LERNENDE ORGANISATION (Nr. 18, März 2004, Auszug)
Wir beschäftigen uns jeden Tag (mehr) mit dem Thema Arbeit; (...) Dirk Osmetz setzt sich auf ganz besondere, gleichsam dissoziierte Weise mit diesem Thema auseinander: aus systemisch-konstruktivistischer Sicht sehr gründlich und mit einem spezifischen Blick auf die Rolle der Führungskräfte und Manager im Unternehmen: Denn er kommt (unter anderem) zum Schluss, dass sich die Arbeit dem kausalen Einfluss der Politik entzieht, die Politik also keinen direkten Zugriff auf die Arbeit hat.
Der Autor befindet rasch, dass die bekannte Form der Arbeit, beobachtet als eine spezifisch menschliche, Werte schaffende und schöpferische, bewusst geplante, ziel- und zweckorientierte, Fortschritt tragende Aktivität nicht mehr aufrecht erhalten werden kann und überlässt es nach einer Betrachtung einer neuen Definition von Arbeit aus verschiedenen Perspektiven bewusst dem Leser, seine eigenen Schlüsse daraus zu ziehen und Handlungen zu setzen.
Ein sicherlich einzigartiges Buch, das die Konfrontation mit den herrschenden Paradigmen nicht scheut, sondern geradezu sucht. (Sonja Radatz)
managerSeminare - trainerbuch online (Mai 2004)
Die zunehmende Anzahl der Arbeitslosen rückt das Phänomen der Arbeit immer mehr ins Blickfeld wissenschaftlicher Diskussionen. Der Autor nimmt den Leser mit auf einen Weg, der mit Hilfe der wissenschaftlichen Adaption der Systemtheorie nicht mehr auf die Substanz der Arbeit zielt, sondern in deren Vernetzung mit Organisation und Management ein anderes Verständnis aufzeigt.