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Arbeit aus, alles aus? Politik am Ende der Arbeitsgesellschaft [Broschiert]

Reinhard Höppner
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

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Kurzbeschreibung

Dezember 2005
Arbeit aus, alles aus? - Die Arbeit und der Sinn des LebensArbeit aus, alles aus. So empfinden viele, die Arbeitslosigkeit aus der Bahn geworfen hat. Sie können die allmonatlich verkündeten Zahlen der Arbeitslosen und deren Kommentierung nicht mehr hören. Seit längerem verbreitet sich das Gefühl, dass dem Problem keiner mehr Herr wird. Eigentlich ist es nur noch der Wunsch, es möge anders sein, der von den Politikern verlangt, sie mögen endlich für Arbeitsplätze sorgen. Der Glaube, dass sie das können, ist weitgehend verloren gegangen. Zu viele Rezepte wurden verkündet, geholfen haben sie jedoch nichts. Was also ist zu tun? Einfache Antworten gibt es nicht. Aber ein paar Fragen müssen neu gestellt werden, und das jetzt und nicht nur von Experten. Denn die Lösung kommt nicht von oben, sie muss von unten wachsen, denn sie hat viel zu tun mit der Veränderung von Mentalitäten und Lebensstilen.
Der engagierte Christ Reinhard Höppner, Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt in den Jahren 1994 - 2002, stellt diese Fragen. Es geht ihm um politische Konsequenzen für die praktische Politik der nächsten Jahre. Der gesunde Menschenverstand sagt, dass das klassische Arbeitsvolumen künftig eher abnehmen wird. Die Menschen müssen sich darauf einrichten, mit hoher Arbeitslosigkeit im Sinne des Fehlens von bezahlter Arbeit zu leben. Gute Politik muss sich fragen, wie eine menschengerechte Gesellschaft unter solchen Rahmenbedingungen aussehen könnte. Nicht von scheinbaren ökonomischen Erfordernissen, sondern vom Menschen her muss gedacht werden. Das Buch widmet sich daher im ersten Teil den Problemen der Menschen und ihren Bedürfnissen. Im Folgenden werden die ökonomischen Rahmenbedingungen in den Blick genommen, um schließlich politische Schlussfolgerungen zu ziehen und die Auswirkungen der veränderten Arbeitsgesellschaft auf die Lebensbedingungen der Menschen zu betrachten.

Produktinformation

  • Broschiert: 152 Seiten
  • Verlag: Anderbeck; Auflage: 1., Aufl. (Dezember 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3937751270
  • ISBN-13: 978-3937751276
  • Größe und/oder Gewicht: 19,6 x 12,4 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 4.404.788 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor

Reinhard Höppner, promovierter Mathematiker, ist seit 15 Jahren Mitglied des Landtages Sachsen-Anhalt. Von 1994 bis 2002 war er Ministerpräsident in Sachsen-Anhalt. Als engagierter Christ wurde er kürzlich zum Präsidenten des Deutschen Evangelischen Kirchtages gewählt. Er ist Autor zahlreicher Bücher zu Themen der Gegenwart.

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5.0 von 5 Sternen Mal etwas andere Ideen was Arbeit seien sollte 27. Mai 2006
Reinhard Höppner beschreibt in seinem Buch auch oder vor allem aus der Sicht eines Politikers was Arbeit ist, seien sollte und seien kann. Als ehemaliger Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt kann er mit vielen Beispiele aufwarten und aus Erfahrungen schöpfen.

Das Buch – im handlichen Taschenbuchformat – ist sauber gegliedert und fast wie ein mathematischer Beweis aufgebaut, in dem zuerst aufgesammelt wird, was gegeben ist, welche Rahmenbedingungen vorliegen und was bereits unternommen wurde, um daraus eigene Ideen und Vorschläge für die Zukunft der Arbeit zu entwickeln.

Dabei geht es um solch grundsätzliche Dinge wie „Was ist Arbeit?“, „Welche Bedeutung hat Arbeit für uns?“ und „Welche Bedürfnisse soll Arbeit befriedigen?“ Die Antworten klingen banal: sozialer Kontakt, Erwirtschaften eines Einkommens und Definition der Persönlichkeit an der geschaffenen Arbeit.

Aber das Arbeitsvolumen wird in Zukunft durch Automatisierung und Globalisierung eher abnehmen als ansteigen. Ist das schlimm? Wollen wir wirklich eine Vollbeschäftigung? Es muss ein Umdenken geschehen. Wir müssen auch andere Tätigkeiten als Arbeit begreifen um unser Bedürfnis „etwas geschaffen zu haben“ auch darin zu befriedigen.

Was können wir dabei noch von der Politik erwarten? Kann Politik überhaupt Arbeit schaffen? Denn Arbeit gibt es „nur“ in der Wirtschaft. Zu diesen Fragen liefert Herr Höppner interessante Antworten, die aufbauend auf den vorangegangen Betrachtungen ein ganz anderes Bild unserer heutigen Situation liefern.

Was also sollte sich oder besser was sollten wir ändern? Herr Höppner macht viele Vorschläge, über die man ruhig einmal nachdenken sollte.

Fazit: Das Buch ist wirklich lesenswert.

Noch einige prinzipielle Bemerkungen: Den Satz und die Gestaltung des Buches finde ich gut gelungen. Der Text ist an einigen Stellen kompliziert geschrieben, aber alles in allem flüssig lesbar.
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