Pressestimmen
»Es ist das Verdienst dieses Sammelbandes, über eine erfahrungsbasierte Analyse von Bildern der Kunst und der digitalen Alltagswelt sowohl unterschiedliche Konzepte über deren Wirkungen und innere Logik einzubringen, als auch in der Auseinandersetzung des Individuums mit Kunstwerken unbewußte und bewußte seelische Vorgänge als durch einen Anderen - hier das Objekt ›Bild‹ - bedingte herauszustellen.« Juliane Hummitzsch in Zeitschrift für psychoanalytische Theorie und Praxis (Nr 3/2010) »Das Besondere an diesem Buch war für mich, dass es sowohl Spaß machte, die dargestellten Gedanken nachzuvollziehen und weiterzudenken, als auch Lust auf Bilder transportierte und vermittelte.« Matthias Oppermann in Psychotherapie-Wissenschaft (Bd. 1, Nr. 1, 2011)
Kurzbeschreibung
Lässt sich die Wirkung von Bilderwelten unter Einbeziehung unbewusster Prozesse besser verstehen? Die Autoren dieses Bandes gehen dieser Frage interdisziplinär nach.Dieser Band vereint die Beiträge einer Tagung zur Bedeutung der Psychoanalyse im Projekt einer interdisziplinären Bildwissenschaft. Im Austausch mit Vertretern von Philosophie und Kunstwissenschaften werden Erkenntnisse über die intrapsychischen Prozesse der Transformation von Bildwahrnehmung in Bild-Erleben diskutiert. Wie kommt es, dass Bilder auf den Betrachter eine emotionale Wirkung ausüben und so verschiedenartige Eindrücke hinterlassen können? Sind diese Wirkungen im Betrachter tatsächlich immer vom Künstler intendiert? Ist es der Künstler, der einem Bild »Sinn« gibt? Oder ist es denkbar, dass Bilder einen vom Künstler selbst gar nicht intendierten Sinn entfalten, also gleichsam eine eigene Subjektivität beanspruchen dürfen? Es geht um die Arbeit der Bilder.
Mit Beiträgen von Werner Balzer, Wolfram Bergande, Joachim F. Danckwardt, Ekkehard Gattig, Karin Nitzschmann, Lisa Schmuckli, Philipp Soldt und Luc Tuymans