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The Archandroid
 
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The Archandroid

Janelle Monáe Audio CD
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Musik

Bild des Albums von Janelle Monáe

Fotos

Abbildung von Janelle Monáe

Biografie

It’s a Wonderful Life: JANELLE MONÁE

Sie wurde von der Vogue „eine andere Art Diva“ genannt und von P. Diddy Combs als „eine wahre Visionärin… eines der wichtigsten Signings meiner Karriere“ bezeichnet. Das Energielevel der Sängerin, Songwriterin und Hohepriesterin des Funk, JANELLE MONÁE, ist seit ihrer Grammy-nominierten Debüt-EP Metropolis, Suite I: The Chase, mit der sie die Imagination der… Lesen Sie mehr im Janelle Monáe-Shop

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Produktinformation

  • Audio CD (23. Juli 2010)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Atlantic (Warner)
  • ASIN: B002ZFQD0E
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 18.659 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Hörproben
Song Länge Preis
Anhören  1. Suite II Overture 2:31EUR 0,99
Anhören  2. Dance or Die (feat. Saul Williams) 3:12EUR 0,99
Anhören  3. Faster 3:19EUR 0,99
Anhören  4. Locked Inside 4:16EUR 0,99
Anhören  5. Sir Greendown 2:14EUR 0,99
Anhören  6. Cold War 3:23EUR 0,99
Anhören  7. Tightrope (Feat. Big Boi) 4:22EUR 0,99
Anhören  8. Neon Gumbo 1:37EUR 0,99
Anhören  9. Oh, Maker 3:46EUR 0,99
Anhören10. Come Alive (War Of The Roses) 3:22EUR 0,99
Anhören11. Mushrooms & Roses 5:42EUR 0,99
Anhören12. Suite III Overture 1:41EUR 0,99
Anhören13. Neon Valley Street 4:11EUR 0,99
Anhören14. Make The Bus (feat. Of Montreal) 3:19EUR 0,99
Anhören15. Wondaland 3:36EUR 0,99
Anhören16. 57821 (feat. Deep Cotton) 3:16EUR 0,99
Anhören17. Say You'll Go 6:01EUR 0,99
Anhören18. BaBopByeYa 8:47EUR 0,99


Produktbeschreibungen

motor.de

Laut FAZ ist Janelle Monáe "klüger als Beyoncé, tanzbarer als Erykah Badu und visionärer als Prince": Vielleicht ein etwas übereuphorisches Statement - obwohl... „Geht nicht, gibt’s nicht“ lautet wohl das Motto von Janelle Monáe. Die 24-jährige, geboren in Kansas City und mittlerweile heimisch in Atlanta, wird nicht nur von P. Diddy als „eines seiner wichtigsten Signings“ angepriesen, sondern vermischt auf dem, von OutKast-Mastermind Big Boi co-produzierten „TheArchAndroid“ nahezu alle Facetten, die die afroamerikanische Musik zu bieten hat. Doch als wäre der atemberaubende Stilmix nicht schon aufregend genug, wird ihr musikalisches Schaffen thematisch eingebettet in die aberwitzige Sci-Fi-Posse um die Androidin Cindy Mayweather, geschaffen aus der DNA von Janelle Monáe, welche im Metropolis des Jahres 2719 versucht, die Menschheit vor einer finsteren Geheimorganisation zu retten. Dazu reist die fiktive Heldin quer durch die Zeit, um ihre Nachricht von Liebe und Frieden zu verbreiten. So weit mitgekommen? Dann einmal tief durchatmen und rein ins Vergnügen.

