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Arabiens Stunde der Wahrheit: Aufruhr an der Schwelle Europas Taschenbuch – 9. November 2012


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Produktinformation

Leseprobe Jetzt reinlesen [44kb PDF]
  • Taschenbuch: 384 Seiten
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch (9. November 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3548374670
  • ISBN-13: 978-3548374673
  • Größe und/oder Gewicht: 12,2 x 3,4 x 19,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (47 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 69.095 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Er war einer der Großen des deutschen Journalismus. Zahlreiche Superlative gelten für ihn: der Älteste mit über sechzig Jahren Berufserfahrung als Reporter und Chronist des Weltgeschehens; der Weitestgereiste, der seinen Fuß in sämtliche Länder der Erde gesetzt hat; der Kundigste, der die Kulturen der Welt kannte wie kein Zweiter; der Erfahrenste, der die Kriege und Bürgerkriege unserer Zeit von Algerien über Vietnam bis zum Irak und Afghanistan aus nächster Nähe kennengelernt hat; der Erfolgreichste, dessen TV-Sendungen höchste Einschaltquoten erreichten und dessen Bücher allesamt Bestseller waren.

Aber er war mehr als all das. Mit seiner unbändigen Reiselust bis ins hohe Alter, mit seiner Neugier auf die Kulturen, Religionen und Völker der Welt, mit seinem tiefen Verständnis für die Riten, Sitten und Gebräuche fremder Kulturen war er einer der großen Reiseschriftsteller unserer Zeit, eine geglückte Mischung aus Marco Polo und Ernest Hemingway. Mit seinen Reportagen, Filmen und Büchern hat er den Deutschen die Welt nahegebracht, mit seiner Unabhängigkeit im Urteil, seiner geopolitischen Scharfsicht und seiner Ablehnung der missionarischen Hybris des Westens gegenüber dem Rest der Welt hat er vielen Deutschen aus dem Herzen gesprochen.

Der Propyläen Verlag verdankt ihm neun großartige Bücher. Die Arbeit an einem weiteren, das die aktuellen Krisenherde im Nahen Osten und in der Ukraine in den Blick nimmt, konnte er noch abschließen. Der Titel: "Der Fluch der bösen Tat. Das Scheitern des Westens im Orient". Am 16. August ist Peter Scholl-Latour im 91. Lebensjahr in Rhöndorf am Rhein gestorben.

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Peter Scholl-Latour, geboren 1924 in Bochum. Promotion an der Sorbonne in Paris in den Sciences Politiques, Diplom an der Libanesischen Universität in Beirut in Arabistik und Islamkunde. Seitdem in vielfältigen Funktionen als Journalist und Publizist tätig, unter anderem als ARD-Korrespondent in Afrika und Indochina, als ARD- und ZDF-Studioleiter in Paris, als Programmdirektor des WDR-Fernsehens, als Chefredakteur und Herausgeber des STERN und als Vorstandsmitglied von Gruner + Jahr. Seine TV-Sendungen erreichen höchste Einschaltquoten, seine Bücher haben ihn zu Deutschlands erfolgreichstem Sachbuchautor gemacht. Zuletzt erschienen bei Propyläen »Die Welt aus den Fugen« (2012) und "Der Fluch der bösen Tat" (2014). Peter Scholl-Latour verstarb am 16. August 2014.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

