedermanns Sache, fordert auch ungeteilte Aufmerksamkeit vom Hörer, ist also nicht gerade der passende Soundtrack für nebenbei, wenn man sich aber damit auseinandersetzt, wird man schnell das kreative Genie von Miss Monáe erkennen. Locker beschwingt swingt Janelle nebst Entdecker Big Boi von OutKast in der Blues lastigen Nummer "Tightrope", die durch ihren Status als Lead-Single sicher so manchem schon bekannt ist. Komplett anders präsentiert sie sich mit "Come Alive (The War Of Roses)". Stark und selbstbewusst, auch das böse Mädchen kommt so etwas heraus, wenn der verruchte Gitarrensound während der Strophen im Gange ist und im Refrain richtig losgerockt wird. Ein Wahnsinns-Stück, bei dem die junge Lady auch als Rockröhre eine gute Figur macht. Es ist schon beeindrucken, wie viel auf "The ArchAndroid" geboten wird und so sind auch Lieder wie der Lovesong "Neon Valley Street", der wieder diesen Film-Charakter hat, das flotte Dance-Punk Stück "Make The Bus" zusammen mit Of Montreal und das schon etwas freaky daherkommende "Wondaland", das tatsächlich nach Wunderland klingt, richtig unterhaltsam. Zwar zieht Janelle ihren Style bis zum Ende hin durch, doch leider beim sonst krönenden Abschluss muss man Kritik anbringen, denn der fällt mit "57821" oder "Say You'll Go" tieftraurig und fast schon lethargisch aus, was prinzipiell nicht schlecht, dennoch sehr anstrengend anzuhören ist, besonders in so konzentrierter Form wie hier. Wow... was für ein Knaller, den Janelle Monáe da mit "The ArchAndroid" abgeliefert hat. Schon lange gab es im Black Music Sektor kein Album mehr, dass so faszinierend, unterhaltsam und hochklassig produziert wurde, wie die erste LP der jungen Androidin, kein Wunder, dass Hip Hop Mogul P. Diddy schon längst unter Vertrag genommen hat. Zwar ist die Scheibe nicht perfekt, denn um jeden Geschmack zu treffen, wurde einfach zu viel experimentiert, im Großen und Ganzen hinterlässt "The ArchAndroid" aber einen mehr als positiven Eindruck und weckt den Wunsch nach weiteren Platten der "Metropolis"-Liebhaberin, die vor einer großen Zukunft steht. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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