Den Auftakt macht das mysteriöse „Suite II Overture“. Wie auch anders, als mit einem ganzen Orchester, hätte dieses Werk angemessen eröffnet werden können? Pauken, Streicher und Harfen sorgen dafür, dass einen dieses Album innerhalb von Sekunden in seinen Bann zieht. Man fühlt sich unweigerlich an Filmmusik erinnert, zu der einem aber der zugehörige Streifen partout nicht einfallen mag. Dann wird es futuristisch. „Dance Or Die“ klingt mit seiner knackigen Bassline, den spooky Keyboardflächen und einer Janelle Monáe, die spielerisch zwischen Rap und Gesang wechseln kann, wie ein bis dato ungekanntes Stück Zukunftsmusik. Wer das Gesamtkunstwerk Janelle Monáe als überambitionierte Inszenierung abtun wollte, hat spätestens nach diesen beiden Songs keine Argumente mehr. Denn auch wenn die überkandidelte Story zu „The ArchAndroid“ anfangs für Skepsis gegenüber dieser jungen Künstlerin gesorgt haben mag, kann ihr musikalisch derzeit wohl kaum jemand das Wasser reichen. Aufregend geht es weiter: „Faster“ zieht das Tempo deutlich an und ist eine fett produzierte Soul-Pop-Nummer, die Amy Winehouse nicht besser hinbekommen hätte. Aber wenn wir hier schon mit Referenzen anfangen, sei vorweg gesagt, dass Janelle Monáe sie zurzeit alle in die Tasche steckt. Denn mit dieser Platte im Player, kann sich Lauryn Hill für ihr Comeback ruhig noch etwas Zeit lassen, während all jene, die eine gewisse R'n'B-Affinität haben, aber denen Beyoncé Knowles schlichtweg zu sehr in Mainstream-Gewässern fischt, in Janelle Monáe nun ebenfalls eine amtliche Alternative finden dürften. Fulminant auch die Übergänge zwischen den Tracks. Trotz der stilistischen Vielfalt, wirkt auf „The ArchAndroid“ alles wie aus einem Guss. Egal, ob Janelle Monáe wie in „Locked Inside“ den weiblichen Michael Jackson mimt – wobei den hat MJ in der Spätphase des King Of Pops ja bereits selbst verkörpert – oder sich gar als die einzig legitime Erbin von James Brown („Tightrope“) inszeniert. In diesem lässt zudem Big Boi seine Rap-Künste sprechen.

Dann wiederum ist da ein lupenreiner Pop-Song wie „Cold War“, in der die bereits angesprochen Parallelen zu Beyoncé am offensichtlichsten werden, zumindest was die gesanglichen Qualitäten beider angeht. Wer jetzt aber denkt, mehr geht nicht, dem sei gesagt: Das war lediglich die erste Hälfte dieser außergewöhnlichen Platte. In „Come Alive (The War Of The Roses)“ mutiert Janelle Monáe plötzlich zur Punkröhre und strapaziert ihre Stimmbänder bis an die Grenzen der Belastbarkeit. „Make The Bus“ ist dann eine Hommage an 80er-Jahre New Wave sowie eine musikalische Verbeugung vor Prince und David Bowie. Und so gibt es nahezu für jeden Geschmack etwas zu entdecken auf dieser Platte. Darin liegt dann vielleicht auch der einzige Kritikpunkt, den man bezüglich „The ArchAndroid“ anbringen könnte: Der Hörer läuft Gefahr, von der musikalischen Reizüberflutung etwas überfordert zu werden. Nochmal: Alles auf dieser Platte ist gut durchdacht und fügt sich letztlich zu einem homogenen Ganzen zusammen. Aber statt 18 Tracks hätten es wohl auch 13 oder 14 getan. Und mal ehrlich: Auch die Metropolis-Story ist nicht mehr als ein nettes Gimmick, auf das man bei soviel musikalischer Substanz gut und gern hätte verzichten können. Ob Janelle Monáe in 20 Jahren ein ebenso klangvoller Name ist wie heute Beyoncé oder gar Prince, muss sich noch zeigen. Doch sei es drum: „The ArchAndroid“ ist momentan die Messlatte für alles, was im Bereich Hip Hop/Soul/R'n'B veröffentlicht wird und Janelle Monáe kann wohl, ohne zu übertreiben, als die derzeitige Genre-Queen bezeichnet werden.

