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Arc de Triomphe: Roman [Taschenbuch]

E.M. Remarque
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

1. Januar 1979
Arc de Triomphe wurde Remarques zweiter Welterfolg nach Im Westen nichts Neues: Mit packender Leidenschaft erzählt Remarque die Geschichte des Arztes Ravic, der nach Paris emigriert und hier den Vorabend des Zweiten Weltkrieges erlebt. Aus Liebe zu zwei Frauen und dem Hass auf einen Gestapoagenten entwickelt sich das Drama eines Exilschicksals, in dessen Realität sich der Aufstand gegen den Terror einer ganzen Poche spiegelt.Paris, am Vorabend des Zweiten Weltkrieges: Hier trifft der aus Deutschland geflohene Arzt Ravic den Gestapo-Agenten Haake wieder, der seine Frau zu Tode gefoltert hat. Ravic sinnt auf Rache und lockt Haake in eine tödliche Falle...

Hinweise und Aktionen

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 512 Seiten
  • Verlag: KiWi-Paperback; Auflage: 9 (1. Januar 1979)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3462027239
  • ISBN-13: 978-3462027235
  • Größe und/oder Gewicht: 19,1 x 12,6 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 43.083 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor

Erich Maria Remarque, 1898 in Osnabrück geboren, besuchte das katholische Lehrerseminar. 1916 als Soldat eingezogen, wurde er nach dem Krieg zunächst Aushilfslehrer, später Gelegenheitsarbeiter, schließlich Redakteur in Hannover und Berlin. 1932 verließ Remarque Deutschland und lebte zunächst im Tessin/Schweiz. Seine Bücher “Im Westen nichts Neues” und “Der Weg zurück” wurden 1933 von den Nazis verbrannt, er selber wurde 1938 ausgebürgert. Ab 1941 lebte Remarque offiziell in den Usa und erlangte 1947 die amerikanische Staatsbürgerschaft. 1970 starb er in seiner Wahlheimat Tessin.

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Kundenrezensionen

4.6 von 5 Sternen
4.6 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Prise Hoffnungslosigkeit im Paris von 1940 6. Juni 2004
Format:Taschenbuch
Remarque, neben Hesse der wohl grösste Deutsche Dichter aller Zeiten, schafft wohl mit Arc de Triomphe seine grösste Ode an die Liebe und gleichzeitig eine der traurigsten Werke in der Literaturgeschichte.
Nie war Liebe hilfloser, tragischer, umkämpfter und mehr in Alkohol getränkt als bei Remarques Parisschwangerem Monumentalwerk.
Selten war die Basis für eine Beziehung zwischen 2 Menschen schlechter, und dennoch überwindet Liebe alle Grenzen, bis auf eine, die Liebe selbst.
Die zwei Hauptcharaktere in Remarques Arc des Triomphe erinnern ein wenig an zwei sich anziehende und sich wieder abstoßende Magneten. Ohne einander geht es nicht und miteinander endet es mit dem Unglückbeider. Treffend formuliert in Ravics Zitat „von der Welle die den Felsen umspült bis er unter ihrer Liebe zerbricht".
Ravic, ein lizenzloser Arzt der „schwarz" Operationen für andere erledigt, lebt ständig eingehüllt in eine Brandywolke in einem grauen Paris, ohne Sinn und nur auf Rache lauernd, in den Tag hinein, bis er eines Tages im Regen auf Joan Madou trifft und sich in diesem Gewirr aus Wahnsinn, Hoffnungslosigkeit und Angst in sie verliebt.
Diese Liebe gewährt beiden ein Gefühl von Halt und Geborgenheit.
Doch der Krieg holt sie wieder ein. Die Nazis marschieren in Paris ein.
Ravic und Joan stehen zwischen dem Ende ihrer Existenz und der Chance für einen Neuanfang. Doch das Schicksal holt Ravic ein.
Selten war Hoffnungslosigkeit schöner, Trauer mitleidsvoller und das Gefühl alles verloren zu haben gewaltiger.
Remarque holt den Leser zurück nach Paris in die Zeit als Liebe russisches Roulette war und ein Matisse nicht mehr wert als eine Monatsmiete.
... Lesen Sie weiter... ›
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Arc de Triomphe- der Beginn des Literarischen Exils 26. September 2006
Format:Taschenbuch
Mit "Arc de Triomphe" beginnt für Remarque die Reihe seiner Exil-Romane. Dieser Roman, der von Schreibhemmungen und Blockaden begleitet wurde, konnte endlich seinen Abschluß finden mit dem Ende von Remarques Affäre zu Marlene Dietrich(zärtlich von ihm "Puma" genannt) Die Dietrich meinte, sich in der Heldin verewigt zu sehen. Ob sie das war, ist fraglich und wahrscheinlich zu einfach geurteilt, obwohl bestimmt vieles aus Ihrem Wesen in "Arc de Triomphe" floß.

Der Roman spiegelt sehr gut die Entwurzelung durch das Exil wider,eine gewisse Apathie durch den Zustand, zwischen den Welten zu hängen.

Und natürlich: es wird viel getrunken, wie immer bei Remarque.

Letztendlich ist zu sagen, dass nach "Arc de Triomphe" bessere und stichhaltigere Romane folgten, dieser Roman aber auf jeden Fall als der Wegweiser zum Exilwerk zu verstehen ist und zu diesen auch als gute Einführung gesehen werden kann.

