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Aram Khatchaturian: Konzerte für Violoncello und Violine
 
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Aram Khatchaturian: Konzerte für Violoncello und Violine

Daniel Müller-Schott (Violoncello) , Arabella Steinbacher (Violine) , Khatchaturian , Sakari Oramo / City of Birmingham Symphony Orchestra Audio CD
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
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Produktinformation

  • Audio CD (9. März 2004)
  • SPARS-Code: DDD
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Orfeo (Orfeo International Music)
  • ASIN: B0001XP2EK
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 213.481 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

1. Allegro Moderato (Konzert Fur Violoncello Und Orchester)
2. Andante Sostenuto
3. Allegro A Battuta
4. Allegro Con Fermezza (Konzert Fur Violine Und Orchester)
5. Andante Sostenuto
6. Allegro Vivace

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Häufig begegnet man besonders motivierten Personen an der Peripherie eines Kulturkreises. So war es bei den irischen Mönchen, die den Kontinent missionierten. So mutet auch das Lebenswerk des armenischen Komponisten Aram Khatchaturians an, das gerade als Erfüllung des sowjetischen Wunsches nach einer kulturellen Konvergenz der südlichen Sowjetrepubliken mit dem russischen Kulturerbe gelten kann.

Khatchaturian, Enkelschüler Rimsky-Korssakoffs, schrieb 1940 ein Violinkonzert für und mit dem Moskauer Violinprofessor David Oistrach, das nicht nur durch ein neues, von orientalischer Melodik und Rhythmik pulsierendes Leben auffällt, sondern auch formal überraschend neue Wege geht. In diesem neben dem einnehmenden Klangkolorit ganz auf die Virtuosität der Violine abgestellten Konzert steht die Solokadenz nicht am Ende des Kopfsatzes, sondern sie läutet voller Inbrunst mit einer Paraphrase über das bizarre Hauptthema die Reprise des Satzes ein. Für das Cellokonzert von 1946 gilt Ähnliches, wenn auch hier die Atmosphäre aufgrund der Kriegsereignisse düsterer und klagender ausfällt.

Die beiden Münchner, Arabella Steinbacher und Daniel Müller-Schott, sind bereits international überaus gefragte Solisten. Sie überzeugen nicht nur durch eine blendende Technik, sondern auch durch eine Interpretation, die dem Ernst und Witz der beiden Partituren in hohem Maße gerecht wird. Arabella Steinbacher, die schon seit vielen Jahren vom Esprit des Violinkonzerts fasziniert ist, tritt hier mit einem CD-Debüt hervor, das ihre Fähigkeit unter Beweis stellt, die verschiedensten Ausdrucksnuancen ihrem Instrument zu entlocken: den sehnsuchtsvollen Schmelz einer melancholischen Kantilene oder den Furor einer auffordernden Passage.

Daniel Müller-Schott ist bereits mit einigen hoch gelobten Bach- und Haydn-Aufnahmen auf dem Markt und zeigt hier ein weiteres Mal seine ausgesprochen musikalische Natur in einem modern-romantischen Konzert. Damit baut er seinen Ruf als Top-Interpret verschiedenster Stilrichtungen klug aus. Das City of Birmingham Symphony Orchestra unter dem finnischen Dirigenten Sakari Oramo trägt mit einem dynamischen und farbenreichen Orchesterklang zum Gelingen dieser hervorragenden Einspielungen bei. --Adalbert J. Osterried

Produktbeschreibungen

VIOLIN & CELLO CONCERTO

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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Sehr gute Solisten, mittelmäßiges Orchester, 24. Juni 2004
Von 
Rezension bezieht sich auf: Aram Khatchaturian: Konzerte für Violoncello und Violine (Audio CD)
Orfeo gibt dieser Produktion auf der Rückseite einen kurzen Text bei: „Zwei außergewöhnliche Künstler interpretieren zwei außergewöhnliche Werke: Daniel Müller-Schott und Arabella Steinbacher widmen sich Khatchaturjans Konzerten und ihrer einzigartigen Atmosphäre mit ganzem Herzen." Dem ist völlig zuzustimmen und wenig hinzuzufügen. Pikanterweise bezieht dieser Text den Dirigenten nicht mit ein. In der Tat ist das, was Sakari Oramo und sein City of Birmingham Symphony Orchestra abliefern, nicht außergewöhnlich: Solide Begleitung im Orchester - mit hoch erfreulichen Leistungen einzelner Bläser-Solisten - und noch akzeptabler Auslotung der Dynamik, mehr aber nicht. Der Klang betont zudem extrem die Außenstimmen, erste Violinen und Baß-Instrumente dominieren den Klang; die Mittelstimmen, besonders in den Tutti-Passagen, sind oft schlecht durchhörbar. Vom Orchester und Dirigenten her klingt alles zu routiniert und nüchtern. Das mag auch am Aufnahmeort liegen - dem Münchner Gasteig, den kein geringerer als Sergiu Celibidache als »tot« bezeichnete. Nicht von ungefähr hat er zur Einweihung neben Bruckners fünfter Sinfonie die Exequien von Schütz aufgeführt, denn einen toten Raum kann man nur mit einem Requiem eröffnen, wie er sagte.

Die Tonmeister beim Cellokonzert haben offenbar dem Orchester geholfen und den Klang sehr direkt abgenommen, das Ergebnis dezent vergoldet und gerundet, ohne zu viel Hall zu verwenden, während die Klangverantwortlichen im Violinkonzert die Solistin eher zugedeckt lassen, sie manchmal zu sehr mit Hall versehen (etwa Kadenz im ersten Satz, Tr. 4, ab ca. 8'32) und auch nicht für ihre immer gleich bleibende räumliche Verortung gesorgt haben. Die klangliche Wertung wäre als Durchschnitt einer 8 für das Cello- und einer 6 für das Violinkonzert zu verstehen. Die künstlerische Wertung bezieht sich ausdrücklich auf die Solisten, die für die eigentliche Beseeltheit sorgen und entsprechen einer 10 für Müller-Schott, einer 8 für Arabella Steinbacher. Das Plädoyer von Daniel Müller-Schott für dasKhatchaturian-Konzert, ein Stiefkind der Cellisten, ist so nachdrücklich ausgefallen und so vorzüglich gelungen, dass man dieser Einspielung eine nachhaltige Startschusswirkung für seine Kolleginnen und Kollegen wünschen kann.

Müller-Schott steht praktisch ohne Konkurrenz da (sieht man einmal von Raphael Wallfisch/Chandos 8579 ab), während es vom Violinkonzert inzwischen eine ganze Reihe interessanter Einspielungen gibt. Leonid Kogan, Gerhard Taschner und Ruggiero Ricci haben da kaum zu überbietende Maßstäbe gesetzt; außerdem sind erst im vergangenen Jahr zwei sehr gute Neuproduktionen mit Mihaela Martin und Sergey Khachatryan erschienen. Arabella Steinbacher spielt ebenfalls hoch motiviert, sehr kompetent und hingebungsvoll, packt aber - zumindest für meinen Geschmack - nicht ganz so nervig-kraftvoll zu, wie es die Ecksätze brauchen; auch die Kantilenen könnten noch etwas glutvoller sein. Diesbezüglich bleiben Taschner und Khachatryan meine Favoriten.

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