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Arbeit und Struktur [Gebundene Ausgabe]

Wolfgang Herrndorf
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (67 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

6. Dezember 2013
„Dann Telefonat mit einem mir unbekannten, älteren Mann in Westdeutschland. Noch am Tag der Histologie war Holm abends auf einer Party mit dem Journalisten T. ins Gespräch gekommen, dessen Vater ebenfalls ein Glioblastom hat und noch immer lebt, zehn Jahre nach der OP. Wenn ich wolle, könne er mir die Nummer besorgen. Es ist vor allem dieses Gespräch mit einem Unbekannten, das mich aufrichtet. Ich erfahre: T. hat als einer der Ersten in Deutschland Temodal bekommen. Und es ist schon dreizehn Jahre her. Seitdem kein Rezidiv. Seine Ärzte rieten nach der OP, sich noch ein schönes Jahr zu machen, vielleicht eine Reise zu unternehmen, irgendwas, was er schon immer habe machen wollen, und mit niemandem zu sprechen. Er fing sofort wieder an zu arbeiten. Informierte alle Leute, dass ihm jetzt die Haare ausgingen, sich sonst aber nichts ändere und alles weiterliefe wie bisher, keine Rücksicht, bitte. Er ist Richter. Und wenn mein Entschluss, was ich machen wollte, nicht schon vorher festgestanden hätte, dann hätte er nach diesem Telefonat festgestanden: Arbeit. Arbeit und Struktur.“

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 448 Seiten
  • Verlag: Rowohlt Berlin; Auflage: 3 (6. Dezember 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3871347817
  • ISBN-13: 978-3871347818
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 13,6 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (67 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 4.146 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Wolfgang Herrndorf, 1965 in Hamburg geboren, hat Malerei studiert und unter anderem für die «Titanic» gezeichnet. 2002 erschien sein Debütroman «In Plüschgewittern». Im Jahr 2008 wurde er für «Diesseits des Van-Allen-Gürtels» mit dem Deutschen Erzählerpreis ausgezeichnet. «Es geht also doch: Man kann auf Deutsch intelligente und zugleich extrem lustige Geschichten schreiben», schrieb dazu Ijoma Mangold in der Süddeutschen Zeitung.

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Der Blog Arbeit und Struktur, in dem manche sein eigentliches Hauptwerk erkennen (Felicitas von Lovenberg, FAZ)

Der allertollste Text aber, ein unfassbar genauer, anrührender, humorvoller, wahrhaftiger Text sind die Tagebucheinträge, die Wolfgang Herrndorf nach Ausbruch der Krankheit ins Internet gestellt hat. Dieses akribische Protokoll des Lebens mit der Krankheit war eben kein Text über das Sterben, sondern einer über das Leben. (Dirk Knipphals, TAZ)

Bei aller Hochschätzung für Herrndorfs Romane - sein Blog Arbeit und Struktur steht ihnen an literarischem Rang nicht nach. Es gibt in der Geschichte der Tagebücher nichts, was ihm gleichkäme an Takt, Wärme, dunklem Witz, Sarkasmus und stillem Grauen. (Michael Maar) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Wolfgang Herrndorf, 1965 in Hamburg geboren, hat Malerei studiert und unter anderem für die «Titanic» gezeichnet. 2002 erschien sein Debütroman «In Plüschgewittern», 2007 der Erzählband «Diesseits des Van-Allen-Gürtels» und 2010 der Roman «Tschick», der zum Überraschungserfolg des Jahres avancierte. Wolfgang Herrndorf wurde u.a. mit dem Deutschen Erzählerpreis (2008), dem Brentano-Preis (2011), dem Deutschen Jugendliteraturpreis (2011), dem Hans-Fallada-Preis und dem Leipziger Buchpreis (2012) ausgezeichnet. Wolfgang Herrndorf starb am 26. August 2013.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
148 von 157 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schreiben gegen die Zeit 7. Dezember 2013
Von Falk Müller TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Wenn man die letzten Aufzeichnungen eines inzwischen nicht mehr lebenden Menschen in den Händen hält, neigt man wahrscheinlich zwangsläufig dazu, in einer gewissen Form von Ehrfurcht zu erstarren, sie als Vermächtnis zu begreifen. Aber vielleicht hätte Wolfgang Herrndorf das selbst gar nicht gewollt, diese übertriebene Ehrerbietung, diesen Pathos.