kulturnews.de

Metropolis: The Chase Suite hieß Ms. Monáes vorausgeschickte EP, Fritz Langs legendären Stummfilm verehrt sie - und wenn man sich "The Archandroid" anhört, könnte man sie glatt für eine Reinkarnation des Maschinenmenschen halten. Wie anders als mit übermenschlicher Manipulationskraft hätte sie jemanden wie P. Diddy davon überzeugen können, sie unter Vertrag zu nehmen? Statt auf kurze Röcke und Black-Music-typische sexorientierte Selbstvermarktung setzt die ehemalige Musicalstudentin auf androgynes Auftreten im Smoking und entfesseltes Spontantanzen. Vorschreiben lässt sie sich nichts, werkelt lieber im selbstgegründeten Künstlerkollektiv. Sich von den üblichen Produzenten den üblichen Sound schneidern zu lassen kommt für die in Atlanta im Outkast-Umfeld heimische Querdenkerin nicht in Frage. Passend zu ihrer Persönlichkeit ziehen sich Unabhängigkeit und Eigensinn durch ihr Konzeptalbum, das - ursprünglich als "Metropolis Suite 2" und "3" geplant - die EP fortsetzt. Das verbindende Element ist nicht der Sound, sondern die Geschichte der Cindi Mayweather, die als Erz-Androidin auserwählt ist, das unterdrückte Robotervolk zu führen und zu befreien. Klanglich sind auf dieser Reise schwer funkige Tanzkracher wie "Tightrope (featuring Big Boi)" ebenso drin wie das indierockende, mit Of Montreal aufgenommene "Make the Bus" oder der sphärische Rap von "Dance or die". Doch selbst die Klammer Indie/R'n'B/HipHop greift noch zu kurz. Streicherschwere Jazzstücke, Mittelalterfolk und weltmusikalisch angehauchte Experimentalklänge verspotten jeden Kategorisierungsversuch - und können einen mit ihrer überbordenden Theatralik in den Wahnsinn treiben. In seiner Gesamtheit entfaltet das unfassbare Werk jedoch eine Wirkung, die man nur als hypnotisch bezeichnen kann. (kab)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

32 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Visionäres Highlight 2010 !!!, 17. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: The Archandroid (Audio CD)
Wer schon lange auf der Suche nach einer neuen CD ist die einen so richtig FLASHT könnte sie jetzt gefunden haben.

Folgt Janelle auf ihrem Cyber-Trip quer durch alle Genres der Black Music und darüber hinaus.

Eine Achterbahnfahrt DELUXE aus der man nicht aussteigen möchte. Am Ende angekommen hat man zerzauste Haare und ein festgetackertes Grinsen im Gesicht und schreit nochmal.

Also wer ein faible für Soul, Jazz, Pop, Groove, Funk, tolles Songwriting, gute Produktion, überbordenden Ideenreichtum, wunderschöne Stimmen, und Rollercoaster hat der lässt sich die Chance nicht entgehen und steigt für 68 Minuten und 36 Sekunden ein und wird als Dank mit einem atemberaubenden Meisterwerk belohnt, das lange nachwirkt.
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Unbeschreiblich, unglaublich abwechslungsreich, besonders., 29. Juli 2010
Von 
ANDY567 "andy567" (Niederbayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: The Archandroid (Audio CD)
Ein wahrlich abwechslungsreich, aufwühlendes und besonderes Werk liefert uns Janelle Monae hier ab. "The archandroid" ist so wie der Titel, irgendwie unbegreiflich, ein auf und ab, ein hin und her, ein nicht zu fassendes Werk, im wahrsten Sinne des Wortes. Die Erklärungen im CD-Booklet zu den einzelnen Songs bzw. zum Gesamtwerk geben den Einblick in ein wahrlich für mich undurchschaubares Werk, das mich zum immer wieder hören anregt.

Es wechseln sich Funk, Soul, Rap, Hip Hop, Folk, Rock, Independent, Motown, Chillout und Popsongs (!), von wundervoll bis interessant, mit chilligen Interludes "Suites", die einen wirklich förmlich in den Bann ziehen und an klassische Werke durch die vielen Streicherarrangements erinnern.

