Kurzbeschreibung
Mit dem Ende des Bergbaus begann das zweite Leben der Zeche Zollverein als Standort der Kultur und Gestaltung. Die Architekten Heinrich Böll und Hans Krabel betreuten von Anfang an die Sanierungs- und Umbauarbeiten an den inzwischen zum Weltkulturerbe ernannten Bauten. Ihre Arbeit schuf die Grundlage für das neue Leben auf Zollverein, von der Ausstellung der documenta IX in der Halle 5 über das Casino Zollverein in der Halle 9 bis zum Ruhr Museum in der Kohlenwäsche. Das Buch bietet einen umfassenden Überblick über das Werk der beiden Architekten und ist zugleich der erste vollständige Architekturführer der umgenutzten Bauten von Zeche Zollverein Schacht XII.
Über den Autor
Heinrich Böll, am 21. Dezember 1917 in Köln geboren, war nach dem Abitur Lehrling im Buchhandel, danach Studium der Germanistik, von 1939-45 Soldat, dann Gefangenschaft; nach dem Krieg Student und Hilfsarbeiter in der Tischlerei des Bruders.
Seit 1947 veröffentlichte er Erzählungen, Romane, Hör- und Fernsehspiele, Theaterstücke als freier Schriftsteller in Köln. U. a. war er auch als Übersetzer aus dem Englischen tätig. Für sein Werk erhielt er 1967 den Büchner-Preis und 1972 den Nobel-Preis für Literatur, war Präsident des bundesdeutschen und des internationalen PEN-Clubs. Er starb am 16. Juli 1985 in Langenbroich.