Für diese Annahme scheint schon der Buchtitel zu sprechen, der nüchterner kaum sein könnte: "Arbeit und Struktur". Was damit gemeint ist, dafür gibt Herrndorf in seinem im Buch enthaltenen Tagebuchblog einige Hinweise. In seinem Eintrag vom 21.08.2010 schreibt er z.B.: "Mir ist nicht klar, wie man aus dieser Nachruhm-Sache irgendeinen Trost ziehen kann. Ich arbeite nur, um zu arbeiten." Arbeiten um zu arbeiten - welch bemerkenswerte Formulierung. Man muss sie wohl im Zusammenhang mit seiner unheilbaren Tumorerkrankung sehen. Für ihn ist das Schreiben eine Art von Selbstvergewisserung, ein Strohhalm, eine Verbindung zum Leben. Andere würden bei einer tödlichen Diagnose zusammenbrechen, Herrndorf bleibt aufrecht, er weiß, was er braucht: Arbeit und Struktur.

Hat er also sein Tagebuch mehr für sich geschrieben als für andere? Ist es eine Art Therapie, mit begrenztem Informationswert für andere? Aus meiner Sicht keinesfalls. Denn Wolfgang Herrndorfs Buch hat durchaus Botschaften an uns "Weiterlebende", wie ich finde. Eine könnte z.B. sein, wie unwichtig Erfolg werden kann im Angesicht einer tödlichen Krankheit. Als die Filmrechte von Tschick verhandelt werden, schreibt Herrndorf in seinem Blog: "Jetzt könnte ich sechsstellige Summen verdienen, und es gibt nichts, was mir egaler wäre.
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101 von 109 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Verstehen und annehmen ist eben eine Kunst... 7. Dezember 2013
Von Lunatic
Format:Gebundene Ausgabe
Ich hatte mich gefragt, wie lange es wohl dauern möge, bis hier die erste Rezension erscheint, die anprangert, dass der Blog als Buch erscheint. Es ist nicht einfach zu verstehen (oder auch nicht), was Wolfgang Herrndorf bewegt hat, was sein Ansinnen und Anliegen war. Seine Schonungslosigkeit, sein schmerzender Zynismus und seine besondere Sicht auf die materielle Welt waren besonders und machten ihn zu einem Unikum.
Wer sich hier echauffiert, vor seinem Selbstmord habe Herrn Herrndorf kaum jemand gekannt, bewegt sich schlichtweg auf dünnem Eis und wagt hier weder eine fundierte noch reflektierte Aussage. Hier wird eine Meinung damit untermauert, welchen Popularitätsstatus der Autor wann hatte. Ist das überhaupt wichtig?

Ich habe Herrn Herrndorfs Blog fast täglich verfolgt und gerade in der letzten Phase dachte ich ständig: "Ich lese jemand beim Sterben zu." Sein Zynismus, seine schonungslose Offenheit und seine besondere Auseinandersetzung haben mich wie noch nie vorher tief berührt. Er war ein perfektionistischer Wortkünstler, dessen Ansinnen nicht die Popularität war und der Sätze nicht zu Papier brachte, weil er eine gut konstruierte Geschichte verkaufen wollte, sondern weil er es einfach schreiben MUSSTE.
Sein Ende passt wie ein letztes Puzzlestück in seine Geschichte, so erschütternd es auch ist.
Zwischendurch beeindruckten mich immer wieder sein besonderer Humor und seine schonungslose Auseinandersetzung mit dem Unausweichlichen. Er sprach dort weiter, wo andere schweigen. Bringt seine ganze Wut auf das Leben, die Welt und die Medizin zum Ausdruck und schonte dabei auch sich selbst nicht.