Lesenswert auf jeden Fall !!!!
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
"Arc de Triomphe" ist eines der beeindruckendsten Bücher Remarques. Das Vorkriegs-Paris und die Figur des Emigranten-Arztes sind dankbare Themen für die typische bildmalerische Schreibweise des Autors. So versinkt der Leser schon nach den ersten Zeilen komplett in die Welt des Buches und erlebt die beschrieben Emotionen fast selbst. Die teils belanglosen teils spannenden Alltagserlebnisse des Helden geben zum einen Einblick in den Alltag eines Emigranten, sind aber viel mehr noch ein Spiegel der Gefühlswelten und der Meinungen und Ideale der Menschen zu dieser Zeit.

Würde man den reinen Inhalt des Buches beschreiben, klänge das belanglos. Aber der Blickwinkel aus dem das Thema geschrieben ist, die Erwähnung selbst kleinster Details - die meist unverzichtbar zur Vorstellung des Ganzen sind - lassen im Leser das Vorkriegs-Paris, die engen romantischen Gassen, die Bordelle, die schmutzigen Hinterzimmer, die Strassencafes ... vor dem geistigen Auge entstehen.

"Arc de Triomphe" fesselt den Leser entweder, oder er wird sich nie dafür öffnen ... wie die meisten Bücher von Remarque. Doch wenn der Leser den Zugang findet ... dann meist für immer. Dann ist das Buch auch beim zehnten Mal Lesen noch genauso schön.

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannung in der Erbärmlichkeit 18. Februar 2010
Von Gerhard Mersmann TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Sie flohen zu Hunderttausenden in alle Welt, die Intellektuellen, die Qualifizierten und die Politischen. Das politische Epizentrum des Nationalsozialismus vernichtete nicht nur den deutschen Nationalstaat, er nahm ihm auch das, wofür er schon vor der Nationalstaatlichkeit bekannt und begehrt war: Das kulturelle Erbe, den Geist und eine einzigartige Intellektualität. Das, was Ernst Bloch so treffend das Unsägliche genannt hatte, brachte nicht nur Millionen ins Grab, es entwurzelte auch das geistige Leben Zentraleuropas. Erich Maria Remarque, der mit seinem Buch über den I. Weltkrieg unter dem Titel Im Westen nichts Neues bereits in aller Welt gelesen wurde, widmete mit seinem spannenden und letztendlich 1945 erschienenen Arc de Triomphe den Exilierten in aller Welt einen bis heute überaus aktuellen und lesenswerten Roman.

Die Handlung spielt im Paris vor der Mobilmachung gegen die befürchtete Invasion der deutschen Truppen zur Neige der dreißiger Jahre. Die Stadt wimmelt vor legalen und illegalen Emigranten. Vor allem die Illegalen fristen ein sehr bescheidenes Dasein, das neben den materiellen Entbehrungen vor allem geprägt ist von der Angst, von den französischen Behörden aufgegriffen und irgendwann doch den Nazis ausgeliefert zu werden und in einem Konzentrationslager zu landen. Die Kulisse sind schäbige Emigrantenhotels sowie windige Nachtclubs und Bordelle. Hauptfigur ist Ravic, ein deutscher Illegaler in seiner 5. Identität, einst erfolgreicher Chirurg in Deutschland, durch die Verhörtorturen der Gestapo gegangen, geflohen, mehrmals gefasst und in die Schweiz abgeschoben und immer wieder mit einer neuen Identität aufgetaucht.
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5.0 von 5 Sternen der Unterschied zwischen 'Leben' und 'Dasein'
'"Ravic zeigte auf die Zeitungen. >Wir brauchen nicht mehr zu denken. Alles vorgedacht, vorgekaut, vorgefühlt. Konserven. Nur aufmachen. Dreimal am Tage ins Haus geliefert. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Mai 2011 von Steffen Rutter
5.0 von 5 Sternen Ein Funken Hoffnung
Eher zufällig bin ich auf dieses Buch von Remarque gestoßen und war völlig überrascht: Es ist zwar mitunter etwas langatmig und umständlich erzählt,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. August 2010 von Leserin
5.0 von 5 Sternen Ein absolutes Lieblingsbuch
"Arc de Triomphe" ist, obwohl hie und da vielleicht an der Grenze zum Kitsch (ist aber der Film "Casablanca" auch...), ein Geniestreich. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. November 2007 von Roland F.
4.0 von 5 Sternen Man taucht ein und kommt nicht mehr los.
Auch wenn mir die Darstellungen rund um die politische Lage nicht gefallen haben, fesselt doch die Story um die junge Frau und ihre Liebe dermaßen, daß man sich schon... Lesen Sie weiter...
Am 6. September 1999 veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Paris 1940
Wer von Remarque nur "Im Westen nichts Neues" kennt, hat was verpaßt. Remarque hat viel mehr zu bieten, zum Beispiel "Arc de Triomphe". Lesen Sie weiter...
Am 27. August 1999 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen lebensweisheiten sind kitschig!
einer der großen romane: zwischen kitsch und philosophie schwankend, immer neue gedanken hervorrufend, und doch den zustand der welt und der zwischenmenschlichen beziehungen... Lesen Sie weiter...
Am 22. November 1998 veröffentlicht
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