Nachdem ich mir bei Lidl eine Dekupiersäge gekauft habe, habe ich mir dieses Buch gegönnt, um hier vielleicht ein paar Tricks und Kniffe zum effektiveren Arbeiten mit der Säge zu finden. Das Buch enthält viele (alle?) Grundlegende Übungen mit Papiervorlagen für diese Übungen, und zu jeder Übung gibt es wichtige Hinweise, worauf man achten sollte - also genau das, was ich gesucht habe. Vor diesen Übungen wird die Historie der Feinschnittsägen auf einigen Seiten erläutert - auch ganz interessant, wenn auch nicht wirklich wichtig. Was aber wichtig ist, woran ich aber vor dem Buch nicht gedacht habe: Der Autor dieses Buches hat Erfahrungen mit sehr vielen unterschiedlichen Sägen gesammelt und gibt sehr gute Ratschläge, worauf man beim Kauf achten sollte. Hätte ich das doch nur eher gelesen! Nun habe ich eine Säge, die zwar billig war und auch funktioniert, aber die Sägeblätter haben Querstifte, die das Einfädeln in dünne Startbohrungen sehr erschweren bzw größere Startbohrungen nötig machen. Und wie der Autor aus Erfahung weiß, (und ich weiß das nun aus eigener Erfahrung leider auch) ist das schon ziemlich nervig. Hätte ich das Buch vor der Säge gekauft, hätte ich mir eine Säge ausgesucht, deren Blätter keine Querstifte benötigen, auch wenn sie etwas mehr gekostet hätte.
Warum nur vier statt fünf Punkte? Ein wichtiger Trick wird im Buch oft verwendet aber nirgendwo beschrieben: Mit einem Sägeblatt, das eine vorgegebene Sägerichtung (also keine Rundsäge) hat, extrem enge Radien zu sägen oder sogar auf der Stelle zu drehen. Falls ich den Trick nur übersehen haben sollte: Bitte hier öffentlich korrigieren, damit mein Punktabzug andere nicht vom Kauf dieses schönen Buches abhält.