Ich ziehe meinen Hut vor seinem Talent und seiner besonderen Art zu schreiben.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alien in Berlin 31. Januar 2014
Von Trachsel
Format:Kindle Edition
Ich war skeptisch bis ablehnend eingestellt gegenüber der "grassierenden" Nabelschau im Web von Prominenten, sei es nun das Ausstellen von Krankheitsgeschichten oder anderen privaten Themen.

Der Blog von W. Herrndorf "Arbeit und Struktur" hat mich eines besseren belehrt. Er ist sprachlich sehr ansprechend, verfällt keinem der gängigen Jargons. Die Geschichte seiner letzten Lebensjahre ist packend und hoch interessant, mit viel Selbstironie und beeindruckender Ehrlichkeit beschreibt Herrndorf seine Fährnisse. Medizin, Suizid, Lektüre, Schreibarbeit, Freundschaft, Sport, Atheismus, Aberglauben, Wissenschaft… und weitere Themen unakademisch, aber klug, manchmal nur in wenigen, aber umso signifikanteren Sätzen. Nicht besserwisserisch, er weiss um sein Nichtwissen und Ausgeliefertsein. Im Grunde ist im Text auch ein Science Fiction versteckt (er schätzte offenbar Philip K Dick), nämlich die Geschichte eines Aliens in Berlin, der wegen seines irrelaufenden Gehirns und Wahrnehmungsstörungen die Umgebung und auch sich zunehmend als fremd erfährt. Wegen "kleinen" epileptischen Anfällen stieg er erst gar nicht mehr vom Rad, sondern fuhr weiter, ähnlich Albert Hoffman auf seinem Rad unter der plötzlichen Wirkung des damals ihm unbekannten LSD. Nur dass bei Herrndorf der Lauf irreversibel, schrecklich und tödlich war. Besonders beeindruckt mich die Loyalität und grosse Menschlichkeit seiner Freunde und Kumpel diesem "Alien" gegenüber.

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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Nachhaltige Wirkung
Ich kann mich den klugen, positiven Rezensionen nur anschließen Ich habe dieses Buch mit einem sehr großen Gewinn gelesen und es hat immer noch eine nachhaltige Wirkung... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Tagen von CLOVH veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ende ist doof, aber damit war zu rechnen.
Lange nicht gelesen dieses Buch, da das Ende bekannt war und ich eigentlich nicht lesen wollte, wie es dazu kam. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Tagen von Sascha Friesike veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Arbeit und Struktur
Lese sehr gerne Bücher von Wolfgang Herrndorf. Ein sehr beeindruckendes Buch . Ging mir sehr nahe. Der Lieferservice wie immer super .
Vor 1 Monat von Jutta Schäfer veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Nachlass eines zu früh Verstorbenen
Wer sich bereits im Werk von Herrndorf umgeschaut hat, ist dankbar, hier einen Nachruf von ihm selbst verfasst vorzufinden. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Thomas veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Toll
Ein wunderbares, berührendes, dabei unsentimentales und genaues Buch eines final Krebskranken: ohne Geschwafel, eigentlich ein Selbsterfahungsbericht. Unbedingt lesen! Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Lena veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Faszinierend...
Herrndorf hat sich in mein Leben geschlichen, erst über Tschick, dann Arbeit und Struktur und nun die Plüschgewitter. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Susanne G. veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Dankbar
Man kann Wolfgang Herrndorf (dessen Bücher selbst mich nicht so ganz überzeugt haben - obwohl: "Sand" schafft eine herrlich dichte Athmosphäre) nur dankbar... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von WJTh veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Die Hoellenfahrt des Wolfgang Herrndorf
Arbeit und Struktur ist der Internetblog des Autoren Wolfgang Herrndorf in Buchform mit dem er von Anfang 2010 bis fast zu seinem Freitod am 26.08. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von castorp veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ergreifend und ehrlich
Geschichten, Tagebücher, ... von Sterbenden/Todkranken verfasst, kennt man ja schon. Auch (Auto-)Biographien, in denen die letzten Lebensjahre dokumentiert werden. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von gigina veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen ... was ein Schriftsteller ist ...
... kann man an diesem Buch sehen. Klare Sätze, Souveränität, kein Geschwurbel, Beobachtungsgabe, eigener Stil. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Sirisee veröffentlicht
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