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Archäologie der Medien: Zur Tiefenzeit des technischen Hörens und Sehens
 
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Archäologie der Medien: Zur Tiefenzeit des technischen Hörens und Sehens (Taschenbuch)

von Siegfried Zielinski (Autor)
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 400 Seiten
  • Verlag: Rowohlt Tb. (2. September 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499556499
  • ISBN-13: 978-3499556494
  • Größe und/oder Gewicht: 19,2 x 12,4 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 291.890 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Diese Archäologie der Medien biegt den Zeitpfeil aus dem Jetzt heraus um und richtet ihn durch zurückliegende Ereignisse und Personen hindurch. In einer großzügigen Suchbewegung spürt sie Ideen, Entwürfen und Praktiken nach, die von vergessenen, verdrängten oder bisher unbekannten Abenteuern einer unmöglichen Gegenwart des Medialen handeln. Es entsteht eine faszinierende Sammlung, die der Entwicklung der Medien eine kraftvolle Heterogenität zu verleihen vermag. Technik wird hier nicht primär in ihrem Potential bemüht, Ängste zu bannen und Pragmatiker der Globalisierung zu befriedrigen, sondern um die Kräfte der Einbildung und der Poesie entfalten zu helfen.len handeln. Es entsteht eine faszinierende Sammlung, die der Entwicklung der Medien eine kraftvolle Heterogenität zu verleihen vermag. Technik wird hier nicht primär in ihrem Potential bemüht, Ängste zu bannen und Pragmatiker der Globalisierung zu befriedrigen, sondern um die Kräfte der Einbildung und der Poesie entfalten zu helfen.

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4.0 von 5 Sternen Wie alles begann..., 23. Juni 2004
Was haben Isaak Newton, „The Matrix", Empedokles, Giovan Battista della Porta, Giordano Bruno, Samuel Morse, Johannes Kepler, Galileo Galilei, Benjamin Franklin, Luigi Galvani, Claude Chappe, Francis Bacon, Josef Chudy, Johann Ritter, T.A. Edison und A.K. Gastev gemeinsam?
Zweifelsohne war jeder der Herren in seiner Zeit ein, wenn nicht der größte, Erfinder und Entdecker. Alle haben einen Beitrag zur Entwicklung der, wie wir es heute nennen, Medien geleistet.
Siegfried Zielinski beschreibt in diesem Buch Mediengeschichte aus einer interessanten Perspektive. Keine bloße Aneinanderreihung von Namen, Daten und Fakten, sondern eine Einbettung in eine echte Geschichte. Diese Vorgehensweise macht es auch möglich, Namen, und die dazugehörigen Erfindungen und Fortschritte, besser im Gedächtnis zu behalten.
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5.0 von 5 Sternen Wanderungen auf den Medienfriedhöfen, 17. Februar 2009
Siegfried Zielinski ist ein intimer Kenner der Medienfriedhöfe. In seinem 2002 erschienen Buch «Archäologie der Medien: Zur Tiefenzeit des technischen Hörens und Sehens» gräbt der Professor an der Kölner Kunsthochschule für Medien längst vergessene Pioniere aus. Er legt ein Buch vor, das gespickt ist mit wundersamen Erfindungen und wun­der­lichen Gedankengängen.

Seine erste «Ausgrabungsstätte» ist Sizilien, wo Empedokles (494-434 v. Chr.) sich mit dem Informationsaustausch über die Haut und den Seh- und Hörsinn befasste. Die Reise führt weiter über pe­ri­phere Schauplätze und stellt mehr oder minder obskure Namen vor. Er wid­met die einzelnen Kapitel Giovan Battista della Porta (1535-1615), Athanasius Kircher (1661-1680), Johann Wilhelm Ritter (1776-1810), Josef Chudy (1753-1813) und Jan Evangelista Purkyne (1887-­1869). Mit Cesare Lombroso (1835-­1909) und Aleksej Kapitonovic Gastev (1882-1939) stösst er bis ins 20. Jahrhundert vor. Was diese Männer gemeinsam hatten, war die Neugier und die Experimentierfreude, doch auch der Glaube an etwas Magisches und Poetisches.

Unterstützt durch zahlreiche Bilder zeigt Zielinski Vorläufer der heutigen Dunkelkammer, «selbstschreibende Wunder­maschinen», akustische und optische Fernschreiber, Kästen zur Verschlüs­selung und Entschlüsselung von Botschaften und frühe Akkumulatoren. Eine besondere Kuriosität ist das 1767 veröffentlichte «Electricorum», ein Werk in lateinischen Hexametern, das eine Hymne an den Wissensstand und die Erscheinungen der Elektrizität war.

In seinen Schlussthesen erläutert Zielinski die Bedeutung seiner technikgeschichtlichen Fundstücke für die heutige Zeit. Er entwirft eine Medienkarto­graphie, deren Schauplätze fernab der grossen Metropolen liegen und Wissenschaft mit Kunst, Fakten mit Fiktionen verbindet. Seine erste These besagt, dass die Medien­welten künstlerische, wissen­schaftliche, technische und magische Herausforderungen benötigten. Die Voraussetzung für relativ machtfreie Räume in den Medienwelten bestünde darin, auf die Besetzung ihrer Zentren zu verzichten.

(Mit freundlicher Genehmigung von SWITCH. Rezension erschienen im SWITCH Journal Oktober 2008.)
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4.0 von 5 Sternen wie alles begann ..., 23. Juni 2004
Was haben Isaak Newton, „The Matrix", Empedokles, Giovan Battista della Porta, Giordano Bruno, Samuel Morse, Johannes Kepler, Galileo Galilei, Robert Fludd, Athanasius Kircher, Benjamin Franklin, Luigi Galvani, Claude Chappe, Francis Bacon, Johann Ritter, T.A. Edison und A.K. Gastev gemeinsam?
Zweifelsohne war jeder der Herren in seiner Zeit ein, wenn nicht der größte, Erfinder und Entdecker. Alle haben einen Beitrag zur Entwicklung der, wie wir es heute nennen, Medien geleistet.
Siegfried Zielinski beschreibt in diesem Buch Mediengeschichte aus einer interessanten Perspektive. Keine bloße Aneinanderreihung von Namen, Daten und Fakten, sondern eine Einbettung in eine echte Geschichte. Diese Vorgehensweise Zielinskis macht es auch möglich, Namen, und die dazugehörigen Erfindungen und Fortschritte, besser im Gedächtnis zu behalten.
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