Da gibt es für mich viele wunderschöne Tracks wie den souligen Motown Song "Faster", das soulig, funkige, acid jazzig angehauchte "Locked inside" (warum das aprubte Ende an dieser tollen Stelle?!), das chillige "Sir greendown" oder die ruhigen Songs "57821" (wundervoller Folksong mit wundervollen Vocals) und "Say you'll go" (welch grandioses Klavier, welch chillige Stimmung), das poppig verspielte "Wondaland" und das grandiose, für mich nicht zu beschreibende Abschlussepos "BaBopByeYa" mit top Orchestrierung. Janelles Stimme ist in diesen Songs wahrlich eindringlich und besonders, einfach wundervoll.

Dann gibt es für mich die interessanten "Kehrseitensongs", die so total anders sind, an die ich mich einfach erstmal gewöhnen musste, aber trotzdem ziemlich cool rüberkommen, wie "Tightrope", ist normalerweise nicht so meins, aber hier ist dieser beschwingt soulige Sprechgesang extrem cool, die Bläser einfach super retro wirkend, "Come alive" ist Independent Rock, passt das überhaupt auf das Album? Irgendwie schon. Manche der Songs wie "Mushrooms and roses", erinnern mich vor allem wegen der Gitarrensoli an Prince.

Es wechseln sich Bläsersätze mit Gitarrensoli, elektronische Spielereien mit realen Instrumenten, Vocodereffekte mit tollem Gesang in allen Höhen und Tiefen, und Streicher gibt es auch sehr viele zu hören.

Janelle kann in allen Tonlagen singen, schreien, hauchen, sprechen, rappen und immer klingt es anders, wahrlich besonders.

So hinterlässt dieses Album sicherlich einen wahrlich abwechslungsreichen und aufwühlenden Gesamteindruck, den ich schließlich nur mit fünf Sternen bewerten kann, was anderes kommt mir gar nicht in den Sinn, so viel Kreativität muss belohnt werden, ein wahrliches Meisterwerk für Liebhaber abwechslungsreicher Musik.

Da ist keine richtige Kategorisierung möglich. Retro und Future Sounds in einem!
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Großes Kino im CD-Format, 12. Juli 2010
Von 
JazzMatazz (Würzburg, Dirty South) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: The Archandroid (Audio CD)
Immer gleich klingende Synthie-Plastik-Beats und übertrieben schnulzige Texte ließen R&B in der jüngeren Vergangenheit immer mehr verkommen und sorgten für eine schnelle Abnutzungsdauer. Janelle Monáe wirkt da fast wie ein Befreiungsschlag. Schon mit ihrer Debüt EP "Metropolis: Suite I" setzte die 24-jährige Sängerin aus Kansas City ein Ausrufezeichen, nun erscheint also ihr erstes Album, welches im Gegensatz zum Vorgänger auch bei uns veröffentlicht wird. "The ArchAndroid (Suites II and III)" macht da weiter, wo das Debüt aufgehört hat, nämlich mit einem futuristischen Mix aus Soul, Blues, Funk, Pop und etwas Rock, dem sofort anzumerken ist, dass Janelle sich auch weiterhin von ihrem Lieblingsfilm, dem Klassiker "Metropolis", inspirieren lässt. Nun genug der Worte, folgen wir der Künstlerin, hinein in ihre faszinierende Welt.