48 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Montarde am 6. November 2011
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Mit diesem Buch ist Herrn Scholl-Latour mal wieder ein außergewöhnliches Werk zur Politik, Kultur und Geschichte des Orients gelungen. Durch den Arabischen Frühling ist diese hoch interessante Region wieder in den Fokus der Medien geraten. Viele Journalisten erhoffen sich von den aktuellen Umbrüchen eine Hinwendung zur Demokratie und westlichen Wertvorstellungen und vergleichen den Arabischen Frühling mit dem Fall der Mauer. Scholl-Latour bleibt hier viel nüchterner. Natürlich sieht er ebenfalls im Arabischen Frühling einen großen Umbruch, doch bleibt er sich seinen Analysen treu und sieht sie teilweise durch den Wahlsieg der Islamisten in Tunesien bestätigt. Diese Kontinuität hebt sich wohltuend von der Berichterstattung anderer Journalisten ab, die, wie sie selbst zugeben, den Umbrüchen eher ratlos gegenüber stehen. Ob er damit recht hat, wird natürlich die Geschichte zeigen. Denn es gilt: Es irrt der Mensch, so lang er strebt
Doch da Scholl-Latour nicht hauptsächlich die aktuellen Ereignisse unter die Lupe nimmt, sondern mit seinen Analysen, wie immer weit in der Zeit zurück geht, erscheinen seine Einschätzungen sehr fundiert. Somit erscheint der Aufruhr im Nahen Osten vielmehr als logische Konsequenz und weniger als Irritierende Zäsur der Geschichte.
Ebenfalls ist zu begrüßen, dass Herr Scholl-Latour zu seinem alten Stil, der Vermischung von Reisebericht und politisch kultureller Analyse zurückgefunden hat. Dies bietet dem Leser nicht nur neue Blickwinkel auf das Geschehen in aller Welt, sondern führt auch dazu, dass sich einige Passagen mehr auf die Landschaft oder andere Facetten der Reise beziehen und sich deshalb zur Entspannung und Informationsverarbeitung eignen.
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18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von n0rg am 22. Februar 2012
Format: Kindle Edition
Inhaltlich handelt es sich um einen Scholl-Latour, wie man ihn kennt: Viel profundes Hintergrundwissen, viele Rückblenden in vergangene Zeiten und bereits veröffentlichte Bücher. Je älter er wird, desto mehr Wiederholungen finden sich jedoch in seinen Büchern. Arabiens Stunde der Wahrheit bietet daher nur relativ wenig Neues. Inhaltlich: Drei Sterne.

Mit der Form der Kindle-Edition hat sich der Propyläen/Ullstein-Verlag jedoch eine regelrechte Frechheit geleistet. Für happige 19,99 Euro könnte man ein ordentlich durchredigiertes Ebook erwarten. Man hat aber anscheinend nicht viel mehr Aufwand als Copy-Paste aus den Druckvorlagen investieren wollen. Denn jeder einzelne Trennstrich aus der Druckversion ist im Text geblieben und taucht im veränderbaren Textfluss auf dem Kindle überall in der Zeile auf. Sonderzeichen sind zerstückelt wie etwa c, statt ç. Kaum eine "Seite" im gesamten Buch kommt ohne Fehler daher.

In der Leseprobe sind mir schon einige dieser Fehler aufgefallen. Ärgerlicherweise habe ich mich als Scholl-Latour-Fan dennoch für den Kauf entschieden. Das Lesen hat dann aber wegen der vielen Formfehler gar keinen Spaß mehr gemacht.

Die Fotos und Karten, die man aus den Büchern des Autors gewohnt ist, kommen in einem Stoß am Ende des Buchs ohne jeden Bezug zum Text. Hier hätte ich mir gewünscht, dass die Flexibilität des neuen Mediums ausgenutzt worden wäre, um den Text an Ort und Stelle zu bereichern.

Für den Preis rate ich stark vom Ebook ab!
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33 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Winfried Stanzick am 2. November 2011
Format: Gebundene Ausgabe
Es ist noch gar nicht lange her, da träumten die Menschen und die Medien der westlichen Welt davon, dass der bald so genannte "arabische Frühling" (später wurde daraus die "Arabellion") einen Wandel auslösen würde, der mit dem Zusammenbruch des Kommunismus in Osteuropa in den Jahren 1989 ff. zu vergleichen wäre.
Doch die Hoffnungen erwiesen sich als übereilt. In Ägypten, wo auf dem Tahrir-Paltz eine fortschrittliche Jugend die Revolution machte und den Diktator Mubarak zum Rücktritt brachte, herrscht nun das Militär, das nicht nur gegen den Sturm auf die israelische Botschaft nichts unternahm, sondern von dem vermutet werden kann, dass es auch hinter den blutigen Zusammenstößen zwischen Muslimen, Kopten und sogenannten "Sicherheitskräften" steckte, bei denen 26 Menschen den Tod fanden. Den Blogger Maikel Nabil hat das Militär in eine Irrenanstalt gesteckt, weil er die Folterpraxis des Militärs gegenüber Aktivisten der Demokratiebewegung angeprangert hatte.
"Human Rights Watch" hat nachgewiesen, dass seit dem Sturz Mubaraks 12 000 Ägypter von Militärgerichten verurteilt wurden. Von demokratischen Ansätzen, etwa der Vorbereitung von Wahlen und Plänen für eine neue Verfassung ist nichts zu sehen.

Wahlen gab es hingegen in Tunesien, die ersten seit 1956. Doch die große Mehrheit für die islamistische Partei Ennahda macht skeptisch, Zwar hat deren Führer Ghannouchi versichert, seine Partei sei tolerant und würde sich für Demokratie und Pluralismus stark machen, doch nicht nur westlich orientierte Tunesier glauben ihm nicht und fürchten das Schlimmste.
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