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Arc de Triomphe [Unbekannter Einband]

Erich Maria Remarque
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Unbekannter Einband: 444 Seiten
  • Verlag: Bertelsmann Lesering (1962)
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B0000BMQTM
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 559.450 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Erich Maria Remarque
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs. Das Pariser Emigrantenmilieu. Als überzeugter Nazigegner ist der Arzt Ravic aus Deutschland geflohen. Sein Haß auf den Gestapomann Haake und sein Wunsch nach Rache lassen ihn nicht zur Ruhe kommen. Eines Nachts verhindert er den Selbstmord der jungen Schauspielerin Joan. Zwischen den beiden Entwurzelten entwickelt sich zögernd eine Liebe. Aber die Zeit ist gegen sie. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Autorenporträt

Erich Maria Remarque, 1898 in Osnabrück geboren, besuchte das katholische Lehrerseminar. 1916 als Soldat eingezogen, wurde er nach dem Krieg zunächst Aushilfslehrer, später Gelegenheitsarbeiter, schließlich Redakteur in Hannover und Berlin. 1932 verließ Remarque Deutschland und lebte zunächst im Tessin/Schweiz. Seine Bücher "Im Westen nichts Neues" und "Der Weg zurück" wurden 1933 von den Nazis verbrannt, er selber wurde 1938 ausgebürgert. Ab 1941 lebte Remarque offiziell in den Usa und erlangte 1947 die amerikanische Staatsbürgerschaft. 1970 starb er in seiner Wahlheimat Tessin. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Remarque, neben Hesse der wohl grösste Deutsche Dichter aller Zeiten, schafft wohl mit Arc de Triomphe seine grösste Ode an die Liebe und gleichzeitig eine der traurigsten Werke in der Literaturgeschichte.
Nie war Liebe hilfloser, tragischer, umkämpfter und mehr in Alkohol getränkt als bei Remarques Parisschwangerem Monumentalwerk.
Selten war die Basis für eine Beziehung zwischen 2 Menschen schlechter, und dennoch überwindet Liebe alle Grenzen, bis auf eine, die Liebe selbst.
Die zwei Hauptcharaktere in Remarques Arc des Triomphe erinnern ein wenig an zwei sich anziehende und sich wieder abstoßende Magneten. Ohne einander geht es nicht und miteinander endet es mit dem Unglückbeider. Treffend formuliert in Ravics Zitat „von der Welle die den Felsen umspült bis er unter ihrer Liebe zerbricht".
Ravic, ein lizenzloser Arzt der „schwarz" Operationen für andere erledigt, lebt ständig eingehüllt in eine Brandywolke in einem grauen Paris, ohne Sinn und nur auf Rache lauernd, in den Tag hinein, bis er eines Tages im Regen auf Joan Madou trifft und sich in diesem Gewirr aus Wahnsinn, Hoffnungslosigkeit und Angst in sie verliebt.
Diese Liebe gewährt beiden ein Gefühl von Halt und Geborgenheit.
Doch der Krieg holt sie wieder ein. Die Nazis marschieren in Paris ein.
Ravic und Joan stehen zwischen dem Ende ihrer Existenz und der Chance für einen Neuanfang. Doch das Schicksal holt Ravic ein.
Selten war Hoffnungslosigkeit schöner, Trauer mitleidsvoller und das Gefühl alles verloren zu haben gewaltiger.
Remarque holt den Leser zurück nach Paris in die Zeit als Liebe russisches Roulette war und ein Matisse nicht mehr wert als eine Monatsmiete.
Mit jeder Seite von Arc de Triomphe inhaliert man eine Prise 1940er Paris.
Remarque schafft sich mit diesem Werk ein Denkmal für die Ewigkeit das manche übergehen und andere Verehren werden.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Mit "Arc de Triomphe" beginnt für Remarque die Reihe seiner Exil-Romane. Dieser Roman, der von Schreibhemmungen und Blockaden begleitet wurde, konnte endlich seinen Abschluß finden mit dem Ende von Remarques Affäre zu Marlene Dietrich(zärtlich von ihm "Puma" genannt) Die Dietrich meinte, sich in der Heldin verewigt zu sehen. Ob sie das war, ist fraglich und wahrscheinlich zu einfach geurteilt, obwohl bestimmt vieles aus Ihrem Wesen in "Arc de Triomphe" floß.

Der Roman spiegelt sehr gut die Entwurzelung durch das Exil wider,eine gewisse Apathie durch den Zustand, zwischen den Welten zu hängen.

Und natürlich: es wird viel getrunken, wie immer bei Remarque.

Letztendlich ist zu sagen, dass nach "Arc de Triomphe" bessere und stichhaltigere Romane folgten, dieser Roman aber auf jeden Fall als der Wegweiser zum Exilwerk zu verstehen ist und zu diesen auch als gute Einführung gesehen werden kann.

Lesenswert auf jeden Fall !!!!
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
"Arc de Triomphe" ist eines der beeindruckendsten Bücher Remarques. Das Vorkriegs-Paris und die Figur des Emigranten-Arztes sind dankbare Themen für die typische bildmalerische Schreibweise des Autors. So versinkt der Leser schon nach den ersten Zeilen komplett in die Welt des Buches und erlebt die beschrieben Emotionen fast selbst. Die teils belanglosen teils spannenden Alltagserlebnisse des Helden geben zum einen Einblick in den Alltag eines Emigranten, sind aber viel mehr noch ein Spiegel der Gefühlswelten und der Meinungen und Ideale der Menschen zu dieser Zeit.

Würde man den reinen Inhalt des Buches beschreiben, klänge das belanglos. Aber der Blickwinkel aus dem das Thema geschrieben ist, die Erwähnung selbst kleinster Details - die meist unverzichtbar zur Vorstellung des Ganzen sind - lassen im Leser das Vorkriegs-Paris, die engen romantischen Gassen, die Bordelle, die schmutzigen Hinterzimmer, die Strassencafes ... vor dem geistigen Auge entstehen.

"Arc de Triomphe" fesselt den Leser entweder, oder er wird sich nie dafür öffnen ... wie die meisten Bücher von Remarque. Doch wenn der Leser den Zugang findet ... dann meist für immer. Dann ist das Buch auch beim zehnten Mal Lesen noch genauso schön.

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Am 6. September 1999 veröffentlicht
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Wer von Remarque nur "Im Westen nichts Neues" kennt, hat was verpaßt. Remarque hat viel mehr zu bieten, zum Beispiel "Arc de Triomphe". Lesen Sie weiter...
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