"Metropolis" ist bei Janell Monáe allgegenwärtig und so leitet ein aufregendes, mal dunkles, mal heiteres Stück, das ganz im Stile der Stummfilme von einem Orchester eingespielt wurde, "The ArchAndroid" mehr als vielversprechend ein. Der erste richtige Song "Dance Or Die" klingt dagegen ein wenig moderner, aber auch alles andere als konventionell. Mit funky E-Gitarren-Groove und vielen rhythmischen Elementen ausgestattet, fordert uns die Lady zum Tanz auf, zeigt dabei, dass sie auch rappen kann und lässt nebenbei Hip Hop Poet Saul Williams noch ein paar Worte los werden. Was für ein Beginn! Wo wir gerade so in Tanzlaune sind, geht es auch gleich mit dem packenden "Faster" weiter, das noch eine Stufe fetziger ist, wunderbar in den Sommer passt und für gute Laune sorgt. Außerdem kommt man das erste Mal so richtig in den Genuß ihrer tollen Stimme. Die ist zwar kein all zu kräftiges Organ, dennoch einzigartig und wie für ihren Stil gemacht. "Locked Inside" zeigt uns die schöne Seite der Liebe. Wieder einmal ist der Funk ein zentraler Bestandteil, dessen Bass uns von der ersten Sekunde an im Takt mitwippen lässt, um das Ganze nicht zu eintönig wirken zu lassen kommt noch ein Touch Easy Listening und eine Prise E-Gitarre hinzu, ganz zu schweigen von Janelle und ihrer Message, die besonders während des Refrains wirklich traumhaft ist.

Um dem Album Abwechslung zu verleihen, gibt es zwischendurch immer mal wieder etwas kürzere Stücke wie "Sir Greendown", "Neon Gumbo" oder die Einleitung von "Suite III", sowie etwas abgedrehte Songs wie "Mushrooms & Roses", die einen in eine ganz andere - in Janelle's - Welt mitnehmen. Teils verträumt und märchenhaft, teils aber auch mystisch und unheimlich, oft faszinierend, aber auch nicht leicht verdaulich. Ist sicher nicht jedermanns Sache, fordert auch ungeteilte Aufmerksamkeit vom Hörer, ist also nicht gerade der passende Soundtrack für nebenbei, wenn man sich aber damit auseinandersetzt, wird man schnell das kreative Genie von Miss Monáe erkennen.

Locker beschwingt swingt Janelle nebst Entdecker Big Boi von OutKast in der Blues lastigen Nummer "Tightrope", die durch ihren Status als Lead-Single sicher so manchem schon bekannt ist. Komplett anders präsentiert sie sich mit "Come Alive (The War Of Roses)". Stark und selbstbewusst, auch das böse Mädchen kommt so etwas heraus, wenn der verruchte Gitarrensound während der Strophen im Gange ist und im Refrain richtig losgerockt wird. Ein Wahnsinns-Stück, bei dem die junge Lady auch als Rockröhre eine gute Figur macht. Es ist schon beeindrucken, wie viel auf "The ArchAndroid" geboten wird und so sind auch Lieder wie der Lovesong "Neon Valley Street", der wieder diesen Film-Charakter hat, das flotte Dance-Punk Stück "Make The Bus" zusammen mit Of Montreal und das schon etwas freaky daherkommende "Wondaland", das tatsächlich nach Wunderland klingt, richtig unterhaltsam. Zwar zieht Janelle ihren Style bis zum Ende hin durch, doch leider beim sonst krönenden Abschluss muss man Kritik anbringen, denn der fällt mit "57821" oder "Say You'll Go" tieftraurig und fast schon lethargisch aus, was prinzipiell nicht schlecht, dennoch sehr anstrengend anzuhören ist, besonders in so konzentrierter Form wie hier.

Wow... was für ein Knaller, den Janelle Monáe da mit "The ArchAndroid" abgeliefert hat. Schon lange gab es im Black Music Sektor kein Album mehr, dass so faszinierend, unterhaltsam und hochklassig produziert wurde, wie die erste LP der jungen Androidin, kein Wunder, dass Hip Hop Mogul P. Diddy schon längst unter Vertrag genommen hat. Zwar ist die Scheibe nicht perfekt, denn um jeden Geschmack zu treffen, wurde einfach zu viel experimentiert, im Großen und Ganzen hinterlässt "The ArchAndroid" aber einen mehr als positiven Eindruck und weckt den Wunsch nach weiteren Platten der "Metropolis"-Liebhaberin, die vor einer großen Zukunft steht.
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